digiKam'> ]> Das &digikam; Handbuch GerhardKulzer
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GillesCaulier
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RichardTaylor
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RalfHölzer
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OliverDörr
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OliverDörr
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Deutsche Übersetzung
2001 2008 Das Entwickler-Team von &digikam; &FDLNotice; 2008-01-30 0.9.3 &digikam;-Logo &digikam; ist eine &kde;-Anwendung für die Verwaltung von Fotos mit Unterstützung für Digitalkameras. KDE Digitalkamera digiKam gphoto Grafiken Farbverwaltung exiv2 dcraw Rohformat
Einleitung Hintergrund Über &digikam; &digikam; ist ein Fotoverwaltungsprogramm für die Arbeitsumgebung &kde;. Es stellt eine einfache Oberfläche zum Importieren und Organisieren von Digitalbildern zur Verfügung. &digikam; ermöglicht es Ihnen eine große Anzahl von digitalen Bildern in Alben zu verwalten und sie mit Stichworten zu organisieren. Das Programm stellt Ihnen viele Funktionen zum Ansehen, Organisieren, Manipulieren und Weiterverteilen Ihrer Bilder zur Verfügung. Eine einfach zu benutzende Kameraschnittstelle wird Ihnen zur Verfügung gestellt, damit Sie sich mit Ihrer Digitalkamera verbinden und Ihre Fotos direkt in &digikam;-Alben herunterladen können. Mehr als 900 Digitalkameras werden mittels der Bibliothek gphoto2 unterstützt. Natürlich wird jedes Medium und jeder Kartenleser, der von Ihrem Betriebssystem unterstützt wird, mit &digikam; zusammen arbeiten. &digikam; enthält eine schnelle Bildbearbeitung mit Basisbildbearbeitungswerkzeugen. Sie können diese benutzen, um Ihre Fotos zu betrachten, kommentieren, zu bewerten und zu korrigieren. Die Bearbeitungsfähigkeiten können mit KDE Image Plugins Interface (Handbuch) Modulen leicht erweitert werden. Obwohl &digikam; einfach zu benutzen ist, stellt es dutzende professionelle Fähigkeiten zur Verfügung. Es arbeitet komplett im 16-Bit-Farbraum und alle verfügbaren Module unterstützen die Rohkonvertierung mittels David Coffins dcraw und ICC-Farbverwaltung. Arbeitsablauf. Probleme melden Wie alle &kde; Programme ist auch &digikam; ein Open Source Projekt. Das bedeutet, es ist auf die Unterstützung der Endanwender angewiesen. Sie sollten daher Probleme und Verbesserungsmöglichkeiten melden. &digikam; versucht das Melden von Probleme oder Verbesserungsvorschlägen so leicht wie möglich für sie zu machen. Wo auch immer Sie sich im Programm befinden, das Hilfe-Menü enthält einen Eintrag "Probleme oder Wünsche berichten...". Dies öffnet einen Dialog mit einer unterstrichenen Verknüpfung. Wenn Sie diese Verknüpfungbenutzen, öffnet Ihr Web-Browser eine Seite im Fehlerberichtsystem. Alle benötigten Informationen Sind hier schon eingetragen. Folgen Sie nur den Anweisungen, um Ihren Bericht abzuschicken. Support &digikam; ist ein Projekt, das von einer Gemeinschaft unterstützt wird. D.h. das Benutzer und Entwickler einander helfen. Wenn Sie ein regelmäßiger Benutzer von &digikam; sind, dann möchten wir Sie ermuntern der Benutzer-Mailingliste von &digikam; beizutreten. Sie können hier Fragen an andere Benutzer von &digikam; stellen und hoffentlich schon bald selbst Fragen anderer Benutzer beantworten. In dieser Mailingliste wird allerdings englisch gesprochen, Sie sollten dieser Sprache daher mächtig sein. Anleitung zum Anmelden in der Benutzer-Mailingliste von &digikam; Sie können auch die &digikam; Homepage besuchen, um Neuigkeiten über freigegebene Versionen und andere Informationen über &digikam; zu erfahren. Wie kann ich mich beteiligen? Es gibt viele Möglichkeiten sich an der Entwicklung von &digikam; zu beteiligen. Sie müssen dazu kein Software-Entwickler sein. Sie können bei der Dokumentation, bei den Übersetzungen, dem Design der Benutzeroberfläche oder durch gute Ideen auf der Wunschliste helfen. Sie können natürlich auch als Tester in frühen Entwicklungsstufen mitarbeiten. Selbstverständlich können Sie auch als Software-Entwickler helfen &digikam; zur besten Anwendung zur Fotoverwaltung zu machen. Der beste Start, um sich an &digikam; zu beteiligen, ist die Anmeldung in der Entwickler-Mailingliste. Anleitung zum Anmelden in der Entwickler-Mailingliste von &digikam;. Der erste Start Der Dialog beim ersten Starten Wenn Sie &digikam; zum ersten mal starten, werden Sie gefragt, wo Sie Ihre Bilder speichern wollen. Sie können hier den Pfad eines Ordners eingeben oder auf das Ordner-Symbol Ordnersymbol drücken, um einen Ordner auszuwählen. Einlesen der Bilder Wenn Sie schon eine Bildersammlung auf Ihrer Festplatte haben, können Sie den obersten Ordner, der Bilder enthält, als Basisordner angeben. &digikam; betrachtet jeden Unterordner als Album. Kein Bild wird dabei verändert. Während des Durchsuchens der Ordner bekommen Sie eine Fortschrittsanzeige wie diese zu sehen: Der Dialog Verlorengegangene Alben Diese Suche nach Änderungen findet bei jedem Start des Programms statt. Sie kann auch unter Einstellungen Verschiedenes ausgeschaltet werden. Da &digikam; Ihre Ordner auf der Festplatte direkt benutzt, können andere Programme wie Dateimanager Alben außerhalb der &digikam;-Sitzung entfernen. Wenn dies passiert, wird Sie &digikam; auf alle Alben hinweisen, die entfernt wurden und Sie fragen, ob diese Alben auch aus der Datenbank von &digikam; gelöscht werden sollen. Falls Sie Ihre Alben verschieben, dies aber nicht innerhalb von &digikam; machen wollen, empfehlen wir Ihnen dies zu machen während &digikam; läuft, da dann die Datenbank synchron gehalten werden kann und keine Metadaten verloren gehen. Der Dialog Verlorengegangene Alben Wenn Sie einen existierenden Ordner mit Fotos als Basisordner nehmen, werden Sie bemerken, dass die Alben in "Meine Albenliste" keine Fotos als Symbole haben. Sie können die ändern, indem Sie ein beliebiges Foto aus dem Album nehmen und dies auf dem Ordnersymbol ablegen. Dieses wird dann als Albumsymbol benutzt. Weitere Details dazu finden Sie im Abschnitt Alben. Wenn Sie Ihre Fotosammlung vorher mit einem anderen Programm, das Vorschauen in nicht standardisierten Ordnern erzeugt, angesehen haben, zeigt &digikam; diese Vorschauordner als eigene Alben an. &digikam; befolgt die Standards von freedesktop.org für Vorschauordner. Es existiert keine Möglichkeit Ordner, die nicht diesem Standard entsprechen, unter "Meine Albenliste" auszublenden. Falls Sie diese behalten wollen, so können Sie eine Alben-Kollektion erstellen, die nur die Vorschauordner enthält und danach Ihre Alben nach Kollektionen sortiert anzeigen lassen.Im Abschnitt Meine Albenliste können Sie mehr über Alben-Kollektionen erfahren. Sobald Sie den Basisordner konfiguriert haben, können Sie in &digikam; Ihre Digitalkamera einrichten. Danach sollten Sie lernen, wie Sie Meine Alben und Meine Stichworteliste benutzen, um Ihre Fotos in den Alben zu verwalten. &doc-file-formats; Unterstützte Digitalkameras Rohdateiunterstützung: Falls Sie den Rohmodus Ihrer Kamera verwenden, so kann &digikam; möglicherweise auch damit umgehen. Die Unterstützung basiert auf Dave Coffins dcraw Programm. Wenn Sie herausfinden wollen, ob eine spezielle Kamera unterstützt ist, so finden Sie eine Liste von unterstützten Rohkameras im Menü HilfeRohkameraunterstützung . Wie Sie dies einrichten und mit Rohdateien arbeiten ist in den Abschnitten Roh-Decodereinstellungen und Roh-Arbeitsablauf beschrieben. Eine einfach zu benutzende Kameraschnittstelle wird Ihnen zur Verfügung gestellt, damit Sie sich mit Ihrer Digitalkamera verbinden und Ihre Fotos direkt in &digikam;-Alben herunterladen können. Mehr als 900 Digitalkameras werden mittels der Bibliothek gphoto2 unterstützt. Natürlich wird jedes Medium und jeder Kartenleser, der von Ihrem Betriebssystem unterstützt wird, mit &digikam; zusammen arbeiten. Moderne Digitalkameras zeichnen sich durch die Verwendung von Compact &Flash; Memory Karten und USB oder FireWire (IEEE-1394 oder i-Link) zur Datenübertragung aus. Für die tatsächliche Übertragung zum Rechner wird die Kamera häufig als USB-Massenspeicher Gerät angemeldet. Die Kamera erscheint dann als Plattenlaufwerk. Die Anbindung kann auch über das Picture Transfer Protocol (PTP) und seine Derivate realisiert werden. Ältere Kameras nutzen unter Umständen zur Verbindung den seriellen Port (RS-232). Vorschaubeispiel Anschlusstyp FireWire (IEEE-1394 oder i-Link) Verbindung von einer professionellen Digitalkamera Universal Serial Bus (USB) Verbindung von einer Digitalkamera für den Heimanwender Serielle Port (RS-232) Verbindung von einer alten Digitalkamera Übertragungen durch gPhoto2: PTP und RS-232 serieller Port &digikam; benutzt das Programm gPhoto2 zur Kommunikation mit Digitalkameras. gPhoto2 ist eine freie, weiterverteilbare Softwaresammlung für Digitalkameras, die eine ständig steigende Anzahl von über 800 Kameras unterstützt. gPhoto2 unterstützt auch das Picture Transfer Protocol, ein weit verbreitetes Protokoll, das von der International Imaging Industry Association entwickelt wurde. Es erlaubt die Übertragung von Bildern von Digitalkameras zu Rechnern und anderen Peripheriegeräten ohne die Notwendigkeit zusätzlicher Treiber. Viele alte Digitalkameras benutzen die serielle Schnittstelle für ihre Kommunikation mit dem Rechner. Da Fotos im Allgemeinen große Dateien sind und Übertragungen über den seriellen Port langsam sind, ist diese Verbindung inzwischen veraltet. &digikam; unterstützt diese Kameras und führt die Übertragung der Bilder mit gPhoto2 durch. Eine komplette Liste der unterstützten Kameras finden Sie unter diesem Link. Übertragungen mit einem Massenspeichergerät Für die Geräte, die nicht direkt von gPhoto2 unterstützt werden, existiert eine Unterstützung für das Massenspeicher-Protokoll, das von &GNU;/&Linux; sehr gut unterstützt wird. Dazu gehören Digitalkameras und Lesegeräte für Speicherkarten. Schnittstellen für Massenspeicher sind: USB-Massenspeicher: Schnittstelle mit einem Satz von Kommunikationsprotokollen, die durch das USB-Implementierungsforum definiert wurden. Dieser Standard stellt eine Schnittstelle für eine Vielzahl von Speichergeräten, inklusive Digitalkameras, zur Verfügung. FireWire-Massenspeicher: Schnittstelle enthält einen Satz von Kommunikationsprotokollen, die primär durch Apple Computer in den 1990ern entwickelt wurden. FireWire stellt eine schnelle Kommunikation und asynchrone Echtzeit-Datenverarbeitung zur Verfügung. Wie beim USB-Massenspeicher existiert für diesen Standard eine Schnittstelle für eine Vielzahl von Speichergeräten, inklusive Digitalkameras. Nahezu alle aktuellen Digitalkameras unterstützen USB Version 1 und künftig auch Version 2, einige wenige unterstützen FireWire. Um ein generisches Massenspeichergerät mit &digikam; zu benutzen, müssen Sie Eingehangene Kamera in den Kamera Einstellungen auswählen und den richtigen Mountpfad angeben. Unterstützte Module Eines der schönsten Dinge an &digikam; ist, wie einfach sich seine Funktionalität durch Module erweitern lässt: KIPI-Module: das KDE Image Plugins Interface Project (Handbuch) ist ein Ansatz eine gemeinsame Modulstruktur für &digikam;, KPhotoAlbum, Showimg und Gwenview zu entwickeln. Ziel ist es, die Module allen Graphikprogrammen zur Verfügung zu stellen. Die Einstellungen für die KIPI-Module sind in diesem Abschnitt beschrieben. Die Modulschnittstelle von &digikam; Module können Bilder in nahezu jeder Weise manipulieren, wie es auch ein Benutzer kann. Ihr Vorteil besteht darin, dass es wesentlich einfacher ist, &digikam; durch das Schreiben eines kleinen Moduls um eine Funktion zu ergänzen, als die Änderungen in &digikam; selbst durchzuführen. &digikam; benutzen Das Hauptfenster von &digikam; Einführung in das Hauptfenster Das Hauptfenster von &digikam; hat vier Bereiche. Der erste ist die Seitenleiste am linken Rand, mit dem Sie zwischen den vier Ansichten wechseln können: Alben, Datumsliste, Stichwörter und Suchen. Dort ist dann eine Baumansicht für die ausgewählte Ansicht verfügbar. Das Hauptfenster für Bilder ist in der Mitte. Auf der rechten Seite wird eine weitere Seitenleiste angezeigt. Diese können Sie dazu benutzen , um alle Informationen zu Ihren Bildern anzuzeigen. Sie können diese Ansichten benutzen, um Ihre Fotos zu organisieren. Um das Fenster zu vereinfachen, können Sie entweder die Seitenleisten mit &LMB; entfernen oder in den Vollbildmodus mit F11 bzw. Ctrl+Umschalt+F wechseln. Das ziehen und ablegen von Bildern funktioniert überall: Sie können ein Bild in einem anderen Teil des Albenbaums ablegen, über der horizontalen Trennungslinie oder in ein anderes Anwendungsfenster. Die einzige Einschränkung ist das ein Bild nicht in Stichwörter, Datumsliste oder Suchen ablegen können. Die Statusleiste am unteren Fensterrand zeigt in allen vier Ansichten: Dateiname, wenn nur eine Datei ausgewählt ist Anzahl der ausgewählten Einträge, wenn mehrere ausgewählt sind Fortschrittsleiste während einer Stapelverwaltung, wie ⪚ beim Zuweisen von Stichwörtern Schnelle Filter: - Suchfeld: Filter auf Dateinamen, Beschreibungen (Kommentare) und Stichwörter - eine Dateitypauswahl erlaubt es Ihnen die verbreitetsten herauszuheben: JPEG, PNG, TIFF, Roh, Filme und Audio - ein Bewertungsfilter, um Bilder mit der angewählten Anzahl von Sternen auszuwählen Der Schieberegler für die Größe der Vorschau 4Navigationsleiste, mit der Sie durch die Bilder in der Hauptansicht navigieren können Oben am Fenster wird die Menüleiste angezeigt, direkt darunter die Haupt-Werkzeugleiste. Die Standard-Werkzeugleiste (1): Ein Schritt in der Alben-Historie zurück. (Alt+Links) (1): Ein Schritt in der Alben-Historie vorwärts. (Alt+Rechts) (3) : Bilder hinzufügen/importieren (Strg+I) (3): Neues Album erstellen. (Strg+N) (5): Album-Eigenschaften bearbeiten. (6) : Einfache Bildersuche. (Strg+F) (9): Bild anzeigen. (F3) (8): In der Bildbearbeitung öffnen. (F4) (9): Bild umbenennen. (F2) (10): Auf Vollbild umschalten. (Strg+Umschalt+F) (11): Diaschau (F9) "Alben" Ansehen Die Ansicht "Meine Albenliste" stellt eine organisierte Ansicht auf Ihre Fotoalben zur Verfügung. Alle Fotos, die von &digikam; verwaltet werden, sind in einem einzigen Albumbaum gespeichert. Diese Alben können nach den Ordnern, in denen sie auf der Festplatte gespeichert wurden, nach dem Namen ihrer Kollektion in den Albeneigenschaften oder nach dem Datum, an dem das Album zuerst erstellt wurde, sortiert werden. Das Datum kann in den Eigenschaften des Albums geändert werden. Sie können zwischen diesen Sortierungen wechseln, indem Sie Alben sortieren in Menü Ansicht benutzen. Ein neues Album erstellen Es existieren mehrere Möglichkeiten ein neues Album zu erstellen. Sie können ein neues Album erstellen, wenn Sie Fotos von der Kamera hochladen. Sie können auch ein leeres Album mit dem Knopf Album in der Werkzeugleiste erstellen. Sie können einen existierenden Ordner mit Fotos auf Ihrer Festplatte importieren. Benutzen Sie dafür einfach Album Importieren Ordner importieren im Menü, und wählen Sie dann den zu importierenden Ordner aus. Ein neues Album mit demselben Namen wie der Ordner auf der Festplatte, wird dann angelegt. Sie können auch den Ordner zum Importieren z. B. aus dem &konqueror; Fenster ziehen und auf der Albenliste von &digikam; fallen lassen. Im darauf erscheinenden Menü müssen Sie nur noch wählen, ob die Bilder in &digikam; kopiert oder verschoben werden sollen. Ein Album löschen Wenn Sie ein Album in &digikam; löschen, wird es in den Mülleimer von &kde;verschoben. Wenn das Album und alle enthaltenen Fotos stattdessen wirklich gelöscht werden sollen, können Sie dies im Menü unter Einstellungen&digikam; einrichten auf der Seite Verschiedenes ändern. Am Anfang dieser Seite ist eine Option, die festlegt, was beim Löschen von Fotos und Alben passieren soll. Um ein Album zu löschen, können Sie mit der rechten Maustaste auf das Album in "Meine Albenliste" klicken und im Kontextmenü "Album von der Festplatte löschen" auswählen. Ein Foto einem Album hinzufügen Meistens werden Sie neue Alben erstellen und mit Fotos von der Kamera füllen. Manchmal allerdings werden Sie auch Fotos von der Festplatte zu einem existierenden Album hinzufügen wollen. Um ein Foto einem Album hinzuzufügen, müssen Sie zuerst das Album auswählen und dann entweder auf das Symbol Bilder hinzufügen in der Werkzeugleiste klicken oder im Menü Album Importieren Bilder hinzufügen auswählen. Wählen Sie dann die Fotos in der Dateiauswahl aus, und drücken Sie auf Öffnen. Die Bilder werden dann in das Album kopiert. Zusätzlich können Sie auch die Symbole der Fotos aus der Applikation, z. B. dem &konqueror; Fenster ziehen und auf der Bilderliste in der rechten Seite fallen lassen. Falls Sie einen Scanner eingerichtet haben, können Sie auch ein Foto direkt in ein Album scannen. Wählen Sie dazu Album Importieren Bilder scannen. Sie können auch ein Bildschirmfoto direkt zu einem Album hinzufügen. Wählen Sie dazu Album Importieren Bildschirmfoto. Verschieben oder Kopieren von Fotos zwischen den Alben Um ein Bild von einem Album zu einem anderen zu kopieren oder zu verschieben, können Sie das Foto mit der Maus auf das Zielalbum verschieben und dort fallen lassen. In dem dann erscheinenden Menü müssen Sie auswählen, ob das Bild durch Verschieben oderKopieren bewegt wird. Sie können auf dieselbe Art auch mehrere Fotos verschieben bzw. kopieren. Wählen Sie einfach alle Fotos aus und verschieben Sie diese auf das Zielalbum. Alben verwalten Ein Album enthält eine Sammlung von Fotos und die Albumeigenschaften erlauben es Ihnen Informationen über diese Sammlung einzugeben. Um auf die Albumeigenschaften zuzugreifen, müssen Sie mit der rechten Maustaste auf das Album klicken und im Kontextmenü Albumeigenschaften bearbeiten auswählen. In den Albumeigenschaften können Sie die folgenden Parameter setzen: Der Dialog Albumeigenschaften Der Album-Titel: wird in "Meine Albenliste" benutzt. Album-Kollektionen: sind eine Methode Ihre Alben zu markieren, damit Sie unter einem gemeinsamen Namen gruppiert werden können. Die von Ihnen gesetzte Kollektion wird zum Sortieren Ihrer Fotos benutzt, wenn Sie Nach Kollektion aus der Werkzeugleiste auswählen oder AnsichtAlben sortierenNach Kollektion. Wenn Sie neue Kollektionen hinzufügen oder löschen wollen, können Sie dies in den Einstellungen für Kollektionen machen. Die Kommentare für das Album: werden im Banner oben im Hauptfenster angezeigt. Das Album-Datum: wird benutzt, wenn Sie Ihre Alben nach Datum mit AnsichtAlben sortierenNach Datumsortieren. Die Knöpfe Ältester, Durchschnitt, Neuester: Diese setzen das Datum auf das des ältesten, des neusten Bildes oder das des Durchschnitts des Albums. Dazu wird zuerst versucht den Durchschnitt der Bilder aus ihren EXIF-Informationen zu berechnen. Wenn dies fehlschlägt, wird stattdessen das Datum der letzten Änderung jeder Datei in diesem Ordner genutzt. Das Albumsymbol setzen Wenn Sie zuerst ein Album in &digikam; öffnen, wird das erste Bild im Album als Symbol für die "Meine Albenliste" ausgewählt. Dies soll Ihnen dabei helfen sich an die Fotos im Album zu erinnern. Manchmal ist das erste Foto im Album nicht repräsentativ und Sie wollen dann vielleicht ein anderes Foto als Symbol auswählen. Um ein anderes Foto als Album-Symbol auszuwählen, müssen Sie das Bild mit der rechten Maustaste anklicken und im Kontextmenü "Als Albumvorschau setzen" auswählen. Zusätzlich können Sie das Foto auf das Album in der Liste ziehen, um es als Symbol zu setzen. Ein Album kann immer nur in einer Kollektion enthalten sein und Kollektionen können nicht verschachtelt werden. &digikam; unterstützt die Eingabe von Stichworten für einzelne Fotos in dem Bereich "Meine Stichwortliste" links unten im Hauptfenster. Album-Kollektionen haben einen anderen Effekt. Zur Kollektion gehören immer alle Fotos des Albums. Sie können natürlich beide Methoden benutzen, um Ihre Fotos zu organisieren. Bildbearbeitung Einleitung Das Bildfenster stellt Ihnen die Hauptansicht Ihrer Fotos zur Verfügung. Wenn Sie ein Album auswählen, werden alle Bilder in diesem Album im Bildfenster angezeigt. Jedes Foto wird in einer Vorschau angezeigt, Sie können die Größe dieser Vorschauen mit den beiden Lupenknöpfen in der Werkzeugleiste anpassen. Der Schieberegler für die Größe der Vorschau Wenn Sie ein Album das erste Mal öffnen, müsse Sie kurz warten, während die Vorschaubilder generiert werden. Dies können Sie vermeiden, in dem Sie im Menü Extras Alle Vorschaubilder neu erzeugen benutzen. Informationen zu jedem Bild werden unterhalb der zugehörigen Vorschau angezeigt. Welche Informationen dies sind, können Sie über Einstellungen &digikam; einrichten ändern. Wählen Sie hier die Alben Seite und passen Sie den Bereich Vorschaubilder Ihren Wünschen an. Die Vorschaubilder verfügen über Hilfefenster, die erscheinen. wenn Sie den Mauszeiger einen Moment über einem Bild ruhen lassen. Die Hilfe zeigt die wichtigsten Eigenschaften inklusive allen Stichworte eines Fotos an. Das Bildschirmfoto oben in dem Abschnitt Einführung in das Hauptfenster zeigt ein solches Hilfefenster. Bilder verwalten Fotos sind alles, worum es bei &digikam; geht. Alben und Stichworte erlauben es Ihnen Ihre Bilder so zu organisieren wie es Ihnen passt. Die Bildbearbeitung zeigt Ihre Fotos an und ermöglicht Ihnen eine Anzahl von Verbesserungen an diesen durchzuführen. Sie können alle Funktionen, die mit &digikam; möglich sind, über das Kontextmenü der Vorschau oder das Menü "Bild" in der Menüleiste erreichen. Sie haben die Wahl zwischen dem Betrachten der Bilder, einer Diaschau oder der Bearbeitung der Bilder. Ein Bild ansehen Es gibt verschiedene Möglichkeiten ein Bild zu betrachten. Sie können es mit dem Mauszeiger anklicken, F3 BildAnzeigen ... auswählen, Eingabe drücken oder Anzeigen aus dem Kontextmenü auswählen. Das Bild erscheint dann im gesamten Mittelbereich des Hauptfensters. Wenn es größer angezeigt werden soll, können Sie die Seitenleisten ausblenden (einfach drauf drücken). Während Sie Fotos betrachten, können Sie jederzeit Aktionen aus dem Kontextmenü durchführen. Zurück zur Albenansicht gelangen Sie, indem Sie die Taste Esc oder F3 drücken. Ein Foto bearbeiten Sie können die Bildbearbeitung mit einem Foto öffnen, indem Sie entweder F4 BildBearbeiten ... oder das Kontextmenü des Bildes mit der rechten Maustaste aufrufen und Bearbeiten ... auswählen. Im Abschnitt &digikam; Bildbearbeitung finden Sie eine Anleitung, wie Sie Ihre Fotos bearbeiten können. Mit der Bildbearbeitung können Sie Ihre Fotos ansehen und sie ändern. Ein Foto mit einem anderen Programm betrachten oder bearbeiten Es kann vorkommen, dass &digikam; die Funktionalität, die Sie benötigen, nicht zur Verfügung stellt. Sie können ein Foto in einem anderen Programm öffnen, indem Sie das Kontextmenü mit der rechten Maustaste öffnen und das Programm aus dem Untermenü von Öffnen mit auswählen. Die dort aufgeführten Applikationen werden von den &kde; Dateizuordnungen für den Dateityp kontrolliert. Hierzu, und wie Sie diese Ihren Bedürfnissen anpassen, wenn Ihr Programm nicht aufgezählt wird, finden Sie Informationen im &kde; Handbuch. Sie sollten beachten, dass es nach der Bearbeitung durch andere Bildbearbeitungsprogramme zu Problemen mit den im Bild enthaltenden Metadaten kommen kann . Einige Programme speichern diese Daten nicht mit ab, wenn Sie das veränderte Bild speichern. Dadurch gehen diese Informationen aus den EXIF- und IPTC-Daten, wie z. B. Orientierung, Blende usw. verloren. Verlustfreie Bilddrehung Sie benötigen das KIPI-Modul zur verlustfreien Bearbeitung von JPEG, um ein Bild zu drehen. Falls Sie dieses Modul nicht haben, können Sie Ihre Bilder nur innerhalb der Bildbearbeitung drehen. Die Bildbearbeitung arbeitet allerdings mit einer anderen Methode. Sie könnten hier also eine Qualitätsveränderung bemerken. Im Folgenden wird die verlustfreie Drehung mit dem KIPI-Modul zur verlustfreien Bearbeitung von JPEG beschrieben. &digikam; stellt zwei Möglichkeiten zur Drehung zur Verfügung. Die einfachste ist es mit der rechten Maustaste auf die Vorschau zu klicken und Drehen auszuwählen. Im Untermenü können Sie den Grad der Drehung angeben. Viele Digitalkameras haben heute einen Orientierungssensor. Dieser stellt fest wie Sie die Kamera beim Auslösen des Bildes halten und speichert diese Information innerhalb des Bildes. Diese Metadaten werden in einem speziellen Bereich für Metadaten, den Exif-Daten gespeichert. Die Kameras könnten das Bild auch direkt mit diesen Informationen drehen. Sie haben allerdings nur eine begrenzte Prozessorleistung zur Verfügung und überlassen diese Arbeit daher einem Programm wie &digikam;. Falls die Kamera die Orientierung gespeichert hat, kann &digikam; diese benutzen, um Ihre Fotos automatisch so zu drehen, dass die richtige Seite für die Anzeige oben ist. &digikam; führt die Drehung anhand der Kamerainformationen durch. Das Foto wird gedreht ohne Qualitätsverlust und die Orientierungsinformationen entsprechend gesetzt, so dass andere EXIF benutzende Programme diese richtig behandeln können. Um dies zu benutzen, müssen Sie mit der rechten Maustaste auf die Vorschau klicken und BildAutomatisches drehen/spiegeln anhand der EXIF-Informationen auswählen. Der Kamera Dialog kann dies automatisch beim Hochladen der Fotos von Ihrer Kamera durchführen. Dies stellt sicher, dass Ihre Fotos immer richtig gedreht sind. Es geschieht nichts, falls Ihre Kamera diese Informationen nicht in den Fotos einbettet. Ein Foto umbenennen Um den Dateinamen eines Fotos zu ändern, können Sie mit der rechten Maustaste auf die Vorschau klicken und F2 Umbenennen aus dem Kontextmenü auswählen. Beachten Sie dabei, dass Sie die Erweiterung (.jpg, .tif, &etc;) beibehalten. Ein Foto löschen Wenn Sie ein Foto aus &digikam; löschen, wird es in den Mülleimer von &kde;verschoben. F8 ImageLöschen oder Entf Falls Sie lieber wirklich Löschen wollen, können Sie dies, indem Sie &Shift;Entf benutzen. "Datumsansicht" im Hauptfenster Datumsansicht im Hauptfenster Die Ansicht "Meine Datumsliste" organisiert Ihre Fotos anhand der Daten. &digikam; benutzt dafür entweder das EXIF-Datum oder , falls dieses nicht zur Verfügung steht, das Datum der letzten Änderung der Datei. Wenn Sie einen Monat aus der Liste auswählen, werden alle Fotos dieses Monats in der Bildansicht gezeigt. Sie können Tage oder Wochen im Datumsblatt unten in der Datumsansicht auswählen, damit Ihnen nur die Fotos der ausgewählten Tage gezeigt werden. "Stichwortansicht" Fotos mit Stichworten versehen stellt eine flexiblen und mächtige Möglichkeit zur Verfügung Ihre Fotos zu organisieren und katalogisieren. Stichworte sind Aufkleber, die einzelnen Fotos oder ganzen Gruppen zugeordnet werden können. Sobald ein Stichwort einem Foto zugewiesen wurde, kann das Foto durch die Auswahl dieses Stichworts oder eine Suche wieder gefunden werden. Auswählen eines Stichworts und das Anwenden eines neuen Wenn ein Stichwort ausgewählt ist, werden alle Fotos, die mit diesem Stichwort markiert wurden, angezeigt. Stichworte können in einem hierarchischen Baum einsortiert werden. Hierdurch können Sie Ihre Stichworte logisch organisieren. Sie können auch Teile des Baums "Meine Stichwortliste" zusammenzuklappen, so dass Sie die Stichworte, die Sie suchen, leicht finden können. Die Stichworte werden in einer Datenbank für den schnellen Zugriff und zugewiesene Stichwort in den IPTC-Datenfeldern des Bildes, zumindest für JPEG, gespeichert. Sie können also Ihre Stichworte auch in anderen Programmen benutzen. Außerdem werden die Stichworte beim Verlust der Datenbank re-importiert, sobald &digikam; die Bilder bemerkt. Stichworte verwalten Sie können neue Stichworte hinzufügen, indem Sie mit der rechten Maustaste entweder auf "Meine Stichworte" oder auf ein existierendes Stichwort klicken und dann Neues Stichwort wählen. Wenn Sie ein neues Stichwort hinzufügen, nachdem Sie auf ein existierendes geklickt haben, wird dieses zum Unterstichwort dieses Stichworts. Sie können ein Stichwort löschen, indem Sie auf das Stichwort mit der rechten Maustaste klicken und Löschen auswählen. Wenn Sie ein Stichwort löschen, wird das Foto selbst nicht gelöscht. Nur das Stichwort wird von diesem Foto entfernt. Sie können die Position eines Stichworts ändern, indem Sie es an die gewünschte Position im Baum ziehen und dort ablegen. Dann erscheint ein Menü, das Ihnen die Möglichkeit gibt das Stichwort zu Verschieben. Ein Stichwort kann zu einer Zeit nur einmal im Baum sein. Sie können die Eigenschaften eines Stichworts ändern, indem Sie es mit der rechten Maustaste anklicken und im Kontextmenü Stichwort bearbeiten auswählen. Sie können den Namen des Stichworts und das Symbol im Baum "Meine Stichworte" ändern. Um ein anderes Foto als Album-Symbol auszuwählen, müssen Sie das Bild mit der rechten Maustaste anklicken und im Kontextmenü "Als Albumvorschau setzen" auswählen. Zusätzlich können Sie das Foto auf das Album in der Liste ziehen, um es als Symbol zu setzen. Stichworte Fotos zuordnen Um &digikam;s Funktionalität mit Stichworten umzugehen ausnutzen zu können, müssen Sie zuerst Ihre Fotos mit Stichworten versehen. Dies kann auf zwei Arten geschehen: Sobald Sie die Fotos ausgesucht haben, die Sie mit einem Stichwort versehen wollen, können Sie diese auf das entsprechende Stichwort im Baum "Meine Stichworte" ziehen und dort ablegen. Alternativ können Sie auch mit der rechten Maustaste auf die Vorschauen der Bilder klicken und aus dem Kontextmenü Stichwort zuweisen auswählen. Sie können ein Foto mit einer beliebige Anzahl Stichworte versehen. Das Foto wird angezeigt, sobald Sie eins der Stichwörter ihm zugewiesenen Stichworte anwählen. Auf diese Art können Sie ein Stichwort für jede Person auf einem Foto, eins für den Ort, an dem das Foto gemacht wurde, eins für das Ereignis, bei dem es gemacht wurde usw. vergeben. Bilder mittels des Kontextmenüs mit Stichworten versehen oder diese von einer Seitenleiste ziehen und ablegen Sobald Sie ein Foto mit Stichworten versehen haben, wird dieses unter der Vorschau des Bildes im Hauptfenster angezeigt. Sie können ein Stichwort entfernen, im dem Sie mit der rechten Maustaste das Kontextmenü des Fotos öffnen und aus dem Stichworte-Menü Entfernen auswählen. Das Menü zeigt Ihnen nur die Stichworte an, die dem Foto zugewiesen wurden. "Meine Suchliste"-Ansicht Das Werkzeug "Einfach Suche" Die einfache Suche stellt Ihnen eine Suchmaske zur Verfügung, die Sie dazu benutzen können, mit einer einzigen Abfrage nach beliebigen Datenfeldern in Ihrem Albumordner zu suchen. Sie können jedes Argument in das FeldSuchen eingeben, um das Suchergebnis festzulegen . Sie können z.B. das Wort "Geburtstag" eingeben, um alle Fotos nach dem Auftreten des Wortes 'Geburtstag' in der Beschreibung zu finden, oder "05.png", um nach einer Datei mit dem Namen "05.png" zu suchen. (Es ist keine spezielle Behandlung von Sonderzeichen nötig wie in regulären Ausdrücken.) Sucheigenschaften: Suchen ignorieren die Groß-/Kleinschreibung Durch Leerzeichen getrennte Suchbegriffe werden mit dem Bool'schen UND verknüpft Sonderzeichen werden nicht interpretiert ( . * ? / &etc;) Umfassen alle Elemente der Datenbank: Namen, Bewertungen, Schlüsselwörter, Stichwörter, Alben, Kollektionen, Datumsstempel und in der Zukunft noch mehr. Die einfache Suche arbeitet sehr intuitiv. Wenn Sie Fotos von einem bestimmten Jahr suchen, können Sie einfach 2005 eingeben. Sie können aber auch nach einem bestimmten Monat suchen. Geben Sie einfach den Namen des Monats in Ihrer Sprache ein. In Deutsch also einfach März, um die Bilder vom März zu sehen. Die Kombination "März 2006" bedeutet "März" UND "2006". Sie ist also gleichbedeutend mit "2006 März". Mit "März 2007 cr2" finden Sie alle Rohdateien aus dem März 2007. Die Einfache Suche in Aktion Wenn Sie mit Ihrer Auswahl zufrieden sind, drücken Sie den Kopf OK und die Suche wird durchgeführt. Die Ergebnisse werden in der Ansicht "Meine Suchliste" im Hauptfenster angezeigt. Das Textfeld Speichere Suche als wird benutzt, um Ihrer Anfrage einen Namen in "Meine Suchliste" zuzuordnen. Wenn Sie Ihre Auswahl nach der Suche nochmal ändern wollen, müssen Sie nur den entsprechenden Eintrag aus der Ansicht "Meine Suchliste" auswählen und in seinem Kontextmenü eine Option auswählen. Wenn Sie Suche bearbeiten auswählen, erscheint das Formular zur Eingabe der Suche wieder mit den vorher eingegebenen Suchinformationen . Falls Sie Als erweiterte Suche bearbeiten auswählen, erscheint der Dialog für die erweiterte Suche, um Ihre vorangegangene Suche zu ändern. Hier stehen Ihnen mehr Regeln für die Suche zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Das Werkzeug zur Erweiterten Suche. Falls Sie eine existierende Suche aus der Liste löschen wollen, wählen Sie im Kontextmenü Suche löschen. Meine Suchliste im Hauptfenster Das Werkzeug "Erweiterte Suche" Die "Erweiterte Suche" stellt Ihnen ein erweitertes Suchformular zur Verfügung, mit dem Sie in bestimmten Feldern von &digikam;s Datenbank suchen können. Die Liste der Suchregeln wird benutzt, um die Optionen für eine Suchabfrage in der Albendatenbank zu setzen. Alle Regeln werden zeilenweise, durch Operatoren getrennt, aufgezählt. Eine Option kann dieser Liste mit Hinzufügen/Löschen hinzugefügt bzw. daraus gelöscht werden. Sie können die Regeln auch mit Gruppieren/Gruppierung aufheben gruppieren bzw. diese Gruppierung aufheben. Jede Option kann mit einer anderen durch die logischen Operatoren und und oder kombiniert werden. Wenn Sie eine Regel mit und erstellt haben und feststellen, dass es ein oder sein müsste, können Sie dies leicht mit einem Doppelklick auf den Text und im Regelbereich ändern. Eine Option besteht aus vier Feldern: Details einer Anfrage (1): den Eintrag, nach dem in der Datenbank gesucht wird. Dies kann ein Album, Name, Stichwort, Bild, Schlüsselbegriff, usw. sein. (2): der logische Operator, um den Eintrag zu verarbeiten. Er hängt vom Eintragstyp ab. (3): das Argument für den Operator, das ein Name oder eine Zeichenkette ist, die schon in der Datenbank gesetzt ist. (4): eine Checkbox, um die Option mit Hinzufügen/Löschen und den Gruppierungsoptionen zu verwalten. Sie können z.B. eine Erweiterte Suche über alle Elemente der Datenbank mit den folgenden Optionen festlegen: Alle Alben mit der Zeichenkette "adrien" und alle Bildertitel, die die Zeichenkette "an" enthalten. Oder alle Einträge, die das Stichwort "Leute" haben. Oder alle Schlüsselworte mit der Zeichenkette "gilles". Erweiterte Suche in Aktion Wenn Sie Optionen gruppieren wollen, brauchen Sie nur das Ankreuzfeld am Ende der Regel und danach den Knopf Gruppieren zu benutzen. Die Optionen sehen dann wie folgt aus: Ein Beispiel für eine Suche mit Gruppierungen Sobald Sie mit Ihren Sucheinstellungen zufrieden sind, drücken Sie den Knopf OK und die erweiterte Suche wird durchgeführt. Ihre Ergebnisse werden in der Ansicht "Meine Suchliste" im Hauptfenster angezeigt. Das Eingabefeld Suche speichern unter wird benutzt, um der erweiterten Suche einen Namen zu geben. Wenn Sie später Ihre Auswahl ändern wollen, nachdem Sie eine erweiterte Suche durchgeführt haben, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Suche, und wählen Sie im Kontextmenü Suche bearbeiten. Der &digikam; Leuchttisch &digikam; stellt einen Leuchttisch in einem separaten Fenster zur Verfügung mit dem Sie einfach Bilder vergleichen können. Er arbeitet mit allen unterstützten Bilddateiformaten, auch Rohdateien, zusammen. Wählen Sie eins oder mehrere Bilder aus einer beliebigen Ansicht im Hauptfenster aus und und benutzen Sie dann F6 Dem Leuchttisch hinzufügen aus dem Kontextmenü. Die Auswahl wird dem Leuchttisch hinzugefügt und sein Fenster geöffnet. Wenn Sie wieder im &digikam; Hauptfenster sind, können Sie den Leuchttisch schnell mit &Alt;F6 ExtrasLeuchttisch öffnen. Aus der Vorschauleiste können Sie die Bilder, die Sie vergleichen wollen, in den linken oder rechten Bereich des Fensters ziehen und dort ablegen. Ein kleiner Pfeil zeigt Ihnen an welche Kopie in welchem Fensterbereich zu sehen ist. Wenn Sie Vorschau synchronisieren aus der Werkzeugleiste auswählen und Zoo bzw. Verschiebeoperationen an einem der Bilder durchführen, dann werden diese bei dem anderen Bild ebenfalls ausgeführt. Sie können also die selben Bereich der beiden Bilder vergleichen. Ein anderer Modus ist besser geeignet, um schnell aus einer Bilderserie auszusortieren. Wenn Sie Paarweise navigieren aus der Werkzeugleiste benutzen, dann werden die beiden ersten Bilder automatisch in die Bereiche zum Vergleichen geladen. Benutzen Sie nun die linke Maustaste bei einem beliebigen Vorschaubild, um es in der linken Seite anzuzeigen. Das rechts benachbarte Bild wird im rechten Bereich angezeigt. Dies vereinfacht es sich durch eine Reihe von ähnlichen Bildern durchzuarbeiten. Natürlich arbeiten die normalen Löschaktionen auch direkt aus dem Leuchttisch wie z.B. F4 DateiBearbeiten ... . Alle Bildinformationen aus der rechten Seitenleiste des Hauptfensters sind für beide Vorschaubilder im Leuchttisch verfügbar. Dies macht es z.B. einfach visuelle Unterschiede mit Belichtungsdaten zu verknüpfen. Im unteren Ende jedes Bereiches finden Sie eine eingebaute Schwenkfunktion, die Sie an den gekreuzten Pfeilen erkennen. Um den sichtbaren Bereich des Bildes zu schwenken, müssen Sie diese anklicken und den &LMB; gedrückt halten. Im Modus "Vorschau abgleichen" werden dann beide Bilder den selben Bildbereich zeigen. Das Zoomen arbeitet genauso wie in anderen Ansichten. Benutzen Sie einfach den Zoom-Regler unter den Bildern oder &Ctrl;Mausrad um in Das Bild hinein und hinaus zu zoomen. Dies geschieht in beiden Bildern wenn Sie im Modus "Vorschau abgleichen" sind. Der Leuchttisch in Aktion &digikam; Seitenleiste Einführung in die rechte Seitenleiste Das &digikam; Hauptfenster hat eine Seitenleiste am rechten Rand, die wichtige Informationen und Aktionen für die ausgewählten Bilder zur Verfügung stellt. Die gleiche Seitenleiste ist, ohne die Navigationspfeile, auch in derBildbearbeitung verfügbar. Sie wird angezeigt, wenn einer der fünf Reiter angeklickt wird: Eigenschaften: Datei- und Bildeigenschaften, Kameraparameter während der Bilderstellung (EXIF Stichworte). Metadaten: EXIF, Herstellerbemerkung IPTC- und GPS-Daten. Diese Eigenschaften können Sie mittels zweier KIPI-Module bearbeiten. Farben: Histogramme und eingebettete ICC-Profile. Kommentare/Stichworte: Kommentare, Datum- & Zeiteinstellungen, Bewertung, Stichworte. Stichwort-Filter: Stichwort-Filter, die auf die Auswahl im Hauptfenster angewendet werden können. Mehrfaches Klicken auf denn gleichen Reiter lässt die Seitenleiste erscheinen bzw. wieder in den Rand verschwinden. &doc-sidebar; Kommentare/Stichworte Mit dem Reiter in der Seitenleiste können Sie Bildattribute wie Beschriftungen, Bewertung, Datum und Stichworte bearbeiten. Die Attribute werden in der angeschlossenen Datenbank, in den IPTC- und EXIF-Datenfeldern gespeichert und werden Teil des Bildes. Alle Attribute sind über eine Ansicht der Seitenleiste erreichbar, die unten im Bildschirmfoto gezeigt wird. Während des Einlesens des Bildes ist die Reihenfolge a) Datenbank b) IPTC und c) EXIF. Falls also eine Diskrepanz zwischen einem der drei auftritt, wird diese Reihenfolge benutzt und eine Synchronisation durchgeführt. Die Seitenleiste verfügt am oberen Ende über ein Navigationsfeld mit Pfeilen für erstes, vorheriges, nächstes und letztes. Beispiel für die Seitenleiste "Kommentare/Stichworte" Beispiel für die Seitenleiste "Kommentare/Stichworte" Kommentaransicht In der Beschriftungsansicht können Sie Beschriftungen mit unbegrenzter Größe eingeben oder einfügen. Beachten Sie hierzu die Bemerkung unten. Der Text ist UTF-8 kompatibel. Das bedeutet, dass sämtliche Sonderzeichen erlaubt sind. Die Beschriftungen werden in die EXIF- und IPTC- Felder kopiert, damit Sie von anderen Programmen benutzt werden können. Die IPTC-Daten unterstützen nur ASCII-Zeichen und sind auf 2000 Zeichen limitiert. Alle Kommentare werden nach 2000 Zeichen abgeschnitten und Sonderzeichen werden umgeformt. Wenn Sie das IPTC-Beschriftungsfeld in anderen Anwendungen benutzen wollen, sollten Sie diese Einschränkungen beachten. Datum & Uhrzeit Im Abschnitt Datum & Zeit, der die Zeit, zu der das Foto gemacht wurde, darstellt, können Sie alle Werte ändern. Beim Datumsknopf öffnet sich ein Kalender und das Zeiteingabefeld kann auch direkt zur Eingabe der Zeit benutzt werden. Die Datierung wird in die EXIF-Felder für Datum und Zeit kopiert. Wenn Sie für mehrere Bilder Zeit & Datum ändern müssen, gibt es dafür eine komfortablere Methode, die die KIPI-Module benutzt. Diese Option kann unter BildZeit und Datum einstellen ... gefunden werden. Wählen Sie dazu in der Hauptansicht die Bilder aus und rufen Sie das Modul auf. Bewertung Der Abschnitt Bewertung zeigt ein Bewertungsschema von 0 bis 5 Sternen an und kann in Suchen und Sortierungen benutzt werden. Er kann entweder mit einem einzelnen Mausklick auf die 5 Sterne in die Seitenleiste oder mit dem Tastaturkürzel Strg+0...5 angewendet werden. Die Bewertung aus der Seitenleiste wird immer nur auf ein Bild angewendet. Um mehrere Bilder gleichzeitig zu bewerten, wählen Sie diese aus und benutzen Sie das Kontextmenü. Die Bewertung wird in das IPTC-Feld "urgency" geschrieben. Die Kodierung folgt dabei dem Schema in der folgenden Tabelle: &digikam;-Bewertung IPTC-Dringlichkeit - 8 * 7 * 6 ** 5 *** 4 **** 3 **** 2 ***** 1 Stichwortbaum Die Stichwortansicht zeigt eine Suchbox zum Filtern der Stichwörter, den Stichwortbaum und eine Auswahlbox mit den zuvor in dieser &digikam;-Sitzung angewendeten Stichwörtern. Der Stichwortbaum wird dynamisch dem eingegebenen Suchwort angepasst. Sie können so die Anzahl der Möglichkeiten bei der Suche nach einem Stichwort schnell einschränken. Diese Fähigkeit ist besonders nützlich, wenn Sie viele Stichwörter haben. Das Eingabefeld am unteren Ende ist eine weitere Erleichterung bei der Eingabe von Stichwörtern bei einer Bilderserie. Wenn Sie verschiedene Stichwörter eingegeben haben, werden diese für den schnellen Zugriff gespeichert. Stichwörter können auch durch Markieren der entsprechenden Ankreuzfelder im Baum gesetzt werden. Alle Stichworte eines Bildes werden in das IPTC-Feld "keyword" gespeichert. Wenn mehrere Bilder in der Hauptansicht ausgewählt sind und Sie ein Stichwort im Stichwortbaum auswählen, wird dieses nur auf das hervorgehobene Bild und nicht auf die gesamte Auswahl angewendet, Wenn Sie eine Auswahl mit einem Stichwort versehen wollen, lesen Sie bitte den Abschnitt Stichwortfilter. Stichwortfilter Die Seitenleiste Stichwortfilter wird benutzt, um die Auswahl der im Hauptfenster angezeigten Bilder zu ändern. Normalerweise wird dazu die linke Seitenleiste mit ihren Album,- Datum-, Stichwort- und Suchansichten benutzt. Wenn zusätzlich ein oder mehrere Stichwortfilter aus der rechten Seite benutzt werden, wird nur die Schnittmenge dieser beiden angezeigt. Alle erstellten Stichwörter sind verfügbar. Nehmen Sie z. B. an, dass Sie ein Stichwort "Öffentlich" haben, das alle Bilder bis auf Ihre privaten enthält. Sie können dann dieses Stichwort in der rechten Seitenleiste auswählen, um Ihre privaten Bilder zu verstecken. Welche Ansicht Sie auch in der linken Seitenleiste wählen, nur die öffentlichen Bilder werden angezeigt. Ein weiteres typisches Beispiel ist die Auswahl einer Untermenge an Stichwörtern im hierarchischem Baum. Angenommen Sie wollen die Stichwörter Rot und Grün aus einem Baum mit sieben verschieden Farben als Unterstichwörter auswählen. Wählen Sie dazu einfach das Stichwort Farbe und danach Rot und Grün aus der rechten Seitenleiste. Sie können auch Stichworte ziehen und ablegen. Angenommen Sie haben in der Hauptansicht mehrere Bilder ausgewählt, um Sie mit Stichworten zu versehen. Wenn das Stichwort schon existiert, können Sie es einfach aus der rechten Seitenleiste ziehen und auf die Auswahl legen. Daraufhin erscheint ein Dialog, der Sie fragt, ob Sie das Stichwort setzen wollen. Seitenleiste "Stichwortfilter" Im oberen Beispiel zeigt das Hauptfenster die Bilder an einem Kalendertag. Der Stichwortfilter steht auf "Keine Stichwörter", was die Menge auf drei Bilder reduziert. Sie wurden mit Strg+a ausgewählt, und danach wurde ein Stichwort aus dem rechten Stichwortbaum auf die Auswahl gezogen und dort abgelegt. Ein Dialog fragt, ob dieses Stichwort gesetzt werden soll. Digitale Bestandsverwaltung mit &digikam; Aufbau eines Systems, um Ihre Fotos zu organisieren und zu finden Eine Beispiel für eine digitale Bestandsverwaltung mit &digikam; Das Archiv aufbauen: Ordnerorganisation, physische Anordnung als Information Automatische Generierung von Metadaten Bewertung/Rangfolge Stichwörter, Zuweisung von Schlüsselbegriffen Beschriftungen/Kommentare Geolokalisierung (Geo-Stichwörter) Beschützen Sie Ihre Autorenschaft und Ihr Copyright/left Digitale Wasserzeichen (DW) Beschützen Sie Ihre Bilder vor Datenbeschädigungen und -verlusten Physikalische Alterung Logische Fehler Menschliche Fehler Verbreitete Mythen entzaubert Betrachten Sie Ihr Budget: Datengröße, Schätzung des benötigten Speicherplatzes Sichern, Sichern, Sichern, Wiederherstellen! Bewahren Sie Ihren Bilder während der Wechsel der Besitzer und Technologien Bewährtes Verfahren: Datensicherung Ein typischer Arbeitsablauf der digitalen Bestandsverwaltung Einleitung ... am Ende benötigen Fotos viel Fürsorge. Ich hoffe das Sie das gesagt haben. Können Sie Ihre digitalen Fotos finden wenn Sie sie brauchen? Oder verwenden Sie mehr Zeit bei der Suche auf Ihrer Festplatte und Ihren Dateisammlungen als Ihnen lieb ist? Haben Sie eine systematischen Herangehensweise für das Zuweisen und Verfolgen der Inhaltsdaten Iherer Fotos? Wenn Sie von Ihren Fotos leben, können Sie Ihre Urheberrechte wahrnehmen und Ihre Kontaktinformationen zur Verfügung stellen oder sind sie ungeschützt im Handel? Wollen Sie das Ihren Enkel die Fotos bewundern die Sie gestern gemacht haben? Wie stellen Sie die Sicherung und die Korrektheit Ihrer Daten sicher? Wie bereiten Sie ein Wechsel Ihres Rechners, Ihrer Festplatte, Ihres Betriebssystems vor und finden immer noch Ihre Bilder und Filme? Was ist eine digitale Bestandsverwaltung - abseits von dem Modewort? Digitale Bestandsverwaltung betrachtet jeden Teil des Prozesses der folgt nachdem das Bild gemacht wurde bis zur finalen Ausgabe und der permanenten Speicherung. Jeder der Fotos aufnimmt, scannt oder digitale Fotos speichert führt eine Form von digitaler Bestandsverwaltung durch. Die meisten von uns machen dies aber nicht in einer systematischen und effizienten Art und Weise. Wir geben Ihnen ein Werkzeug, einen Plan und praktische Tipps wie Sie Ihre Bilder sichern, finden, beschützen und Fotos wieder benutzen können. Dabei konzentrieren wir uns auf die Verfahren für Digitalfotografen die &digikam; benutzen. Wir betrachten das Herunterladen, umbenennen, entfernen, konvertieren, gruppieren, sichern, bewerten, verstichworten, archivieren, optimieren, warten und exportieren von Bilddateien. Eine allgemeine Definition:
"Digitale Bestandsverwaltung nimmt auf, indiziert, kategorisiert, sichert, sucht, transformiert, konfektioniert und exportiert Inhalte die einen monetären oder kulturellen Wert haben."
Und wo wir gerade dabei sind eine weitere wichtige Definition:
Metadaten sind definiert als Daten über Daten. Metadaten sind gemäß Ihrer Definition Daten, die Informationen über oder eine Dokumentation von anderen Daten bereitstellen, die von einer Anwendung oder Umgebung verwaltet werden.
In unseren Kontext steht es für alle Informationen über ein Foto. &digikam; mit seinen Bibliotheken und Modulen ist ein einzigartiges und beeindruckendes Werkzeug, um die meisten Aufgaben der digitalen Bestandsverwaltung abzudecken. Diese Aufgaben bewältigt es schnell und unsichtbar. Da es auf offenen Standards basiert schränkt es Sie nicht auf eine Plattform oder Anwendung ein. Im Gegenteil dazu bringt es Sie auf einen schnellen Weg, um Ihre Fotos zu verwalten, zu finden und wenn Sie wollen zu einer anderen Plattform oder Anwendung zu wechseln. Dabei verlieren Sie weder als gelegentlicher Benutzer, Enthusiast oder als Profi Teile Ihrer Arbeit. Dereinzige Unterschied zwischen den Archivierungsmöglichkeiten von Film und digital, dass Sie mit Ihre Digitalkamera so viele Original erschaffen können wie Sie wollen. Bei einem Film haben Sie nur ein Original. Alle Kopien verfügen eine leicht verringerte Qualität und sowohl das Original, als auch die Kopien werden mehr oder weniger schnell altern und verschwinden. Die einzige Möglichkeit es für immer zu erhalten ist es eine digitale Kopie davon zu machen. dadurch können Sie es auch vor allen Gefahren beschützen. Auch wenn die digitalen Medien von heute nicht solange halten wie Film, so liegt es doch an Ihnen eine neue Kopie jedes, alle 5 oder 10 Jahre zu machen. Hiervon sollten Sie dann zwei oder drei Kopien an unterschiedlichen Orten aufbewahren. Diese Möglichkeit haben Sie bei keinem Film. Er kann immer durch ein Feuer, Flut oder ähnliches beschädigt oder gestohlen werden. Die gute und die schlechte Nachricht ist es, wenn Sie digitale Bilder oder Daten verlieren, dann liegt es an Ihrer eigenen Nachlässigkeit.
Aufbau eines Systems, um Ihre Fotos zu organisieren und zu finden Themen: Hierarchie, Stichwörter, Bewertungen, Beschriftungen, Geolokalisierung, Datum, Alben, Dateinamen, Versionierung, Export Ich wage zu behaupten, wenn Sie mehr als 1000 Fotos auf Ihrem Rechner, dann benötigen Sie ohne Bestandsverwaltung länger ein bestimmtes Foto zu finden. Wenn Sie nicht einmal wissen wieviele Fotos Sie haben, dann benutzen Sie bestimmt nicht &digikam;. Der Ansatz die Metadaten sowohl in einer Datenbank als auch in den Bilddateien zu speichern garantiert sehr schnelle Suchen und eine sichere Archivierung auf die Sie mit anderen Programmen, Plattformen und Formaten frei zugreifen können. Aber da es nichts in der Welt umsonst gibt, bekommen Sie auch keine Katalogisierung oder Bestandsverwaltung umsonst. Diejenigen die am Anfang Zeit auf eine systematische Methode verwenden, werden besser dastehen wenn die Zeit vergeht und sich die Anzahl der Fotos vervielfacht. Die Rendite einer Bestandsverwaltung wurde in verschiedenen Studien besser als zehn abgeschätzt. Denken Sie also daran und seien Sie präzise, planen Sie für die Zukunft (30-50 Jahre)und machen Sie einmal. Das kommende semantische Web wird sich total hierein integrieren und den Wert Ihrer digitalen Bestandsverwaltung weiter erhöhen. Eine Beispiel für eine digitale Bestandsverwaltung mit &digikam; &digikam; stellt eine Anzahl von Methoden zur Verfügung, um Ihre Fotos zu klassifizieren: Dateinamen, Alben, Kollektionen, Zeit/Datum, Stichwörter, Bewertungen, GPS Positionen und Beschriftungen. Als ob dies nicht genug wäre können Sie in der KDE4 Version von &digikam; auch nach vielen Standardmetadaten, wie z.B. Kameramodell, Linse, Koordinaten, Bildgröße usw. suchen. Die hier aufgezählten Metadatakategorien sind eigentlich nichts anderes als verschiedene "Ansichten" für Ihre Fotosammlung. Die Kombination dieser Ansichten ist die mächtige Möglichkeit, um die Suche einzuschränken und eine Datei schnell zu finden. Stellen Sie sich vor Sie haben 800 Fotos von jemandem den Sie lieben. Die Suche nach "Marie" mit einer Bewertung von mehr als "***" das in "Frankreich" gemacht wurde, lässt nur noch wenige Kandidaten übrig. Bei den Auswahlkriterien für eine Bestandsverwaltung ist &digikam; sehr gut in den Bereichen Vollständigkeit, Flexibilität, Geschwindigkeit, Skalierbarkeit, Genauigkeit und Offenheit. Das wichtigste was Sie sich merken sollten ist, das Sie nicht wissen müssen wie Sie oder jemand anders ein Bild von vor 2 Jahren suchen sollten. Sie werden sich an vergangenen Ereignissen in unterschiedlichen Kontexten erinnern, dies ist eine Tatsache im Leben. Wenn Sie also eine Suche einschränken können weil Sie sich an Ort, Zeit, Kamera, Thema, Bewertung oder Besitzer erinnern können, dann haben Sie eine wesentlich größere Chance etwas schnell zu finden, als wenn Sie nur eins oder keins diese Kriterien benutzen können. Am Anfang, wenn Sie ein Foto machen, dann sind all diese Metadaten, außer den Exif-Daten, nur in Ihrem Kopf. Wenn Sie nicht einige von Ihnen Ihre Bestandsverwaltung einpflegen, dann gehen Sie möglicherweise mit der Zeit verloren, da jedes Ereignis mit der Zeit verblasst. Wir möchten Sie auf den Unterschied zwischen privaten und öffentlichen Metadaten an dieser Stelle hinweisen. Sie können alle eingebetteten Metadaten als potentiell öffentlich betrachten, da die Bilder möglicherweise exportiert, verkauft oder kopiert werden und damit in fremde Hände gelangen. Auf der anderen Seite sind alle nicht eingebetteten Metadaten in der Datenbank Privat, da Sie in der Datenbank und damit auf Ihrem Rechner bleiben und nirgendwo sonst. Wenn Sie &digikam; entsprechend einstellen, können Sie genau kontrollieren welche Privat bleiben und welche eingebettet werden. Das Archiv aufbauen: Ordnerorganisation, physische Anordnung als Information Das erste was Sie machen und wissen müssen bevor Sie irgendwas in Ihr System einpflegen ist der Aufbau Informationsstruktur im Gegensatz zur Datenstruktur. Ihre Bilddateien müssen irgendwie auf Ihrem Rechner organisiert sein. Sie müssen entscheiden, ob andere Zugriff auf Ihre Fotos haben sollen, ob Sie sie auf ein reserviertes Laufwerk speichern wollen oder auf einem Netzlaufwerk usw. Beachten Sie dabei, dass Sie irgendwann auf ein größeres Laufwerk wechseln müssen. Die Organisation sollte einfach, einheitlich und skalierbar sein. Darüber hinaus sollte Sie unabhängig vom Speichermedium das Sie benutzen sein. Machen Sie die Ordner nicht zu klein, mehrere tausend Bilder in einem Ordner sind nicht zu viel, aber achten Sie darauf dass er auf ein Sicherungsmedium wie eine DVD mit 4,7 oder 9,4 GB passt. Denken Sie daran, dass das Archiv mit der Zeit immer weiter wachsen wird. Die konkrete Struktur hängt natürlich von Ihrer Benutzung ab: Betrachten Sie dazu das folgende, einfache, aber sehr verbreitete, Beispiel: Sie sind ein normaler Fotograf der Bilder aus seinem privaten Leben, seiner Familie, Ferien und So weiter hat. Dann kann eine Struktur basierend auf den Jahren und einigen zusätzlichen Ordnern für Ferien und Exporte sehr effizient sein. Diese könnte folgendermaßen aussehen:
2006 2007 2008 Ferien - A - B - C Export Spaßiges
Vielleicht werden Sie glücklich mit dieser Struktur. Ferienbilder können schnell über Ihren Speicherort gefunden werden es sei denn Sie waren in einem Jahr mehrmals am selben Ort. Die restlichen Fotos werden anhand Ihres Datums organisieren. Wenn Sie genügend Fotos machen, dann werden Sie Unterordner wie z.B. 2008-01, 2008-02 usw. benutzen. "Exportieren" ist dann ein Ordner für Bilder die Sie drucken oder auf einer Webseite veröffentlichen. Professionelle Fotografen haben andere Anforderungen wie z.B. Versionierung der Fotos, Archivierung, Arbeitsabläufe, konstante Zufuhr von Bildern zu unterschiedlichen Themen und eine große Anzahl von allem. Innerhalb von 10 Jahren werden 95% Archive und 5% Arbeitsdateien haben und Sie werden dann Ihre Struktur für diesen Inhalt nicht neu organisieren wollen. Die folgenden Punkte sollten sie in Erwägung ziehen: Welche Arten von Dateien passen zusammen? Die Trennung von Dateitypen macht die Stapelverarbeitung einfacher. Trennen Sie neue von alten Dateien. Wie bekommen Sie Ihre Struktur skalierbar? Die Trennung von Original und Arbeitsdateien vereinfacht eine Sicherungsstrategie und Migration. Sie werden immer wissen, ob Sie nach einem Original oder einer abgeleiteten Bild suchen. Wird weiter fortgeführt
Automatische Generierung von Metadaten Wie sollen Sie diese Metadatengeschäft anfangen? Zuerst, es gibt schon eine Menge von automatisch generierten Metadaten: Exif-Daten und Herstellerbemerkungen. Wenn Sie &digikam; mit Ihren Identitätsinformationen konfiguriert haben, dann werden alle importierten Bilder automatisch mit diesem Datensatz, inklusive Urheberrechten, versehen. Wenn Sie eine GPS-Spur parallel während des fotografieren aufgenommen haben, dann können Sie diese Bilder mit einer einzigen Aktion Geolokalisieren. Selbst wenn Sie 1.000 Bilder von einer Fotosession mit gebracht haben werden Sie nicht länger als 10 Minuten brauchen, um dies zu machen. Damit haben Sie alle Kameraeinstellungen jeder Aufnahme, wie Linse, Zoom, Fokus, Blende, usw, Zeit/Datum, Ort der Aufnahme, Urheberrechte, Autorenschaft, benutztes Programm und noch mehr. Nicht schlecht, oder? Sie können allerdings während des Imports noch mehr machen. Die können den Dateinamen so ändern, dass er das Datum, den Ort und das Thema enthält. Sie können das Format in ein verlustfreies mit 16 Bit pro Kanal umwandeln. Sie können JPEG und Rohdateien in unterschiedliche Ordner importieren. Wir empfehlen Ihnen die Bilddatei automatisch umzubenennen, so dass Sie ein Ereignis, ein Ort oder einem Thema entspricht. &digikam; stellt alle Möglichkeiten zur Gruppierung nach Zeit/Datum zur Verfügung, so dass Sie das Datum nicht im Dateinamen benötigen. Es sei denn Sie wollen Ihren Alben mit einem anderen Programm durchsuchen, dass nicht so intelligent mit dem Kalender umgehen kann.Sie werden sich eine neue Kamera schneller kaufen als Sie denken. Das Nummerierungsschema dieser neuen Kamera wird dann wieder mit IMG_0001.JPG starten und dadurch identische Dateinamen zu denen die Sie schon haben erzeugen, wenn Sie diese nicht umbenennen. Wir empfehlen ebenfalls die Option "Metadaten speichern" in der Einstellungsseite der Metadaten in &digikam; zu aktivieren. Dies stellt sicher, dass Exif- und IPTC-Daten in die Datei geschrieben werden. Wenn Sie dies vergessen, dann können Sie nachträglich die Metadaten aus der Datenbank in den Dateien speichern, indem Sie im Menü Album den entsprechenden Punkt auswählen. Nun haben Sie einen Menge Informationen in Ihrer Datenbank, aber was passiert wenn Sie welche ändern wollen? Dazu stellt &digikam; ihnen einen Metadaten-Editor für eine Anzahl von ausgewählten Attributen zur Verfügung. Diese sind natürlich die wichtigsten. Nun beginnt die wirkliche Arbeit, da Sie nun jedem Foto Stichwörter, Beschriftungen und eine Bewertung zuweisen sollten. Natürlich können Sie alle Bilder, die das selbe Attribut benötigen auswählen und den Wert dann setzen. Sie starten am besten mit der Bewertung oder der Rangfolge. Dies macht Sinn, da Sie sich bei der weiteren Arbeit auf die besten Fotos konzentrieren können. Bewertung/Rangfolge Ein Bewertungssystem ist in &digikam; durch Fünf-Sterne-Bewertung vorhanden. Genau betrachtet sind es sechs Stufen, Null bis fünf Sterne (*) die zugewiesen werden können. Wenn Sie in den IPTC-Metadaten gespeichert werden, dann findet eine Übersetzung der Stufen statt, um die Kompatibilität mit anderen Programmen zu gewährleisten. Bewertungen können mit &digikam; sehr schnell durchgeführt werden indem Sie entweder Tastatur-Kurzbefehle oder die Maus auf einzelne Fotos oder ganzen Auswahlen benutzen. Die Bewertung können Sie dann entweder als Suchkriterium benutzen oder direkt aus der Statusleiste als schneller Filter. Sie sollten allerdings bevor Sie mit der Bewertung starten, darüber nachdenken wie Ihre persönlichen Kriterien für eine Rangfolge aussehen. Am Besten schreiben Sie sich auf, wie Ihre Qualitätsanforderungen für jeden der fünf Sterne aussehen. Im allgemeinen sollt es weniger Bilder werden, je mehr Sterne Sie vergeben. Ein Verhältnis von 3-10 zwischen den Stufen hat sich als sinnvoll. Dies wird Sie in Ihrer Bewertungspyramide weiter führen. Nehmen wir mal an Sie benutzen ein Verhältnis von sieben zwischen den Stufen, dann haben Sie für jedes Bild mit fünf Sternen sieben mit vier Sternen, 49 mit drei Sternen und so weiter. Insgesamt können Sie so fast 20.000 Bilder bewerten. 16807 brauchen Sie dabei überhaupt nicht zu bewerten. Sie können natürlich auch unterschiedliche Bewertungsmethoden für unterschiedliche Anwendungen benutzen, zwei Sterne für kommerzielle Verwertung, bedeutet, dass alles andere als zwei Sterne Ferienfotos sind. Ebenfalls eine gute Idee ist es eine neutrale Bewertung zu definieren, alles unterhalb bedeutet überhaupt nicht bewertet. Die hilft Ihnen Ihre Kollektion sehr effizient auszudünnen. Sie können die Sterne auch benutzen, um Ihre Absichten damit zu markieren. z:B. Null Sterne für kann gelöscht werden, ein Stern für Quarantäne zur späteren Entscheidung, zwei Sterne für den Export in eine Galerie, drei Sterne für den Ausdruck, vier Sterne für den Verkauf und fünf Sterne für die Bilder die in Bearbeitung sind. Die Bewertung muss zu Ihren Bedürfnissen passen. Die folgende Tabelle illustriert eine mögliche Evolution für einen professionellen Fotografen mit einer Bewertungsverhältnis von sieben über die nächsten 12 Jahre. Es zeigt sich, dass gute Aufnahmen leicht gefunden werden können, selbst in Millionen von Fotos. Rangfolge Lass Sie uns nun mit Stichwörtern, Schlüsselwörtern, wie Sie bei anderen Programmen häufig heißen, oder Kategorien fortfahren. Alle drei sind Synonyme für die gleiche Sache. Stichwörter, Zuweisung von Schlüsselbegriffen Stichwörter sind ein hierarchisches Bezeichnungssystem, dass Sie erstellen während Sie etwas hinzufügen. Das wichtigste ist es ein System zu erstellen, dass zu Ihren Bedürfnissen und Gewohnheiten passt. Sind Sie ein Semiprofessioneller der seine Fotos an Agentur verkaufen möchte, wollen Sie Ihre Bilder in einer Webgalerie veröffentlichen oder sind Sie ein Amateur der die visuellen Familienerinnerungen verwaltet? Für all diese unterschiedlichen Benutzungsarten sollten Sie eine Stichwortstruktur erstellen, die dazu passt. Wenn Sie es einstellen, dann wird &digikam; die komplette Hierarchie in den IPTC-Feldern speichern, so dass Sie auch bei Ihr Fotoagentur, die eine andere Anwendung benutzt, genutzt werden kann, um Titel und Beschriftung für Webexporte automatisch zu erstellen. In allen Fällen wird es Ihnen helfen ein einzelnes Bild schnell wieder zu finden. Die Hierarchie stellt ihnen eine automatische Gruppierung zur Verfügung. Wenn Sie mit einer typischen privaten Hierarchie starten wie z.B. "Aktivitäten", "Leute", "Orte", "Themen" und "Projekte" in der obersten Ebene, dann wird alles was Sie verstichworten in eins von diesen virtuellen Alben gruppiert werden. &digikam; hat eine dedizierte Ansicht in der linken Seitenleiste für diese virtuellen Alben. Es kommt aber noch besser. Wenn Sie fortfahren Unterstichwörter zu der Hierarchie hinzuzufügen, dann können Sie nicht nur nach ihnen suchen und schnell filtern, sondern die rechte Seitenleiste erlaubt es Ihnen eine Kombination von Stichwortgruppen auszuwählen. Nehmen wir an, dass Sie in der linken Seitenleiste das virtuelle Album "Leute" ausgewählt haben und Sie haben 12 unterschiedliche Stichwörter für die Leute da drin. Sie können dann in der rechten Seitenleiste einfach "Peter", "Paul" und "Marie" von den 12 auswählen. Auf lange Zeit werden Sie sich nicht mehr an die Details Ihrer Bilder und Ihrem Motiv erinnern können. Die Metadaten in Ihrem Kopf werden aber weiter funktionieren. Es ist daher sehr wichtig, dass Sie allgemeine und generische Kategorien auswählen. Sie werden sich immer daran erinnern, dass eine gesuchte Aufnahme an einem Flussufer in einem Land oder einem Kontinent gemacht wurde (-> Fluss, Kontinent). Sie haben unter Umständen aber vergessen welcher Fluss das war. Sie sollten also statt dem Stichwort "Okavango" besser "Fluss/Afrika" oder "Fluss/Südafrika" nehmen. Die Details können Sie dann entweder auch in einem Stichwort speichern oder in der Beschreibung. Ein Trick kann Ihnen dabei helfen. Wie würden Sie nach dem Fluss in einer Internetsuchmaschine suchen? Das ist die Art wie Sie es machen sollten! Eine weitere Kategorie könnte aufgabenorientiert sein sein wie z.B. "Druckjobs", "Web-Export", "Persönlich", "Galerie XYZ", "Klienten", "Diaschau" und so weiter. Erstellen Sie die Gruppen, wenn Sie sie brauchen, aber nicht vorher. Sie sollten mindestens die oberste Ebene auswendig können oder die Differenzierung ist nutzlos. Vergessen Sie nicht, dass Sie ja auch die anderen Attribute haben, um die Suche zu verfeinern. Die rechte Seitenleiste kann mit jeder Ansicht der linken Seitenleiste, wie z.B. Alben, Kalender, Zeitleiste, Stichwörter und Suchen, kombiniert werden. Wenn Sie katalogisierte Bilder aus einer anderen Quelle mit eingebetteten Stichwörtern importieren, dann wird &digikam; automatisch den Baum für Sie aufbauen bzw die Bilder an die richtige Stelle einfügen. Das Umsortieren der Hierarchie innerhalb des Baums ist kein Problem und kann einfach durch das ziehen eines Unterbaums auf einen anderen erledigt werden. Die geänderten Stichwörter werden von &digikam; aktualisiert während es die Unterbäume verfolgt. Die Grafik zeigt wie unterschiedliche Metadaten sich überschneiden. Dies ist eine sehr grobe Repräsentation, da jeder Block von Metadaten in Wahrheit aus vielen Abschnitte besteht. Dateinamen und Kalenderdaten sich Eigenschaften aller Bilder. Rangfolge Genug der Stichwörter - der nächste Abschnitt bezieht sich auf Beschriftungen oder Kommentare, dem dritten wichtigen Werkzeug um Ihre Metadaten zu katalogisieren. Beschriftungen/Kommentare Dies ist schon die vierte Art von Metadaten, die hier präsentiert wird. Was ist der Unterschied zwischen Beschriftungen im Vergleich zu Stichwörtern? Während Stichwörter eine hierarchische und verallgemeinerte Beschreibung sind, sind Beschriftungen das Gegenteil: eine Prosabeschreibung, Details oder Anekdoten. Stichwörter werden hauptsächlich benutzt, um etwas zu suchen, zu finden und den bestand zu gruppieren. Beschriftungen sollen den Betrachter unterhalten, informieren und berühren. Natürlich können Sie auch benutzt werden, um den Katalog zu filtern, aber das ist nur ein Nebeneffekt. Beschriftungen sind dafür sich an die Geschichte, das Ereignis, die Gefühle zu erinnern. Sie enthalten das, was es wesentlich interessanter macht ein Foto zu betrachten. Beschriftungen setzen Fotos in einen Kontext und eine Bedeutung. Wenn die Bilder eine ästhetische Aussage haben, dann sollten die Beschriftungen eine emotionale und informative Ergänzung sein. Sie wollen meisten niemanden Ihre Fotos einfach nur sehen lassen, Sie wollen sie mit Ihren Freunden, Ihrer Familie, anderen Fotografen und Agenturen teilen. Sie sind sicher daran interessiert wie Ihre Fotos ankommen. Sie können ein wunderschönste Portrait, Sonnenuntergang oder Landschaftsaufnahme haben und niemanden scheint es zu interessieren. Warum? Schauen Sie sich doch einfach selbst ein paar gute Fotos an ohne Titel, Kommentar oder Hintergrundinformationen zu lesen. Wie sehr interessieren Sie sich für die Feldtiefe, Belichtungszeit, Weißabgleich usw.? Natürlich ein wenig, aber jeder ist interessiert an der Geschichte die das Bild erzählt. Sie wollen das man sich an ein Foto erinnert, bedeutungslose Bilder sehen Sie sowieso andauernd. Sie müssen dem Betrachter etwas geben, dass alles erklärt. Schauen Sie sich dieses Panorama an. Aus der Ferne ist noch nicht einmal ein schönes Strandpanorama. Wenn Sie es näher betrachten, dann fangen Sie an einige Details zu sehen, Leute, der Platz. Rangfolge Und jetzt sage ich Ihnen das diese der Landeplatz der Alliierten "Omaha Beach" in der französischen Normandie 60 Jahre nach der Landung ist. Wow! man fängt an zu träumen, Assoziationen zu haben, Erinnerungen, die historische Zeitspanne ist wieder präsent, Sie können vielleicht sogar die Stille hören. Die Beschriftung hat also Ihre Wahrnehmung dieses Panoramas komplett geändert. Für andere die Ihre Fotos betrachten ist der Titel möglicherweise wichtiger als das Bild selbst um ein Interesse zu erzeugen. Wenn Sie Bilder zeigen sollten Sie eine Geschichte erzählen. Denken Sie daran, der Schlüssel ist es die Bedeutung zum Betrachter zu übertragen, Ihm zu helfen über das Motiv das Sie bewegt hat das zu verstehen, was Sie verstehen. Lassen Sie die Leute wissen was Sie über das Motiv wissen, warum Sie es lieben. Spannen Sie einen roten Faden zwischen Ihren Fotos auf. Stellen Sie die Fotos anderen Epochen gegenüber. Machen Sie Ihre Notizen kurz nach der Aufnahme. Betrachten, untersuchen, schauen und sprechen - aber am meisten hören Sie zu. Es ist in Ordnung wenn ein Bild nicht perfekt ist, wenn es die Stärke hat nur mit einer Beschriftung für sich allein zu wirken. Mit &digikam; können Sie beliebig viel Text, in einem internationalisierten Alphabet (UTF-8), als Beschriftung speichern. Sie können ihn für eine Auswahl von Bildern gleichzeitig setzen. KDE stellt Ihnen sogar eine Rechtschreibprüfung zur Verfügung. Wenn Sie Ihre Bilder in Web-Galerien exportieren, dann werden diese Beschriftungen nach Ihren Wünschen in die Beschriftung und/oder den Titel des Web-Galeriesystems exportiert. Sie müssen die Geschichte also für die Veröffenbtlichung kein zweites Mal erzählen. Geolokalisierung (Geo-Stichwörter) Erinnern Sie sich an die Zeiten vor GPS? Als Sie in eine andere Stadt ohne Navigationssystem finden mussten? War sie Erde nicht ein langweiliger Planet vor GoogleEarth? Gut, denn mit Bildern fährt der Zug der räumlichen Präsentation jetzt schon mit Lichtgeschwindigkeit. Einige wenige Kameras haben einen eingebauten GPS-Empfänger. Ihre Bilder kommen mit 3-dimensionalen Koordinaten. Mit den meisten GPS-Geräten können Sie eine Spur extrahieren und auf Ihrem Rechner speichern. Natürlich müssen Sie den Empfänger dazu einschalten und mit sich tragen während Sie fotografieren. Ebenfalls sollte die Uhrzeit der Kamera genau stimmen. Sie müssen diese Daten im gpx-Format speichern, was Sie leicht mit gpsbabel, gpsman und anderen Werkzeugen machen können. Dann können Sie für eine Reihe von Fotos in &digikam; die GPS-Spur benutzen. Die Koordinaten werden dann in den JFIF-Teil der JPG-Dateien und in der Datenbank gespeichert. Die KDE4 Version wird Ihnen dann Suchen nach Orten und Koordinaten erlauben. Sie können dann virtuelle Alben aus geographischen Bereichen erzeugen. In der rechten Seitenleiste unter dem Reiter Metadaten finden Sie Ihr Bild auf einer Ausschnittsvergrößerung einer Weltkarte. Ein weitere Klick bringt Sie auf einen von verschiedenen Kartendiensten im Web, in dem Sie für weitere Details hineinzoomen können. Selbst wenn Sie keine GPS-Spur haben können Sie mehrere Bilder über einen Geo-Editor mit einem geographischen Stichwort versehen. Navigieren Sie dazu einfach zum Punkt der Aufnahmen und klicken Sie auf ihn um ihn zu fixieren. Z.B. die Konvertierung einer Garmin- Spur mit dem Dateinamen "xyz":
$ gpsbabel -w -i mapsource -f xyz.mps -o gpx -F xyz.gpx
Die Möglichkeiten die Geolokalisierung auszunutzen sind schon unzählbar und werden in der Zukunft noch tiefergreifend werden. Ich bin mir sicher, dass eines Tages, in naher Zukunft, Sie Ihre Reisen virtuell wiederholen können mittels Bildern mit geographische Angaben. &digikam; kann auch kml-Dateien exportieren die Sie mit GoogleEarth öffnen können. Dies zeigt dann die Fotos am Aufnahmeort an. Sie können die Bilder aber auch nach Gallery2, Picasaweb, Flickr usw. mit dem GoogleMaps-Betrachter exportieren.
Beschützen Sie Ihre Autorenschaft und Ihr Copyright/left Themen: Wasserzeichen, IPTC- und XMP-Felder zur Autorenschaft, Exportgröße Dies ist der letzte Abschnitt und er zeigt Ihnen wie Sie den Inhalt Ihrer digitalen Bibliothek mit Autoren-, Besitzer-, und Copyright oder Copyleft-Informationen versehen. Das Internet macht es heutzutage einfacher als in den guten (?) alten Zeiten der Papierkopie ein Bild von einer Web-Seite zu stehlen. Zumindestens sollten daher alle Bilder die exportiert und/oder in irgendeiner Form veröffentlicht werden Informationen über die Autorenschaft und Copyright in ihren Metadaten enthalten. Nichts einfacher als das mit &digikam;: Sie können eine Standardidentität einrichten und jedes in &digikam; aufgenommene Bild wird automatisch damit ausgestattet. Copyleft ist in diesem Abschnittstitel aus einem bestimmten Grund vorhanden für den wir das englische Wikipedia übersetzt zitieren wollen:
"Copyleft ist ein Wortspiel mit Copyright und bezeichnet die Praxis die Urheberrechte zu benutzen, um Einschränkungen über die Verteilung und Änderung von Kopien zu entfernen. Die gleichen Freiheiten gelten auch in allen geänderten Versionen, also auch für die Arbeiten anderer. Copyleft ist eine Form der Lizensierung und kann benutzt werden, um das Copyright zu ändern für Arbeiten wie ... Musik und Kunst. Im Allgemeinen erlauben es die Urheberrechte einem Autor anderen zu verbieten seine Werke zu vervielfältigen, zu ändern oder Kopien seiner Arbeit anzufertigen. Im Gegensatz dazu kann ein Autor mit einer Copyleft-Lizensierung jeder Person die eine Kopie erhält die Erlaubnis geben diese zu vervielfältigen, zu ändern und weiter zu verteilen, solange alle entstehenden Kopien oder Änderungen mit der selben Copyleft-Lizensierung geschützt werden. Eine weit verbreitete Lizenz ist hier die GNU General Public License. Andere ähnliche Lizenzen sind verfügbar über Creative Commons - called Share-alike."
Die folgende Beschreibung sagt Ihnen welche Informationen in der Einrichtungsseite von &digikam; als Information hinterlegt werden sollte: Autor (Synonym für Ersteller und Verfasser): Dieses Feld sollte Ihren Namen, oder den Namen der Person, die das Foto erstellt hat, enthalten. Wenn es nicht gewünscht ist, den Namen der Fotografen hinzuzufügen, z.B. um die Identität des Fotografen zu beschützen, dann kann der Name einer Firma oder Organisation benutzt werden. Nach dem dieser Wert einmal gespeichert wurde, sollte er nicht mehr geändert werden. Dieses Feld unterstützt weder Kommas noch Semikolons als Trennzeichen. Autortitel (Synonym für Verfasserzeile): Verknüpft mit dem Autor. Diese Feld enthält die Arbeitsbezeichnung des Fotografen. Beispiele dafür können Titel sein wie: Angestellter Fotograf, Freiberuflicher Fotograf oder Unabhängiger kommerzieller Fotograf. Da dies ein Vermerk zum Autorenfeld ist, muss dieses ebenso ausgefüllt sein. Herausgeber (Synonym für Anbieter): Benutzen Sie das Anbieterfeld, um zu identifizieren wer dasFoto anbietet. Dies muss nicht unbedingt der Autor sein. Wenn der Fotograf für eine Nachrichtenagentur wie Reuters oder Associated Press arbeitet, dann können diese Organisationen hier aufgeführt werden, das Sie das Bild anderen "anbietet". Wenn das Bild ein Lagerfoto ist, dann wird hier die Gruppe/Agentur die das Bild anbietet hier angegeben. Quelle: Das Quellenfeld sollte benutzt werden, um den Originalbesitzer oder Rechteinhaber des Fotos zu identifizieren. Der Wert dieses Feldes sollte niemals geändert werden, nach dem dieser bei der Bilderstellung eingegeben wurde. Sie sollten es daher als ein nur einmal Schreiben-Feld betrachten. Die Quelle kann ein Individuum sein, eine Agentur oder das Mitglied einer Agentur. Bei späteren Suchen ist es hilfreich, wenn Sie alle Slashes '/' mit Freizeichen separieren. Benutzen Sie also die Form "Fotograf / Agentur" anstatt von "Fotograf/Agentur". Die Quelle kann unterschiedlich zum Ersteller sein und zu den Namen in der urheberrechtlichen Beschreibung. Copyright-Notiz: Die Copyright -Notiz sollte alle notwendigen Copyright-Informationen enthalten für die Inanspruchnahme des geistigen Urheberrechts und sie sollte den aktuellen Besitzer des Copyright des Fotos identifizieren. Normalerweise ist dies der Fotograf, aber wenn dieser ein Angestellter ist oder das Foto eine Auftragsarbeit, dann sollte die Agentur oder die Firma hier aufgezählt werden. Benutzen Sie eine Form die in Ihrem Land so akzeptiert ist. Für die Vereinigten Staaten ist dies üblicherweise © {Datum der ersten Veröffentlichung} Name des Copyright Besitzers, wie z.B. "copr 2005 John Doe". Das Wort "Copyright" oder die Abkürzung "copr" sollte immer dann anstatt dem © Symbol vorhanden sein, wenn nur ASCII-Zeichen erlaubt sind. In einigen Ländern ist nur das Copyright Symbol erlaubt und die Abkürzung ist nicht gültig. Symbole wie (c) wo die Klammern nur einen Teil des Kreises bilden reichen nicht aus. Für einen zusätzlichen weltweiten Schutz wird die Phrase, "all rights reserved" gefolgt von der Copyright-Notiz empfohlen. In Europa sollten Sie benutzen: Copyright {Jahr} {Copyright-Besitzer}, all rights reserved. In Japan benötigen Sie die folgenden drei Einträge für einen maximalen Schutz: (a) Das Wort, Copyright; (b) Jahr der ersten Veröffentlichung und (c) den Namen des Autors. Sie können zusätzlich die Phrase "all rights reserved" benutzen. Es ist sehr wichtig die Autor und Copyright-Abschnitte zu füllen, obwohl diese keinen Schutz gegen Missbrauch bieten. Jeder der ein wenig mehr als Basiswissen in der Arbeit mit Rechner hat kann diese, im Bild eingebetteten Metadaten, löschen oder ändern. Die Lösung für dieses Problem sind "digitale Wasserzeichen". Für Privatpersonen ist dies für die Mehrzahl Ihrer Fotos nur von geringem Interesse. Für Profis und Halb-Profis ist dieser Schutz dagegen sehr wichtig. Digitales Wasserzeichen (DW) Digitale Wasserzeichen bezieht sich auf unsichtbare digitale Wasserzeichen die in Fotos eingearbeitet werden als Teil der digitalen Rechteverwaltung (DRM). Das Wasserzeichen enthält die gleichen Informationen über Autorenschaft und Copyright wie oben beschrieben. Allerdings sind diese Metadaten verschlüsselt und in den Bilddaten mit gespeichert. Metadaten dagegen werden in einem getrennten Abschnitt in der Bilddatei gespeichert. Dieser unsichtbare Aufdruck hat holographische Eigenschaften, so dass Änderungen am Bild wie z.B. Größe, Farbe, Zuschneiden bis zu einer gewissen Größe die Copyright-Informationen nicht zerstören werden. Nur wenn das Bild auf einen kleinen Bruchteil seiner Originalgröße verkleinert wird, dann gehen die eingebetteten Informationen verloren. Dann hat das Bild aber keinen Wert für die Urheberrecht brechende Partei. Das digitale Wasserzeichen ist pro Bild einmalig. &digikam; wird in naher Zukunft ein solches Modul für die Stapelverarbeitung zur Verfügung stellen.
Beschützen Sie Ihre Bilder vor Datenbeschädigungen und -verlusten Themen: Plattenfehler, Plattenausfall, Stromstöße, ECC, Übertragungsfehler, Alterung der Speichermedien, Wiederherstellung, Redundanz, Desastervorbeugung, Lebenszeit, Temperatur, Datengröße, Verbreitete Aberglauben Was sind die Hauptgründe für den Verlust von digitalen Daten? Natürlich reden wir hier nicht über CDs die auf der Straße oder einem Brand verloren gingen. Diese Art von Verlusten sind dieselben die Ihnen auch bei traditionellen Papierfotos oder Negativen passieren können. In diesem Abschnitt geht es um Probleme bei den so genannten "Neuen Medien". Probleme mit digitalen Daten könne grob in die folgenden Bereiche gegliedert werden: die physikalische Alterung des Mediums. Alle Medium altern, wenn auch in unterschiedlichen Zeitspannen. unbemerkte Übertragungsfehler während eines Datentransfers. die mangelnde Unterstützung für proprietäre Digitale Formate über einen großen Zeitraum. alte Hardware. Kroll Ontrack, die größte Datenwiederherstellungsfirma der Welt, hat einige interessante Statistiken welche Gründe ein Datenverlust hat. Gründe für Datenverlust Wahrnehmung Realität Hardware oder Systemproblem 78% 56% Menschliche Fehler 11% 26% Softwarefehler oder -problem 7% 9% Computer-Virus 2% 4% Desaster 1-2% 1-2% Lassen Sie uns diese Gründe Schritt für Schritt analysieren! Physikalische Alterung CD, DVD, Optische Laufwerke Physikalische Alterung der Medien passiert viel schneller mit Papier und CD-Rs als bei Filmen. Obwohl Filme länger halten, manchmal sogar um Dekaden länger, als andere Medienformen, wird bei der richtigen Art des Backups niemals etwas verloren. Filme verfallen - digitale Einsen und Nullen nicht. Ein Film fängt in dem Moment an dem er erstellt und entwickelt wurde an zu verfallen. Er wird niemals die gleiche Farbe, Kontrast usw. haben wie er einen Augenblick vorher hatte. Digitale Daten machen dies nicht, sind aber anfällig für Korruption! Zusätzlich sind physische Medien wie Disketten und magnetische Laufwerke ebenfalls anfällig für den Verfall des Mediums. Er braucht nur länger. Um das Problem bei CDs/DVDs zu bekämpfen müssen diese vorsichtige behandelt werden und man darf Ihnen nicht länger als ein paar Jahre trauen. Natürlich können Sie auch CDs und DVDs in Archivqualität kaufen welche länger halten, schwieriger zu bekommen und wesentlich teurer sind. Es gibt Angebote über Gold beschichtete DVDs, $2 das Stück die eine Lebenszeit von 100 Jahre für sich beanspruchen. Ob Sie das glauben liegt in Ihrem Ermessenspielraum. CD/DVD Disks können unlesbar werden, aber Sie können dieses Risiko reduzieren in dem Sie gute Disks und gute Aufnahmegeräte benutzen und sie auf die richtige Art und Weise lagern. Die besten DVD Aufnahmegeräte sind nicht wesentlich teurere als die billigsten, aber Sie schreiben viel verlässlicher. Es dreht sich also darum den richtigen auszuwählen. CDs und DVDs sind sehr anfällig für Fehler, selbst wenn Sie gerade erst geschrieben wurden. Darum benutzen sie einen Kontrollsummenmechanismus um sich zu beschützen. 75% der Daten sind nur effektive Daten, der Rest wir benötigt für die Formatierung und die Kontrollsummen. Trotz dieses massiven Schutzes altern sie durch chemische Alterung, Ultraviolettes Licht, Kratzer, Staub usw. Für defekte CDs und DVDs gibt es ein günstiges Programm namens IsoBuster das anscheinend Wunder bei CDs und DVDs bewirkt. Es läuft unter Windows und &Linux;, ist aber noch nicht für Macs verfügbar. Es gibt auch ähnliche Anwendungen die beschädigte Daten von beschädigten Disketten, Festplatten, Flashmedien, USB-Laufwerken usw. auslesen. Optische Medien: Blu-ray Disks scheinen den Formatkrieg gegen die "HD DVD" zu gewinnen. Eine Dual-layer Blu-ray Disk kann 50 GB speichern und somit fast sechsmal die Kapazität einer Dual-layer DVD mit 8,5 GB. Alles was zu CDs und DVDs gesagt wurde gilt natürlich auch für die Blu-ray Disk. Bewährtes Verfahren: Brennen Sie langsam mit einem guten Aufnahmegerät auf qualitativ hochwertigen Medien in einem nicht propriäteren Format. Lesen Sie danach die Daten wieder aus , um Sie zu überprüfen. Ebenfalls Sollten Sie die Medien mit einer Beschreibung, Datum & Autor kennzeichen und danach an einem sauberen, dunklen trockenen und vor Tieren geschützten Ort lagern. Vergessen Sie nicht die Daten auf die nächste Generation von Medien zu kopieren bevor Sie das letzte Stück Hardware bzw. Software das diese Medien lesen kann ausrangieren. Festplatten (Laufwerke, HDD) Diskhersteller behalten Ihre Statistiken für sich. Ihre Herstellergarantien umfassen eine neue Disk, aber nicht die Daten. Google stellt zu diesem Thema eine große Feldstudie über die Fehlermechanismen von Festplatten zur Verfügung: Diskfehlerstudie In Kürze: Disks halten am längsten wenn Sie im Temperarturbereich von 35°C bis 45°C betrieben werden. Bei niedrigeren Temperarturen erhöht sich die Fehlerrate dramatisch. Elektronische Teile des Controllers sind die häufigste Fehlerursache, SMART kann diese Fehler nicht feststellen. Einige von SMART festgestellten Fehler kündigen den unmittelbar bevorstehenden Ausfall an. Dies sind insbesondere Lesefehler und Verlagerungszähler. Die erwartete Lebenszeitr beträgt zwischen 4 und 5 Jahren. Dies alles hängt allerdings von der wirklichen Benutzung und einem bisschen Glück ab. So habe ich z.B. ein Fujitsu Notebook dass seit 1998 24 Stunden am Tag, Sieben Tage die Woche ohne die geringsten Probleme läuft. Nur Glück ? Im Allgemeinen, und damit im Gegenteil zum allgemeinen Glauben und ökonomischen Betrachtungen, hält eine Festplatte die permanent an ist, länger als eine die dauernd an und ab geschaltet wird. Es wurde sogar schon berichtet das aggressives Energiesparen und verlangsamen der Platte diese schnell beschädigt. Das eine Platte viel arbeitet verringerte natürliche Ihre Laufzeit, aber die schlimmsten Faktoren für eine Festplatte sind Vibrationen, Schocks und kalte Temperaturen. Wenn Ihre Platte komische Geräusche macht, dann kommen Sie mit normaler Datenrettungssoftware normalerweise nicht weit. Wenn dies passiert sollten Sie noch ein schnelle Sicherung, wenn möglich mit dem dd-Befehl machen. Eine normale Datei-basierte Sicherung ist nicht geeignet, da dd in einem gleichmäßigen spiralförmigen Strom vom Anfang bis zum Ende alles ausliest und dadurch die Mechanik nicht so stresst. Es gibt Firmen die sich auf die Datenrettung spezialisiert haben und auch Daten von zerstörten Platten wieder herstellen können. Dies ist aber teuer und Sie sollten mit mindestens 2000$ rechnen. Stromstöße Ungefähr 1% aller Rechner bekommen jedes Jahr einen Blitzeinschlag oder einen Stromstoß ab. Hierbei handelt es sich nur um die Komplettverluste aufgrund von Überspannung. Natürlich können Sie auch Datenverlust aufgrund eines Stromausfalls bevor Sie die Dateien gesichert haben, aber diese Verluste lassen sich normalerweise ohne große Probleme wieder herstellen. Sie müssen nicht auf das nächste Unwetter warten, um sich darüber Gedanken zu machen was eine plötzliche Stromspannung für Ihren Rechner bedeutet. Aktuelle Statistiken zeigen das 63 Prozent aller Elektronikverluste auf Energieprobleme zurück zu führen sind und das die meisten Rechner zwei oder mehr Stromanomalien pro Tag erleben. Da Stromstöße und -ausfälle überall und zu jederzeit passieren können macht es Sinn Ihren Rechner durch entsprechende Hardware davor zu schützen. Wie Stromstöße passieren Ein Stromstoß tritt auf, wenn die Spannung auf der Leitung länger als 10 Millisekunden über die Standardwerte erhöht ist. Sechzig Prozent aller Stromstöße werden Zuhause oder im Büro durch ein Gerät mit einem Motor, dass an- oder ausgeschaltet wird, verursacht. Solche Geräte können Haartrockner, Kühlschränke oder Wasserpumpen sein. Diese Geräte verursachen dann einen kurzen Spitzenverbrauch in der Spannung. Die übrigen 40 Prozent entstehen aus Ursachen wie Blitzeinschläge, Massengeräteumschaltungen, Leitungsschläge, schlechten Drähten und so weiter. Während den meisten elektrischen Geräten Stromstöße nicht viel ausmachen sieht das bei Geräten mit Computerchips und Hochgeschwindigkeitsprozessoren anders aus. Diese können schweren Schaden nehmen. An Ihrem Rechner können diese Anomalien gesperrte Tastaturen, kompletten Datenverlust, Hardwarealterung, zerstörte Motherboards und andere Defekte verursachen. Beschützen Sie also sich selbst vor dem Unvermeidbaren das zu einem Verlust von Zeit und Geld führt. Überspannungsschutz Der am meisten verbreitete Schutz gegen Stromspitzen ist ein Überspannungsschutz. Dies ist ein Gerät, dass ein Teil der Energiespitze absorbiert und den Rest erdet. Es ist normalerweise in Form einer Steckerleiste erhältlich. Denken Sie aber daran dass nicht jede Steckerleiste auch einen Überspannungsschutz enthält. Wenn Sie sich einen Überspannungsschutz aussuchen, dann sollten Sie darauf achten dass er den UL 1449 Standard erfüllt. Dieser garantiert ein bestimmtes Minimum an Schutz. Sie sollten ebenfalls darauf achten, das er Schutz gegen Blitzeinschlag bietet und eine Versicherung für die angeschlossenen Geräte bietet. Da eine Überspannung jedes Kabel zu Ihrem Rechner benutzen kann, sollten Sie darauf achten, dass auch alle Peripheriegeräte, die an Ihrem System angeschlossen sind, geschützt sind. Dies gilt auch für Telefonleitungen und Kabelmodems da auch durch diese eine Überspannung erreichen kann. Einige Herstellern stellen Überspannungsschütze her die auch einen Telefonanschluss für Ihr Modem enthalten. Andere bieten Anschlussmöglichkeiten für das Koaxialkabel des Kabelmodems und der Fernsehkarte. Wenn Sie über ein Notebook verfügen, dann werden Sie einen tragbaren Überspannungsschutz benötigen. Eine Vielzahl dieser Geräte sind speziell für Notebooks designed und daher sehr klein und Sie enthalten auch den Schutz für das Modem. Damit sind Sie ideal für unterwegs. Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) Während ein Überspannungsschutz Ihr System vor kleineren Schwankungen in den Stromleitungen beschützt wird es Ihnen bei einem Komplettausfall nicht wirklich helfen. Selbst ein Ausfall von wenigen Sekunden kann zu den Verlust von unersetzlichen Daten führen. Es kann daher sinnvoll sein in eine unterbrechungsfreie Stromversorgung zu investieren. Neben den Schutz vor Überspannungen können diese Geräte automatisch Akku-Energie zur Verfügung stellen, wenn ein Stromausfall eintritt. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit Ihre Daten zu speichern und das System geordnet herunterzufahren. Einige Modelle erlauben es ihnen sogar weiter zuarbeiten bis der Strom wieder läuft. Wenn Sie eine USV kaufen dann sollten Sie sich sicher sein, dass sie dieselben Qualitätsanforderungen wie ein Überspannungsschutz erfüllt. Darüber hinaus ist die Lebenszeit der Batterie und die beiliegende Software interessant. Betrachten Sie das potentielle Risiko dem Ihr Rechnersystem ausgesetzt ist und und vergleichen Sie seine Sicherheit bei Stromstörungen mit den Kosten zur Vermeidung dieser. Ein qualitativ hochwertiger Überspannungsschutz kann Sie bis zu €20 kosten, Eine 500W USV können Sie für weniger als €40 bekommen. Dies ist nur ein kleiner Preisunterschied wenn Sie bedenken wie gut Ihr Rechner damit beschützt ist. Zum Schluss sollten Sie daran denken immer alle Kabel zu trenne bevor Sie in die Ferien fahren. Festkörperlaufwerke, USB-Sticks, Speicherkarten, Flash-Laufwerke Festkörperlaufwerke sind mechanisch robuster als normale Festplatten und Sie werden nicht so stark beansprucht wenn Sie in einen Rechner gesteckt werden. Allerdings sind sie als meist mobile Geräte ist bei ihnen das Risiko viel höher, dass Sie hinfallen, Unfälle haben oder elektrostatisch entladen werden. Daher können sie aus unterschiedlichen Gründen so häufig ausfallen wie normale Festplatten. Wenn Sie nun die Gefahr des Diebstahls, die geringere Lebensdauer und die beschränke Kapazität betrachte, dann eigenen sich Festkörperlaufwerke nur sehr eingeschränkt als permanente Datenspeichergeräte. Einer der Hauptgründe für Datenverlust ist die ungesicherte Entfernung dieser Festkörperlaufwerke von einem Rechner. Bevor Daten aus dem Hauptspeicher des Rechners auf ein angeschlossenes Gerät gespeichert werden, werden Sie häufig in einem Puffer kurz zwischen gespeichert. Für Festplatten sind dies meistens nur Sekunden. Bei Festkörperlaufwerken dagegen können es bis zu zehn Minuten werden. Daher sollten Sie bevor Sie ein Flash-Gerät von Ihrem Rechner entfernen immer darauf achten, dass Sie die Daten wirklich auf das gerät schreiben. Dies geht häufig durch ein Menüpunkt Namens "Gerät sicher entfernen". Es gibt den neuen Trend die alten Festplatten durch Festkörperlaufwerke zu ersetzen. Ungefähr 2010 sollen sie in den gleichen Preisregionen wie Festplatte liegen. Der Datenerhalt ist allerdings etwas, dass bei Festkörperlaufwerke beachtet werden muss. Sie können nicht unendlich oft überschreiben werden, sondern nutzen sich bei der Benutzung ab. Der Grad der Abnutzung hängt davon ab wo und wie oft die Daten geschrieben werden. Unter &Linux; wird ein spezieller Treiber benutzt der versucht zu verhindern, dass auf denselben Punkt zu häufig geschrieben wird. Dies sind aber alles vorzeitige Informationen. Halten Sie also Ihre Augen und Ohren offen. Magnetische Medien Magentische Bänder werden in Sicherungssystemen benutzt und sind häufiger in professionellen Umgebungen als in Privaten zu finden. Bänder sind anfällig für Datenstau und Technologieänderungen. Sie sind aber in einem Aspekt sicherer als CDs und DVDs: Sie leiden seltener unter Kratzer, Dreck und Schreibmängeln. Auf der anderen Seite reagieren Sie empfindlich auf magnetische Felder. Ein einzelner Magnet kann ein Band zerstören. Bänder sollten alle 5-8 Jahre umkopiert werden damit nicht so viele Bits verloren gehen, dass die Prüfsumme den Inhalt nicht mehr rekonstruieren kann. Nachteile von magnetischen Bändern ist der Preis des Aufnahmegeräts und die Zurückspielzeit die 20 mal länger ist, als die von der Festplatte. Die besten Zeiten der Bandsicherungssysteme sind vorbei. Logische Fehler Web-Speicherdienste Der Amazon Web-Dienst enthält S3 - Simple Storage Service - einen einfachen Speicherdienst. Mit der richtigen Konfiguration können Sie diesen als Laufwerk unter &Linux;, Mac, und Windows einbinden. Dies erlaubt es Ihnen diesen als Sicherungsziel für Ihre Software zu benutzen. Google Shared Storage ist ein weiteres beliebtes Angebot mit dem Sie beliebigen Mengen an Daten speichern können. Sie sind im Vergleich zu den Festplatten zu hause allerdings sehr teuer - 40 GB kosten $75 pro Jahr und 400 GB kosten $500. Darüber hinaus müssen Sie die Daten über das vergleichsweise langsame Internet senden. Die Lösungen eignen sich daher nur als Lösung gegen einen lokalen Datenverlust der wichtigsten Bilder. Es handelt sich hierbei nicht um eine schlechte Lösung, aber es ist keine allgemeine Sicherungslösung. Dafür ist es zu langsam. Warum wurden Picasaweb bzw. Flickr nicht aufgeführt? Der freie Speicherplatz ist dort auf 1 GB beschränkt und Sie werden dort nicht die Bilder in der vollen Auflösung speichern wollen. Aus Sicht der Datensicherung sind die Web-Lösungen sehr sicher. Übertragungsfehler werden dank dem TCP-Protokoll automatisch bereinigt und bei den großen Firmen ist in dem Angebot eine Sicherung und ein verteilter Speicher enthalten. Damit sind sie Desastersicher. Übertragungsfehler Daten gehen nicht nur im Speichergerät verloren. Sie können auch innerhalb des Rechners oder über Netzwerke verloren gehen. Auch wenn TCP selbst einen Fehlerschutz hat. Fehler treten in Bussen und im Hauptspeicher auf. Die Hardware für Endverbraucher verfügt über keinen Schutz gegen diese Bitfehler, aber es kann es Wert sein danach zu schauen. Sie können teuren Speicher mit ECC-Schutz (Error Code Correction) kaufen. Mit diesem Speicher ist zumindest der Speicher gegen einzelne Bitfehler geschützt. Doppelte Bitfehler würden zwar nicht entdeckt, aber diese treten auch nur sehr selten auf. Übertragungsfehler Das Diagramm veranschaulicht die Elemente der Übertragungskette im Rechner. Alle Übertragungen sind anfällig für Übertragungsfehler. Die Dateisystem zfs und btrfs stellen zumindest die Datenintegrität zwischen Betriebssystem und Festplatte sicher. Die Byte-Fehlerrate (BER) für den Speicher und Übertragungskanäle liegt in der Größenordnung von 10 hoch -7 Bit. Dies bedeutet, dass 1 von 3000 Bildern enthält einen Fehler nur wegen Übertragungsproblemen. Dies kann unter Umständen sehr dramatische Auswirkungen für ein Bild haben. Es kann zerstört sein oder es hat sich nur die Farbe eines einzelnen Pixel sich geändert. Da nahezu alle Bilder komprimiert sind, kann die Auswirkung eines einzelnen Bitfehler nicht vorher gesagt werden. Häufig betrachtet man nur eine Teil des Bildes anstatt dem kompletten Bild. Das schlimmste daran ist, dass Ihnen niemand sagt wenn ein Übertragungsfehler aufgetreten ist, nicht wenn dies in Ihrer Hardware geschah. All diese Störungen bleiben unentdeckt bis Sie eines Tages ein Foto öffnen und dies zur Ihrer Überraschung zerstört ist. Es ist ziemlich beunruhigend, dass es in Ihrem Rechner keinen Schutz dafür geben sollte. Niemand scheint je daran gedacht zu haben. Das Internet mit seinem TCP-Protokoll ist ein wesentlich sicherer Datenweg als der in Ihrem Rechner. Unzuverlässige Netzteile sind eine weitere Quelle für Übertragungsverluste, da sie Intereferenzen innerhalb der Datenströme erzeugen. Bei normalen Dateisystemen bleiben diese Fehler unbemerkt. Die erwartete Fehlerrate wächst mit der Komplexität. Selbst wenn Sie zurzeit nicht besonders von Übertragungsproblemen betroffen sind, sollten Sie in die Zukunft schauen. Schon 2010 werden Sie tausende Fehler pro Jahr sehen. Sind "Oracle" oder "Rising Sun" am Horizont der Dateisysteme? ZFS von Sun Microsystems scheint einer von zwei Kandidaten zu sein, die mit Plattenfehlern auf niedriger Ebene umgehen können und hochskalierbar sind. Es ist Open Source, mit vielen Patenten und ist unter einer zur GPL inkompatiblen Lizenz für Solaris und Leopard erhältlich. Wir können nur hoffen, dass es bald auch für &Linux; und Windows verfügbar ist. Lesen Sie dazu diesen Artikel auf englisch. Dies ist für die Mutigen unter Ihnen: Fuse ZFS Oracle hat eine eigene Initiative mit seinem btrfs Dateisystem gestartet. Dies ist immer noch im Alpha-Status. Es benutzt dieselben Schutzmechanismen die zfs benutzt und ist auch für &Linux; erhältlich. Es ist aber noch nicht Teil des Kernels. Menschliche Fehler Diebstahl und Unfälle Unterschätzen Sie dies nicht! Diese beiden Faktoren sind für 86% der Datenverluste bei den Notebook und 46% bei den Arbeitsplatzsystemen verantwortlich. Bei Notebooks beträgt schon der Anteil der Diebstähle 50%. Schadsoftware Datenverlust aufgrund von Viren ist weniger verbreitet als die Meisten denken. Es führt zu einem geringeren Schaden, als z.B. Diebstähle oder Neuinstallationen. Und es ist auf zur Zeit auf Microsoft-Systeme beschränkt Apple-Benutzer kennen nur sehr wenige Viren und unter &Linux; wurde schon lange keiner mehr gesichtet. Panik ist ein Faktor für Datenverlust Menschliche Fehler sind, wie so häufig, ein Hauptproblem beim Datenverlust. Atmen Sie tief durch und machen Sie eine Pause! Panik ist eine normale Reaktion und Leute machen wirklich dumme Sachen. Erfahrene Anwender ziehen die falsche Platte aus einem RAID-Array oder formatieren eine Platte und zerstören alle Ihre Informationen. Etwas zu machen ohne darüber nach zu denken ist sehr gefährlich für Ihre Daten. Stressen Sie sich also selbst nicht bei einem Verlust und machen Sie nichts mit Ihrer Platte. Arbeiten Sie am besten nicht weiter mit Ihrem Rechner bevor Sie einen Plan haben. Erklären Sie Ihren Plan einem Laien oder noch besser einer Laiin. Sie werden überrascht sein, wieviele dumme Ideen Sie bei dieser Übung entdecken. Wenn Ihre Platte eigenartige Geräusche macht, dann wird eine normale Datenrettungssoftware nicht gut funktionieren. Machen Sie in diesem Fall eine schnelle Sicherung. Wenn sich die Platte noch dreht und Sie Ihre Daten nicht finden können, dann sollten Sie ein Datenrettungsprogramm suchen und auf einen anderen Rechner oder eine andere Platte sichern. Nicht -&Linux; Benutzer sollten nach "free data recovery software" suchen, um eine Auswahl zu haben. Hier finden Sie z.B. auch ein Programm von Ontrack. Es ist wichtig, dass Sie dieses Programm auf eine andere Platte, einem anderen Rechner oder einem USB-Gerät laden. Ebenfalls ist es ratsam die geretteten Daten auf eine andere Platte zu sichern. das Kommando "dd" ist auf *nix-Systemen sehr hilfreich. Verbreitete Mythen entzaubert An dieser Stelle sollen einige verbreitete Irrglauben entzaubert werden: Open Source Dateisysteme sind weniger anfällig für Datenverlust als proprietäre Systeme: Falsch, NTFS ist minimal besser als ext3, ReiserFs, JFS und XFS, um die verbreitesteten Dateisysteme zu nennen. Einen sehr guten englischen Artikel dazu finden Sie hier. Journaling-Dateisysteme verhindern korrupte Daten und Datenverlust: Falsch, nur die Geschwindigkeit des Untersuchungsprozesses bei einer plötzlichen Unterbrechung während einer Operation ist höher und ein undefinierter Status wird vermieden. Wenn allerdings eine Datei nicht komplett gespeichert wurde bevor das Problem auftrat, ist sie verloren. RAID-System verhindern korrupte Daten und Datenverlust: Meistens falsch, RAID0 und 1 beschützen Sie nicht, RAID5 kann Datenverlust aufgrund von Plattenfehlern, aber nicht aufgrund von Dateisystemfehlern, verhindern. Viele günstige RAID-Controller, und die meisten Controller auf dem Motherboard, melden keine Probleme. Sie werden dies also auch nicht bemerken. Wenn Sie es dann Monate später merken stellen Sie vielleicht gar nicht fest dass der Controller die Ursache war. Ein heimtückisches Problem sind defekte Paritätsdaten bei RAID 5. Es ist einfach eine Datei zu lesen und die Metadaten dazu zuzuordnen. Paritätsdaten zu überprüfen ist schwieriger. Sie werden normalerweise Paritätsfehler vor einem Neuaufbau nicht sehen. Dann ist es natürlich zu spät. Viren sind die größte Bedrohung für digitale Daten: Falsch, Diebstahl und menschliche Fehler sind die Hauptursachen für Datenverlust. Betrachten Sie Ihr Budget: Datengröße, Schätzung des benötigten Speicherplatzes Sensoren von Digitalkameras sind 1-2 Blendeneinstellungen von fundamentalen physischen Grenzen entfernt. Gemeint ist, dass während sich die Technologie weiter entwickelt gibt es eine natürliche Grenze für diesen Fortschritt. Empfindlichkeit und Rauschcharakteristiken für alle Arten von Lichtsensoren sind von dieser Grenze nicht mehr weit entfernt. Heutige Kameras gehen in Richtung der 10 Megapixelsensoren. Auch wenn diese Auflösung schon zu hoch ist für Kompaktkameras und das Endergebnis eher verschlechtert. Eine Sensorgröße von 6 Megapixel und eine qualitativ hochwertigen Optik sind das Optimum für Kompaktkameras. Selbst DSLR Kameras haben Ihre Grenze bei 10-12 Megapixel. Für höhere Auflösungen benötigen Sie einen Vollformat-Sensors (24x36mm) oder größere Formate. Wenn Sie die Megapixel Werbung der Hersteller betrachten, dann kann man sagen, dass die meisten zukünftigen Kamerasweniger als 20 Megapixel haben werden. Dadurch erhalten wir eine Abschätzung für den benötigten Speicherplatz pro Foto über eine lange Zeit: <15 MB pro Bild. Selbst wenn eine Versionierung auf Dateibasis, also das Gruppieren von Variationen eines Bildes unter der selben Dateireferenz, eingeführt wird, sollte dies ausreichen. Bei der Versionierung geht der Trend zurzeit in Richtung von Skripten die die Änderungen beschreiben, damit nur ein kleiner Zuschlag gespeichert werden muss und nichtdas komplette Bild für jede Version. Mit schneller Hardware wird dieses Konzept sehr schnell reifen. Um die Menge an Speicherplatz abzuschätzen den Sie benötigten müssen Sie nur die Anzahl der Fotos die Sie pro Jahr machen mit 15 MB multiplizieren. Die Anzahl der Bilder können Sie leicht mit &digikam;s Zeitachse ermitteln. Die meisten Benutzer haben weniger als 2000 Bilder pro Jahr und benötigen daher weniger als 30 GB/Jahr. Wenn Sie jetzt davon ausgehen das Sie Ihre Festplatte alle 4-5 Jahre austauschen, dann wird das normale Wachstum der Speicherkapazität für Sie ausreichen. Die Ambitionierteren unter Ihnen werden mehr Platz, unter Umständensehr viel mehr, benötigen. Sie sollten daher darüber nachdenken sich einen Dateiserver zu kaufen. Giga-Ethernet ist heutzutage auf den meisten Motherboards integriert und es ist ein Leichtes die Dateien über ein lokales Netzwerk zu erreichen. Moderne Systeme haben einen externen SATA-Konnektor, der es ermöglicht ein entsprechendes externes SATA-Laufwerk anzuschliessen und Ihre Maschine so zu erweitern. 1000 GB Laufwerke werden dieses Jahr (2008) erhältlich werden. Dies sind sagenhafte, kompakte Speichermöglichkeiten für Sicherungen: Bewahren Sie einfach eine Platte zu Hause und eine Platte auswärts auf. Sichern, Sichern, Sichern, Wiederherstellen! Eine 750GB Festplatte bekommen Sie heute für 100 €. Machen Sie also niemanden anderen für Datenverluste verantwortlich. 6% aller PCs sind in jedem Jahr von einem Datenverlust betroffen. Sichern Sie also Ihre Daten häufig nach einem Plan und testen Sie diese Sicherung bevor Sie irgend etwas gefährliches wie die Neuinstallation Ihres Betriebssystem, den Austausch von Platten oder der Größenänderung von Festplatten machen. Desastervorbeugung Angenommen Sie machen täglich Ihre Sicherungen auf einem externen SATA-Laufwerk. Wenn, dann eines Tages, ein Blitz einschlägt haben Sie Glück wenn das Laufwerk in dem Augenblick nicht verbunden war. Ein Desaster schlägt lokal zu und zerstört eine Menge. Vergessen Sie Flugzeugunglücke: Feuer, Wasser, Strom, Kinder und Diebstähle sind für Ihre Daten gefährlich genug. Sie betreffen normalerweise einen ganzen Raum oder das komplette Haus. Daher bedeutet Desastervorbeugung immer eine nicht lokale Speicherung. Bringen Sie Ihre Sicherungen die Treppe hinauf, in das Nachbarhaus, in Ihr Büro oder ähnliches. Es gibt einen weiteren Vorteil der physischen Trennung: Wie oben schon gesagt ist ein häufiger Grund für einen Datenverlust trotz Sicherung die Panik. Wenn Sie eine Sicherung haben die nicht sofort verfügbar ist, dann kann Sie das eines Tages retten. Einige Sicherungstechniken werden im folgenden beschrieben für Laien. Komplette Sicherung: Eine komplette Sicherung aller Dateien die gesichert werden sollen. Es handelt sich um eine Momentaufnahme ohne Historie und stellt eine komplette Kopie an einem Zeitpunkt dar. Differenzsicherung: Eine Sicherung der Dateien die seit der letzten Komplettsicherung geändert wurden. Erzeugt eine komplette Momentaufnahme zu zwei Zeitpunkten: dem der Komplettsicherung und dem der letzten Differenzsicherung. Inkrementelle Sicherung: Eine Sicherung der Dateien die seit der letzten Sicherung geändert wurden. Erzeugt mehrere Momentaufnahmen. Sie können den Originalstatus zu jeder Zeit wieder herstellen an dem eine solche Sicherung gemacht wurde. Diese Sicherung kommt einem Versionierungssystem am nächsten mit der Ausnahme das es nur abgetastet und nicht fortlaufend ist. Bewährtes Verfahren: Tipps für den Computer-Laien Machen Sie eine Komplettsicherung auf einem externen Gerät. Überprüfen Sie die Integrität der Daten und legen Sie sie weg (Desastervermeidung). Besorgen Sie sich ein weiteres Speichergerät für die regelmäßigen Sicherungen. Tauschen Sie die beiden Geräte jeden Monat aus, nachdem Sie die Integrität der Daten nochmal überprüft haben. Eine benutzbare Anleitung, um rsync für Sicherungen zu benutzen Rsync ist ein wunderbares kleines Werkzeug das Sie leicht auf Ihren Maschinen einrichten können. Im Gegensatz zu Skript-gesteuerten FTP Sitzungen oder andere Arten von Dateiübertragungsskripten kopiert rsync nur den Unterschied der Dateien die wirklich geändert wurden. Dies geschieht komprimiert und wenn Sie möchten zur Erhöhung der Sicherheit über ssh. Eine machbarer Sicherungsansatz für Bilder könnte wie folgt aussehen: Sichern Sie wichtige Bilder direkt nachdem Sie sie auf Ihrem Rechner gespeichert haben auf eine DVD oder ein anderes optisches Medium. Machen Sie eine tägliche inkrementelle Sicherung Ihrer Arbeitsdateien. Machen Sie eine wöchentliche Differenzsicherung und löschen Sie die inkrementellen Sicherungen der Woche zwei, also zwei von vor zwei Wochen. Machen Sie eine monatliche Differenzsicherung und löschen Sie die Sicherung vom Monat zwei. Falls Sie nicht physische getrennt sind, dann trennen Sie sie jetzt in dem Sie die Sicherungslaufwerke austauschen. Diese Vorgehensweise lässt Ihnen genug Zeit, um Verluste zu entdecken und wieder herzustellen. Zur gleichen Zeit kommen Sie für die Sicherung aber mit < 130% der Größe der Arbeitsdateien aus. Am Ende haben Sie eine komplette tägliche Version der letzten 7-14 Tage, einer wöchentlichen Momentaufnahme für mindestens einen Monat und eine Momentaufnahme für jeden Monat. Jede weitere Ausdünnung sollte manuell geschehen, nach dem Sie eine komplette Überprüfung gemacht haben. Skript dem Sie folgen sollten....Muss noch erstellt werden Deutsch sprechende *nix-Benutzer finden hier eine Anleitung. Bewahren Sie Ihren Bilder während der Wechsel der Besitzer und Technologien Themen: Metadaten, in der Bilddatei gespeicherte IPTC Informationen, assoziierte XMP-Dateien, Original behalten, Speicher, Skalierbarkeit, Medien, wiederfinden von Bildern und Metadaten, kopieren der Bilder auf die nächste Generation von Medien, Anwendungen, Betriebssysteme, Virtualisierung, Sichtgeräte, ..., Benutzung des Internets. Damit wertvolle Bilder die nächsten 40 Jahr überleben, dass ist ungefähr die Zeitspanne in der Sie wirklich an Ihnen interessiert sind weil sie Sie an Ihre Kindheit bzw. Jugend erinnern, gibt es zwei Strategien die beachtet werden sollten: Benutzen Sie aktuelle Technologien und fallen Sie nicht mehr als ein paar Jahre zurück. Speichern Sie Ihre Fotos in einem offenen, nicht-proprietären Standard. Wie bleiben Sie auf dem aktuellen Stand der Technologie? Da die Zukunft aufgrund Ihrer Natur unvorhersehbar ist müssen Sie alles was heute gesagt wird mit Vorsicht betrachten und neu bewerten während die Zeit vergeht. Leider gibt es keine andere Möglichkeit als eine gewisse Wachsamkeit walten zu lassen. Alle 5-8 Jahre sollten Sie sich selber fragen wie die aktuellen System rückwärts kompatibel sind. Je weniger Varianten Sie in der Vergangenheit benutzt haben, umso leichter ist es die Fragen der Zukunft zu bewerten. Natürlich müssen Sie jedesmal wenn Sie etwas an Ihrem Rechner ändern, Hardware, Betriebssystem, Anwendungen, DRM, sich die gleiche Frage stellen. Wenn Sie heutzutage zu Windows Vista wechseln, dann müssen Sie sich diese Frage dreimal stellen. Können Sie ihre Bilder wieder importieren, und noch wichtiger, können Sie von dort auf ein anderes System wechseln. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Sie dies nicht können. Windows Vista setzt ein strenge DRM- Verwaltung durch. Wie können Sie also Vista beweisen, dass Sie der Besitzer der Urheberrechte an Ihren Fotos sind? Diese Frage sollte eigentlich schon anhand der Erklärungen in diesem Dokument beantwortet sein. Benutzen Sie bzw. wechseln Sie zu offenen Standards die durch viele Anwendungen unterstützt sind. Virtualisierung ist heutzutage für jeden verfügbar. Wenn Sie also ein altes System haben, dass zum Lesen Ihrer Bilder wichtig ist, dann bewahren Sie es auf und installieren Sie es in einer virtuellen Maschine für eine spätere Benutzung. Auf der anderen Seite ist der Rat recht einfach: Jedesmal wenn Sie Ihre Rechner-Architektur, Ihre Speicher und Sicherungstechnologie, oder Ihr Dateiformat ändern, sollten Sie Ihre Bibliothek überprüfen und wenn notwendig zu einem neueren Standard konvertieren. Bleiben Sie bei offenen Standards. Skalierbarkeit Skalierbarkeit ist der Fachausdruck für die Möglichkeit ein System in seiner Größe zu ändern. Dies bedeutet eigentlich immer vergrößern. "EMVS /LVM" zu erledigen Gehen wir mal davon aus, das Sie die Skalierbarkeit mit eingeplant haben und den Bereich den Sie vergrößern wollen auf eine dedizierte Platte oder Partition gelegt haben. Bei *nix Systemen wie &Linux; können Sie diesen Bereich kopieren und den auf eine neue Platte verlagern: Überprüfen Sie mit dem Kommando dmesg, ob Ihre neue Platte vom System erkannt wurde, aber hängen Sie sie nicht ein.
$ dd if=/dev/sdb[#] of=/dev/sdc # Quelle ist /dev/sdb, die neue Platte ist /dev/sdc $ parted resize /dev/sdc1 0 <Größe der Platte in MB> # funktioniert mit ext2,3, fat16, 32 und reiserfs $ resize2fs /dev/sadc1 # ändern der Größe von reiserfs falls nötig
Zu erledigen
Benutzen Sie offene, Nicht-proprietäre Standards als Dateiformat Die kurze Geschichte des digitalen Zeitalters in den letzten 20 Jahren hat immer wieder gezeigt, dass proprietäre Formate nicht geeignet sind, wennSie Ihre Daten 10 Jahre oder länger benutzen wollen. Microsoft ist sicherlich einer der bekannteren Täter, da es den Markt dominiert. Aber andere Firmen sind unter Umständen noch schlimmer, da Sie unter Umständen nicht lang genug am Markt sind oder nur eine geringe Benutzerzahl haben. Im Falle von Microsoft haben Sie zumindest den Vorteil, dass Sie Ihr Problem mit vielen Menschen teilen. Daher ist hier die Suche nach Lösungen häufiger erfolgreich. Normalerweise können Sie mit einer MS Office Version Dokumente lesen die zwei Versionen früher erstellt wurden. Bildformate haben eine längere Lebenszeit, als Office-Dokumente und veralten weniger schnell. Open Source Standards haben den großen Vorteil einer offenen Spezifikation. Selbst wenn eines Tages keine Software mehr gibt die es lesen kann, dann können Sie diese selbst erstellen. Diese Aufgabe wird von Jahr zu Jahr einfacher. JPEG existiert schon eine etwas längere Zeit und obwohl kein verlustfreies Format ist, Sie verlieren bei jeder Änderung die Sie speichern ein wenig Qualität, ist es allgegenwärtig. Es unterstützt JFIF-, Exif-, IPTC- und XMP-Metadaten, verfügt über gute Kommpressionswerte und kann von jeder Bildbearbeitungssoftware gelesen werden. Wegen der Limitierung seiner Metadaten, der nicht verlustfreien Speicherung, der fehlenden Unterstützung für Transparenz und der Farbtiefe von 8 Bit können wir es nicht empfehlen. JPEG2000 ist besser und kann verlustfrei arbeiten, hat aber eine kleine Benutzerbasis. GIF ist ein proprietäres, patentiertes Format das langsam vom Markt verschwindet. Sie sollten es daher nicht mehr benutzen. PNG wurde als ein Open Source Standard entwickelt der GIF ersetzen sollte. Es kann aber viel mehr. Es ist verlustfrei, unterstützt XMP, Exinf und IPTC Metadaten, 16-Bit pro Farbkanal und volle Transparenz. PNG kann Gamma- und Chromatizität-Daten für eine verbesserte Farbzuweisung bei heterogenen Plattformen speichern. Der Nachteil, ist dass es relative viele Verwaltungsinformationen, aber nicht so viele wie TIFF benötigt und eine langsame Kommpression besitzt. Dieses Format möchten wir Ihnen zum Speichern Ihrer Bilder empfehlen. TIFF war weit verbreitet als Bildformat. TIFF kann in unkomprimierte Form oder in einem Container mit einer verlustfreien Kompressionsalgorithmus (Deflate) gespeichert werden. Es verwaltet Bilder in hoher Qualität, benötigt aber sehr große Dateien. Mit einigen Kameras können Sie Ihre Bilder in diesem Format abspeichern. Ein Problem ist allerdings, dass dieses Format von vielen Leuten angepasst wurde. Es gibt daher mehr als 50 verschiedene Typen und nicht alle Anwendungen können mit allen Typen arbeiten. Roh-format. Einige, typischerweise sehr teure Kameras unterstützen Aufnahmen im Rohformat. Das Rohformat ist eigentlich kein Bildstandard. Es ist ein Containerformat, das für jede Marke und Kamera anders ist. Rohformatbilder enthalten nur minimal bearbeitete Daten direkt aus dem Bildsensor der Digitalkamera oder des Bildscanners. Rohbilddateien werden daher manchmal auch digitale Negative genannt, da sie die gleiche Rolle erfüllen wie Filmnegative in der traditionellen chemischen Fotografie: d.h. das das Negativ selbst nicht direkt nutzbar als Bild ist, aber alle Informationen enthält, um ein Bild zu erstellen. Fotos in dem Rohformat einer Kamera zu speichern stellt einen höheren dynamischen Bereich zur Verfügung und erlaubt es Ihnen Einstellungen wie Weißabgleich, nach dem das Foto gemacht wurde, zu ändern. Die meisten professionellen Fotografen benutzen das Rohformat, da es Ihnen die größtmögliche Flexibilität bietet. Der Nachteil ist das Rohbilddateien sehr groß sein können. Daher sollten Sie darauf verzichten Bilder im Rohformat zu archiveren. Im Gegensatz dazu ist es eine gute Idee die Bilder im Rohformat aufzunehmen. Es hat alle schlechte Eigenschaften: Es gibt viele Variationen und es ist proprietär. Ebenfalls ist es klar, dass Sie mit Ihren alten Rohdateien in ein paar Jahren nichts mehr anfangen können. Wenn Sie Ihre Kamera ändern, können Sie Ihre Farbprofile verlieren und es ist dann sehr schwierig die alten Rohdateien richtig wieder zu geben. Wechseln Sie daher besser auf das DNG-Format. DNG Das Digitale Negative Dateiformat ist ein lizenzfreies und offenes Rohbildformat, dass von Adobe Systems entwickelt wurde. DNG wurde entwickelt aufgrund des Bedürfnisses die Kamerarohformate zu vereinheitlichen. Es basiert auf dem TIFF/EP Format und verpflichtet zur Benutzung von Metadaten. Eine handvoll Kamerahersteller stellt DNG schon jetzt zur Verfügung und wir hoffen das die Mitbewerber Canon und Nikon es auch irgendwann benutzen. Wir empfehlen Ihnen daher Ihre Rohdateien nach DNG zur Archivierung zu konvertieren. Abgesehen von dem Fakt, dass DNG von Adobe erstellt wurde, ist es ein offener Standard und durch die Open Source Gemeinschaft akzeptiert. Dies sind normaler Weise gute Indikatoren für eine lange Haltbarkeit. Einige Hersteller haben DNG schon als Rohformat eingeführt und nicht zuletzt ist Adobe heutzutage ein sehr wichtiger Anbieter für grafische Software. Sie werden natürlich auch Ihre eigene Erfindung unterstützen. Es ist ein ideales Format zur Archivierung der Daten des Rohsensors und diese werden im TIFF-Format innerhalb von DNG konserviert. Das Risiko das mit dem proprietären Rohformat verbunden ist wird so gemildert. All dieses macht den Wechsel zu einem anderen Betriebssystem zu einer Leichtigkeit. In naher Zukunft werden Sie eine "nicht-zerstörende Bearbeitung" haben, mit der die Dateien nicht mehr geändert werden. Stattdessen werden alle Bearbeitungsschritte aufgezeichnet und innerhalb des DNG gespeichert. Wenn Sie eine solche Datei wieder öffnen, dann wird das Bearbeitungsskript abgespielt. Dies fordert eine hohe Rechnergeschwindigkeit lässt aber das Original intakt. XML (Extensible Mark-up Language) oder RDF (Resource Description Framework). XML ist wie HTML, aber während HTML sich hauptsächlich um die Darstellung der Daten konzentriert, liegt der Schwerpunkt bei XML bei der "Repräsentation" der Daten. Zusätzlich ist XML nicht-proprietär, unabhängig vom Betriebssystem, einfach zu interpretieren, Text-basierend und kostengünstig. RDF ist die Lösung vom WC3 um eine Anzahl von unterschiedlichen Anwendungen wie Bibliothekskataloge, weltweite Verzeichnisse, Nachrichten-Feeds, Software, Musiksammlungen, Bilder und Ereignisse mittels XML als Austauschsprache zu integrieren. Beide Spezifikationen zusammen stellen eine Methode zur Verfügung, um eine leichtgewichtige Ontologie basierend auf den Dublin Core zu benutzen. Der Dublin Core unterstützt auch das "semantische Web" und somit den leichten Austausch von Wissen über das Internet. IPTC wird zu XMP Dies ist möglicherweise einer der Gründe warum, um 2001, Adobe seine XML basierende XMP-Technologie eingeführt hat, um die "Bildressourcenblock"-Technologie der 90er Jahre zu ersetzen. XMP steht für "Extensible Metadata Platform", eine Mischung von XML und RDF. Es handelt sich um eine Kennzeichnungstechnologie, die es Benutzer erlaubt ihre Daten in eine Datei selbst einzubetten. Die Dateiinformationen werden mit der Erweiterung ".xmp" gespeichert die für XML/RDF steht. XMP: Wie ODF wird es für immer lesbar sein, da der enthaltene Text in Klartext enthalten ist, XMP speichert Ihre Metadaten in dem gut zu verstehenden Format XML. Es gibt also keine Gefahr, dass Sie dies später nicht mehr lesen könnten. Es kann in eine Bilddatei eingebettet werden oder als eine separate zugehörige Datei gespeichert werden. XMP kann in PDF, JPEG, JPEG2000, GIF, PNG, HTML, TIFF, Adobe Illustrator, PSD, PostScript und Encapsulated PostScript benutzt werden. In einer bearbeiteten JPEG-Datei sind die XMP-Informationen typischerweise neben den Exif und IPTC Daten enthalten. in Dateien eingebettete Metadaten erlauben es einfach die Dateien zu teilen und sie über Produkte, Händler, Plattformen und Kunden weiter zu transferieren ohne dass die Metadaten verloren gehen. Die verbreitesten Metadaten die in XMP gespeichert werden, sind die aus der Dublin Core Metadateninitiative. Sie enthalten unter Anderem Titel, Beschreibung, Ersteller usw. Der Standard ist erweiterbar und erlaubt es den Benutzern Ihre eigenen Arten von Metadaten in den XMP-Daten zu speichern. XMP erlaubt es generell nicht binäre Datentypen einzubetten. Daher müssen alle binäre Daten, wie Vorschaubilder, die in XMP gespeichert werden, in ein XML-freundliches Format, wie z.B. Base64, konvertiert werden. Viele Fotografen ziehen es vor ein Original Ihrer Aufnahme, meistens im Rohformat, zu archivieren. XMP passt dazu, da es die Metadaten separat von der Bilddatei speichert. Es kann aber zu Problemen bei der Verknüpfung zwischen der Metadatendatei und der Bilddatei kommen und wie oben schon mal angemerkt wird das Rohformat veralten. Daher sollten Sie überlegen, ob Sie DNG als Container benutzen und alles dort zusammen legen. The Dublin Core Metadata Initiative ist ein offene Organisation, die sich für vollständig kompatible Online-Metadatenstandards einsetzt, die eine großen Bereich von Einsatzzwecken und Geschäftsmodelle unterstützen. Zu den Aktivitäten von DCMI gehört die Arbeit an einer Architektur und Modellierung, Diskussionen und gemeinschaftliche Arbeit in den DCMI-Communities und den DCMI-Arbeitsgruppen, jährliche Konferenzen und Workshops, Standardverbindungen und aufklärerische Anstrengungen um eine weitgehende Akzeptanz von Metadatenstandards und Praktiken zu erreichen.
Bewährtes Verfahren: Datensicherung Benutzen Sie einen Überspannungschutz gemäß UL 1449 Standard. Am besten kombiniert mit einer USV. Benutzen Sie ECC-Speicher, um sicher zu stellen, dass Sie die richtigen Daten, selbst beim Speichern von Dateien, übertragen haben. Beoachten Sie Ihre Festplatten (Temperatur, Geräusche ...) und machen Sie Sicherungen. Bewahren Sie die Sicherungen an einem anderen, abgeschlossenen Ort auf. Benutzen Sie Web-Speicherplatz. Benutzen Sie Archivierungsmedien und Brenner. Bekommen Sie keine Panik bei Datenverlust und erklären Sie Ihren Rettungsplan einem Laien. Wählen Sie ihr Dateisystem, Partitionen und Ordner in Hinblick auf eine einfache Skalierbarkeit. Benutzen Sie offene, nicht-proprietäre Standards, um Ihre Fotos zu speichern und zu verwalten. Führen Sie Technologie-/Migrationsbewertung spätestens alle fünf Jahre durch.
Ein typischer Arbeitsablauf bei einer digitalen Bestandsverwaltung mit &digikam;. Importieren Sie Bilder von der Kamera, dem Kartenleser oder dem Scanner. So lange die Bilder auf dem Kameramedium sind, können Sie dies als temporäre Sicherung benutzen. Konvertieren Sie Rohdateien nach DNG und speichern Sie diese in Ihrem Roharchiv. Diese Funktion ist noch nicht implementiert. Bewerten und wählen Sie aus. Schreiben Sie diese Metadaten in Ihr DNG-Archiv. Erstellen Sie eine Sicherung z.B. auf DVD, einem optischen oder einem Bandlaufwerk. Fügen Sie Stichwörter, Kommentare und die geographische Lokalisierung hinzu. Bearbeiten und verbessern Sie Ihre Fotos. Für eine feinschichtige Bearbeitung können Sie externe Programme benutzen. Wenn Sie die Bilder wieder mit &digikam; bearbeiten, dann sollten Sie die Metadaten wieder hinzufügen. Diese wurden unter Umständen von den anderen Programmen abgeschnitten. Benutzen Sie eine Sicherungsroutine und überprüfen Sie im Anschluss die Datenintegrität. Beschützen Sie die bearbeiteten Bilder für das Urheberrecht mit einem digitalen Wasserzeichen. Exportieren Sie sie erst dann in Webgalerien, kodieren Sie in MPEG, benutzen Sie in Kontaktblättern, drucken Sie usw. Arbeitsablauf
Eine Digitalkamera mit &digikam; benutzen Einführung in das Kamerafenster Das Kamera-Werkzeug erlaubt es Ihnen Ihre Fotos direkt von der Kamera in ein &digikam;-Album herunterzuladen. Sie können auf dieses Werkzeug über das Kameramenü und die Auswahl der gewünschten Kamera aus der Liste zugreifen. Im Abschnitt Kamera einrichten des Handbuchs finden Sie eine Anleitung zum Einrichten Ihrer Kamera unter &digikam;. Wenn Sie weitere Informationen über die Unterstützung von Digitalkameras unter &digikam; benötigen, so finden Sie diese in diesem Abschnitt. Die Kamera-Schnittstelle ist nicht der einzige Weg, um Ihre Fotos in &digikam; zu bekommen. Im Abschnitt Hinzufügen eines Fotos zu einem Album finden Sie eine Beschreibung, wie Sie Fotos, die Sie bereits auf Ihrer Festplatte haben, hinzufügen können. Die Kamera-Schnittstelle stellt Ihnen aber viele fortgeschrittene Einstellungen zum Importieren von Bildern zu Ihrer Albendatenbank zur Verfügung. Um Ihre Digitalkamera mit &digikam; zu benutzen, verbinden Sie diese mit dem Rechner, schalten die Kamera auf den Anzeigemodus um und schalten sie ein. Eine weitere Beschreibung dazu finden Sie im Handbuch Ihrer Kamera. Wenn Sie die Kamera-Schnittstelle starten, versucht diese sich mit Ihrer Kamera zu verbinden. Bei einigen Kameras kann das eine Weile dauern. Wenn die Verbindung hergestellt ist, erscheint ein Fertig-Indikator am unteren Ende und die Vorschaubilder aller Fotos auf der Kamera werden angezeigt. Einige Kameras stellen keine Vorschaubilder zur Verfügung. Wenn dies der Fall ist, werden die Dateinamen und ein Symbol für die Dateizuordnung für jede Datei, Fotos, Filme, Musik usw. auf der Kamera angezeigt. Das Kameraklienten-Fenster Das Kameraklienten-Fenster Die Informationen über Fotos von Ihrer Kamera holen Bevor Sie die Fotos auf Ihrem Rechner herunterladen, benötigen Sie eventuell die Kamerainformationen zu jedem Eintrag. Mit den Seitenleisten Eigenschaften und Metadaten aus der Kamera-Schnittstelle können Sie die Eigenschaften eines Eintrags bzw. seine Metadaten sehen. Die Kameraseitenleiste für die Dateieigenschaften Die Kameraseitenleiste für die Dateieigenschaften Dieser Dialog zeigt Dateieigenschaften und die Fotoinformationen an, die intern von der Kamera gespeichert werden. Ein Symbol zeigt an, dass das Bild noch nicht zu Ihrem Rechner heruntergeladen wurde. Beachten Sie, dass bei einigen Digitalkameras nicht alle Informationen zur Verfügung stehen. Der Reiter Metadaten zeigt die internen Metadaten wie Exif, Herstellerbemerkung, GPS usw. des Bildes an. Diese Informationen sind die gleichen wie bei der Metadaten-Seitenleiste aus dem Hauptfenster von &digikam; oder der Bildbearbeitung. Beachten Sie dabei, dass diese Metadaten bei einigen Digitalkameras nicht zur Verfügung stehen. Fotos auf Ihrem Rechner herunterladen Der einfachste Weg, um Fotos auf ihren Rechner herunterzuladen, ist der Klick auf den Knopf Herunterladen und dann die Auswahl von Alle herunterladen. Dies lädt alle Fotos von ihrer Kamera in ein einziges Album in &digikam;. Beim Herunterladen werden die Fotos nicht gelöscht und wir empfehlen Ihnen zu überprüfen, ob die Bilder sicher in ein Album heruntergeladen wurden, bevor Sie die Fotos von der Kamera löschen. Wenn Sie nicht alle Fotos herunter laden wollen, können Sie nur die gewünschten mit den Standardauswahlmethoden von &kde; auswählen. Sobald Sie die Fotos ausgewählt haben, benutzen Sie den Knopf Herunterladen und dann Ausgewählte herunterladen. Der Knopf Ausgewählte herunterladen ist solange ausgegraut, bis Sie einige Fotos ausgewählt haben. Wenn Ihre Kamera dies unterstützt, ist eine Option Neue herunterladen verfügbar. Diese Bilder wurden bis jetzt noch nicht von &digikam; heruntergeladen. In diesem Fall sind die neuen Bilder mit einem Stern im Vorschaufenster markiert. Wenn Sie diese Option wählen, werden natürlich nur die neuen Bilder heruntergeladen. Einen Zielordner auswählen Wenn Sie die Knöpfe Alle herunterladen oder Ausgewählte herunterladen benutzen, erscheint ein Dialog, mit dem Sie das Zielalbum auswählen können, in dem die Fotos abgelegt werden. Die Liste der existierenden Alben wird, wie normaler Ordner sortiert, angezeigt. Details zur Ordnersortierung können Sie im Abschnitt Meine Alben nachlesen. Wählen Sie dann das Zielalbum aus der Liste und drücken Sie OK. Der Auswahldialog für Zielalben Der Auswahldialog für Zielalben Wenn Sie ein neues Album erstellen wollen, in das Sie die Fotos herunterladen können, benutzen Sie den Knopf Neues Album. Das neue Album wird als Unterordner des aktuell ausgewählten erstellt. Dies bedeutet, dass Sie, falls Sie keinen Unterordner haben wollen, zuerst "Meine Alben" am oberen Ende der Albenliste auswählen müssen. Nach dem Sie das Zielalbum ausgewählt haben, drücken Sie OK, und &digikam; lädt die Fotos von der Kamera in das Album. Der Herunterladen Fotos von der Kamera löschen Sobald Sie die gewünschten Fotos heruntergeladen haben, können Sie diese von der Kamera löschen. Sie können alle auf einmal löschen, indem Sie den Knopf Löschen Alle löschen benutzen. Wenn Sie nur einige löschen wollen, so müssen Sie diese zuerst auswählen und danach Löschen Ausgewählte löschen benutzen. Beachte Sie bitte, dass es keine Möglichkeit gibt Fotos, die Sie von der Kamera gelöscht haben, wiederherzustellen. Die Fotos werden nicht in den Mülleimer von &kde; verschoben, sie werden komplett gelöscht. Sie sollten also sorgfältig überprüfen, ob die Fotos erfolgreich in ein &digikam;-Album heruntergeladen wurden, bevor Sie sie von der Kamera löschen. Falls Sie den Kameraspeicher komplett löschen wollen, sollten Sie dies über das Kameramenü machen, da dies wesentlich schneller ist. Automatisch umbenennen Kameras benutzen als Dateinamen für die Fotos häufig nicht besonders aussagekräftige Namen. Die Dateinamen werden normalerweise wieder verwertet, nachdem die Fotos von der Kamera gelöscht wurden. Dies kann zu doppelten Dateinamen führen, falls Sie Fotos verschiedener Aufnahmeserien in das selbe Album laden. Daher kann es sinnvoll sein, das Datum und die Zeit, an dem das Bild gemacht wurde, in den Dateinamen zu integrieren. Optionen zum Umbenennen von Dateien Optionen zum Umbenennen von Dateien &digikam; kann Ihre Fotos automatisch umbenennen und dafür die Datum- bzw. Zeitinformationen des Fotos aus der Kamera verwenden. Dazu müssen Sie den Knopf Erweitert im Kamerafenster benutzen. Das Kamerafenster zeigt dann weitere Möglichkeiten an. Wählen Sie hier Benutzerdefinierte Namen und geben Sie den Präfix des Dateinamens wie gewünscht an. Als Option können Sie Datum & Zeit, eine fortlaufende Nummer oder eine Kombination von beidem hinzufügen. Die fortlaufende Nummer wird eventuell benötigt, falls Sie eine Kamera mit einem sehr schnellen Mehrfachauslöser besitzen. Sie könnten dann zwei Fotos mit exakt derselben Zeit und Datum bekommen. Im nächsten Abschnitt finden Sie Optionen zum Drehen und Spiegeln des Bildes und für datumsbasierende Unteralben. Wenn Sie diese letztere Option benutzen, wird automatisch ein Ordner pro Tag erstellt. Die Optionen "Während der Übertragung" öffnet drei weitere Optionen, die durchgeführt werden, bevor die Fotos auf der Platte gespeichert werden. Die ersten beiden betreffen die Daten über den Autor im Abschnitt Standard Autoridentität. Wenn Sie dies auswählen, werden die entsprechenden Einträge aus den Exif-Informationen in die IPTC-Felder kopiert. Mit der letzte Option können Sie Datum & Zeit für alle heruntergeladenen Bilder korrigieren. Wenn Sie ein anderes Datumsformat als das Standardformat wünschen, können Sie z. B. im Bearbeitungsfeld das Präfix foto-%Y-%m-%d %H:%M:%S benutzen. Schalten Sie dazu die Option Datum & Zeit hinzufügen aus. Für weitere Anpassungen sollten Sie die Hilfe des Befehls strftime lesen. Wenn Sie die Option Kamera-Dateinamen benutzen, haben Sie die Möglichkeit beim Herunterladen die Dateinamen in Kleinbuchstaben zu ändern. Oder in Großbuchstaben, wenn Sie dies bevorzugen. Der neue Dateiname, den &digikam; für ein Foto benutzt, wird unterhalb des Namens angezeigt, den die Kamera in der Vorschau zur Verfügung stellt. Ihre Einstellungen zum Umbenennen werden gespeichert und automatisch benutzt, wenn Sie das nächste Mal das Kamerafenster öffnen. Operationen basierend auf den Kamerainformationen Automatische Rotation &digikam; kann alle Informationen über die Orientierung der Kamera zum Zeitpunktder Aufnahme benutzen, um eine automatische Drehung während des Herunterladens durchzuführen. Nicht alle Kameras stellen diese Information bereit. Im Abschnitt Seitenleiste Metadaten können Sie weitere Details, über die Informationen, die Ihre Kamera in das Foto eingebettet hat, nachlesen. Optionen für Operationen während der Übertragung Optionen für Operationen während der Übertragung Die automatische Drehung ist normalerweise eingeschaltet, und wenn Ihre Kamera diese Informationen nicht liefert, lässt &digikam; das Foto in der Originalorientierung. Wenn Sie die automatische Drehung ausschalten wollen, benutzen Sie den Knopf Erweitert und wählen die Automatische Drehung im unteren Bereich des Fensters ab. Automatische Erstellung der Zielalben Wenn Ihre Kamera Informationen über das Datum, an dem das Foto gemacht wurde, zur Verfügung stellt, kann &digikam; dieses benutzen, um beim Herunterladen automatisch Unteralben im Zielalbum erstellen. Diese Unteralben basieren auf den Bilddaten. Alle Bilder mit demselben Datum werden in das selbe Unteralbum geladen. Nicht alle Kameras stellen diese Information zur Verfügung. Im Abschnitt Seitenleiste Meta-Daten können Sie nachlesen, welche Informationen Ihre Kamera in die Fotos eingebettet haben könnte. Optionen zur automatischen Erstellung von Alben Optionen zur automatischen Erstellung von Alben Diese Option ist normalerweise ausgeschaltet, und in diesem Fall speichert &digikam; die Fotos direkt im Zielalbum. Wenn Sie dies ändern wollen, müssen Sie diese Option anschalten. Benutzen Sie dazu den Knopf Erweitert und wählen Sie dort die Option Datumsbasierte Unteralben am unteren Ende des Fensters. Fotos auf Ihre Kamera hochladen Der einfachste Weg Fotos von ihrem Rechner auf ihre Kamera zu laden, ist derKnopf Herunterladen. Wählen Sie dann Hochladen. Der Dateiauswahldialog &kde; erscheint, in dem Sie die Dateien auswählen können, die hochgeladen werden sollen. Sie können auch mehr als eine Datei mit den Standard &kde; Methoden auswählen. Nachdem die Bildauswahl erledigt ist, fragt &digikam; Sie, wohin die Bilder hoch geladen werden sollen. Ein Ordner-Auswahldialog für die Kamera erscheint. Wählen Sie hier den gewünschten Ordner und drücken Sie OK, um das Hochladen zu starten. Die Bilder werden nicht von Ihrem Rechner gelöscht. Der Ordner-Auswahldialog für die Kamera Der Ordner-Auswahldialog für die Kamera Das Hochladen von Fotos wird nicht von allen Kameratreibern unterstützt. Wie Sie ein GPS-Gerät mit &digikam; benutzen können GPS (Global Positioning System) wird als allgemeiner Begriff in diesem Dokument benutzt. Damit ist eine Position gemeint, die in Längen- und Breitengraden angegeben ist und die auf einer Karte angezeigt werden kann. Die Ermittlung der Daten kann von dem amerikanischen GPS, dem russischen GLONAS, dem europäischen GALILEO oder jedem anderen System durchgeführt werden. Nicht nur für professionelle Fotographen kann es interessant sein ein Bild mit einem präzisen geographischen Ort zu verknüpfen. Nicht jeder benutzt ein Flugzeug, um ein Gebiet durch automatische Aufnahme der GPS-Daten zu kartografieren. Umweltplaner, Militär, Polizei, Architekturbüros und Immobilienmakler können diese Fähigkeit benutzen. Wenn Sie später vergessen haben, wo genau das Foto gemacht wurde, können Sie mit einem Klick einen Browser öffnen, der das Gebiet anzeigt. Wenn Sie eine Postkarte an einen anderen &digikam; Benutzer senden wollen, der den Ort des Fotos somit lokalisieren kann, oder einfach nur diesen Aspekt dokumentieren wollen, ist es gut die Positionsdaten eines Fotos mitzuspeichern. Die Frage ist, wie kommen die GPS-Daten in das Bild? Zuerst sollten Sie wissen, dass exiv2 viele GPS-Datenfelder, wie z. B. Richtung, Satteliten und Kartenreferenzen unterstützt. Die Frage ist also eigentlich mehr, wie die Daten in diese Felder kommen? Es gibt mindestens drei Wege, dies zu erreichen. Direkt mit der richtigen Hardware, über eine Nachbearbeitung der GPS-Daten und Bilddateien mit dem KIPI-Modul zur geographischen Zuordnung (Handbuch) und zuletzt über die manuelle Eingabe von bekannten Orten. Direkte Eingabe der GPS-Daten in die Bilddateien Soweit wir wissen, gibt es zurzeit keine Kamera, die eine GPS-Einheit integriert hat. Aber es gibt ein paar, die mit GPS Empfängern zusammen arbeiten. Entweder als Kartenmodul oder durch Übermittlung der Daten mit einem Kabel oder Bluetooth. Anleitung zum Selbererstellen Kameras mit GPS-Schnittstelle: CoyoteEye iPAQ Ike Kodak DCS Pro Nikon DSLR Ricoh Pro G3 Sony Nachträgliche Verarbeitung von GPS-Daten und Bilddateien Mit dem KIPI-Modul zurgeographischen Zuordnung (Handbuch, falls die KIPI-Module schon installiert sind). Der Ansatz ist denkbar einfach: Sie lassen beim Fotografieren ein GPS-Gerät mitlaufen und tragen dies mit Ihrer Kamera herum. Sobald Sie fertig sind, laden Sie die Fotos und die GPS-Daten herunter und starten das Modul. Es ordnet diese Daten dann mittels der Zeit einander zu. Daher muss die Kamerazeit genau stimmen. Die Zeit der GPS-Daten ist immer aktuell, da Sie über Satteliten bezogen wird. Die Position, die aus den GPS-Daten ermittelt wird, kann bis zu 20 Metern abweichen. Das funktioniert natürlich nur, wenn Ihre Kamera EXIF-Daten mit speichert. Das Herunterladen der GPS-Daten von einem Gerät kann mit gpsman oder gpsbabel erfolgen. Sie müssen diese Daten aber im gpx-Format speichern, da dies das einzige Format ist, das vom Modul zur geographischen Zuordnung unterstützt wird. Es existieren verschiedene Programme für &Windows; und Mac OS, die die Daten von Bildern und vom GPS extrahieren und korrelieren können. Auf der folgenden Seite können Sie das selbe unter &Linux; machen: gpsCorr oder gpsPhoto Manuelle Eingabe von bekannten Orten Wenn Sie die Längen- und Breitengrade oder andere Daten wissen, dann können Sie diese Skript benutzen, das mit dem ExifTool von Phil Harvey arbeitet. Es benutzt die Vorzeichen behafteten Koordinaten, die z. B. von maps.google erstellt werden. maps.google.com zeigt keine europäischen Straßenkarten. Hier sind einige europäischen Seiten, zumindest auf französisch, deutsch und spanisch, die alle Navigationsdetails für Europa zeigen. GPS-Geräte: GPS Verfolger von Sony und EMTAC Bluetooth GPS &digikam; Konfiguration Der Abschnitt Einstellungen &digikam; versucht Ihnen soviel Kontrolle über seine Arbeitsabläufe wie möglich zu geben. Es gibt viele Einstellungen, die das Verhalten von &digikam; ändern. Um auf diese Einstellungen zuzugreifen, müssen Sie im Menü Einstellungen &digikam; einrichten auswählen. Der Einstellungsdialog ist in acht Seiten unterteilt. Sie können zwischen diesen wechseln, indem Sie auf die Symbole der linken Seite klicken. Alben-Einstellungen Einstellungen der Kollektionen Standard Autoridentität Metadaten (eingebetteten Informationen) Einstellungen der Kurzinfos Einstellungen der Dateizuordnungen Einstellungen des Leuchttisches Einstellungen der Bildbearbeitung Einstellungen zum Speichern der Bilder Einstellungen des Rohdekodierers Einstellungen der ICC-Profile Einstellungen der KIPI-Module Einstellungen der Diaschau Einstellungen der Kameraschnittstelle Verschiedene Einstellungen Alben-Einstellungen Die Alben-Einstellungen legen fest, wie das Hauptprogramm sich verhält. Der Basisordner ist der Ordner auf Ihrer Festplatte, in dem &digikam; alle ihre Alben speichert. Wenn Sie diesen Ordner ändern ohne manuell alle Alben auf Ihrer Festplatte zu verschieben, findet &digikam; keine existierende Alben und legt eine neue Datenbank in diesem Ordner an. Ihre alten Alben werden nicht geändert, aber Sie müssen den Basisordner zurück auf seinen alten Wert ändern, bevor Sie wieder auf diese zugreifen können. Wenn Sie nicht genau wissen, was Sie tun, sollten Sie diese Einstellung nicht ändern. Die Einstellungen zu den Vorschaubildern sind im Bilder Abschnitt beschrieben. Aktion auswählen kann auf Eingebettete Vorschau anzeigen oder Bildbearbeitung startengesetzt werden. Sie legen damit das Standardverhalten von &digikam; fest, wenn Sie auf einen Eintrag in der Hauptansicht klicken. Einstellungen der Kollektionen Dieser Dialog verwaltet Ihre Kollektionen. Albumkollektionen werden im Detail im Abschnitt Meine Albenliste beschrieben. Standard Autoridentität für IPTC Diese Seite enthält, wie unten gezeigt, die Standardidentität und urheberrechtlichen Daten. Diese Daten werden automatisch in die entsprechenden IPTC-Datenfelder geschrieben, wenn die Option beim Herunterladen aus der Kameraschnittstelle ausgewählt wurde. Auch bei einer Datenbanksynchronisation werden diese Daten in die IPTC-Felder geschrieben. Dies ist ein Ausschnitt aus der IPTC Spezifikation: Autor ist ein Synonym für Ersteller und Verfasser: Dieses Feld sollte Ihren Namen, oder den Namen der Person die das Foto erstellt hat, enthalten. Wenn dies nicht angemessen ist, da z.B. die Identität des Fotografen beschützt werden muss, dann kann hier der Name der Firma Oder Organisation benutzt werden. Dieses Feld sollte nicht mehr geändert werden, nachdem es einmal gespeichert wurde. Es unterstützt keine Kommas oder Semikolons als Separator. Autortitel ist ein Synonym für Verfasserzeile: Dieses Feld sollte die Berufsbezeichnung des Fotografen enthalten. Dies können Bezeichnungen wie z.B. angestellter Fotograf, freiberuflicher Fotograf oder unabhängiger, kommerzieller Fotograf sein. Da dies eine nähere Beschreibung zum Autorfeld ist, muss dieses ebenfalls gefüllt sein. Herausgeber ist ein Synonym für Anbieter: Benutzen Sie dieses Feld, um den anzugeben der das Foto anbietet. Dies muss nicht der Autor sein, wenn dieser für eine Nachrichtenagentur wie z.B. Reuters oder Associated Press arbeitet, dann sollten diese Organisationen hier eingetragen werden da diese das Bild anderen "anbieten". Wenn das Bild ein Lagerfoto ist, dann sollte die Gruppe bzw. Agentur die das Bild zur Verfügung stellt hier aufgezählt sein. Quelle: Das Quellenfeld sollte benutzt werden, um den Originalbesitzer oder Rechteinhaber des Fotos zu identifizieren. Der Wert dieses Feldes sollte niemals geändert werden, nach dem dieser bei der Bilderstellung eingegeben wurde. Sie sollten es daher als ein "nur-einmal-Schreiben"-Feld betrachten. Die Quelle kann ein Individuum sein, eine Agentur oder das Mitglied einer Agentur. Bei späteren Suchen ist es hilfreich, wenn Sie alle Slashes "/" mit Freizeichen separieren. Benutzen Sie also die Form "Fotograf / Agentur" anstatt von "Fotograf/Agentur". Die Quelle kann unterschiedlich zum Ersteller sein und zu den Namen in der urheberrechtlichen Beschreibung. Copyright-Notiz: Die Copyright -Notiz sollte alle notwendigen Copyright-Informationen enthalten für die Inanspruchnahme des geistigen Urheberrechts und sie sollte den aktuellen Besitzer des Copyright des Fotos identifizieren. Normalerweise ist dies der Fotograf, aber wenn dieser ein Angestellter ist oder das Foto eine Auftragsarbeit, dann sollte die Agentur oder die Firma hier aufgezählt werden. Benutzen Sie eine Form die in Ihrem Land so akzeptiert ist. Für die Vereinigten Staaten ist dies üblicherweise © {Datum der ersten Veröffentlichung} Name des Copyright Besitzers, wie z.B. "copr 2005 John Doe". Das Wort "Copyright" oder die Abkürzung "copr" sollte immer dann anstatt dem © Symbol vorhanden sein, wenn nur ASCII-Zeichen erlaubt sind. In einigen Ländern ist nur das Copyright Symbol erlaubt und die Abkürzung ist nicht gültig. Symbole wie (c) wo die Klammern nur einen Teil des Kreises bilden reichen nicht aus. Für einen zusätzlichen weltweiten Schutz wird die Phrase, "all rights reserved" gefolgt von der Copyright-Notiz empfohlen. In Europa sollten Sie benutzen: Copyright {Jahr} {Copyright-Besitzer}, all rights reserved. In Japan benötigen Sie die folgenden drei Einträge für einen maximalen Schutz: (a) Das Wort, Copyright; (b) Jahr der ersten Veröffentlichung und (c) den Namen des Autors. Sie können zusätzlich die Phrase "all rights reserved" benutzen. Metadaten (Einstellungen für die eingebetteten Informationen) Bilddateien können Metadaten in ihrem Bildformat enthalten. Diese Metadaten können in einer Anzahl von Standardformaten vorliegen. &digikam; kann etwaige vorhandene Metadaten im EXIF-Format auslesen. &digikam; kann außerdem Kommentare in die EXIF-Informationen schreiben. Das Schreiben dieser Beschriftungen ist allerdings auf JPEG-Bilder beschränkt, da die exiv2-Bibliothek noch in der Entwicklung ist. Metadaten in PNG und TIFF werden in nächster Zukunft auch möglich sein. Mit diesen Einstellungen können Sie festlegen wie &digikam; mit eingebetteten Informationen umgeht. Bilder und Vorschauen entsprechend der EXIF-Informationen drehen: dies benutzt die Informationen, die Ihre Kamera beim Fotografieren im Bild gespeichert hat, um das Bild so zu drehen, dass die richtige Seite nach oben zeigt. Das Bild in der Datei wird nicht gedreht, die Orientierungsinformationen werden nur dazu benutzt das Bild auf dem Bildschirm zu drehen. Wenn Sie Ihr Bild dauerhaft drehen wollen, können Sie das Kontextmenü der Vorschau benutzen und Automatisches drehen/spiegeln anhand der EXIF-Orientierung auswählen. Das Bild wird dann auf der Festplatte gedreht und die Orientierung in den EXIF-Informationen auf "Normal" gesetzt. Falls Ihre Kamera häufiger Probleme mit der Orientierung hat, sollten Sie diese Einstellung ausschalten. EXIF-Orientierung nach dem Drehen bzw. Spiegeln des Bildes auf normal setzen: die automatische Drehung korrigiert automatisch die Orientierung der Bilder von Digitalkameras mit Orientierungssensor. Diese Kameras fügen die Orientierung in die EXIF-Metadaten des Bildes ein. &digikam; kann diese Information auslesen und das Bild entsprechend justieren. Wenn Sie Ihr Bild manuell drehen, sind diese Metadaten falsch.Diese Option setzt den Orientierungsinformation nach der Drehung auf "Normal". Dabei wird natürlich vorausgesetzt, dass Sie das Bild richtig gedreht haben. Schalten Sie diese Option aus, wenn Sie nicht möchten, dass &digikam; die Änderung an den Orientierungsinformationen für Sie vornimmt, wenn Sie das Bild drehen oder spiegeln. Die IPTC-Aktionen speichern die Daten in die entsprechenden IPTC-Felder. dadurch wird erreicht, dass die Metadaten permanent im Bild enthalten sind und nicht nur in der Datenbank von &digikam;. Diese Metadaten stehen auch anderen Programmen zur Verfügung und können in &digikam; importiert werden ohne verloren zu gehen. Bildbeschriftungen als eingebettete Beschriftungen (JFIF) in JPEG Bildern speichern: dies synchronisiert die Kommentare, die Sie zu Ihren Fotos hinzufügen, mit den in den Bildern eingebetteten Beschriftungen. Dadurch können Ihre Beschriftungen auch von anderen Bildbetrachtern gelesen werden. Achtung: Bei Bildern, die schon Beschriftungen enthalten, werden diese durch die von &digikam; überschrieben. Einstellungen für die Kurzinfos Die Seite "Einstellungen" enthält alle Optionen für die Informationen, die erscheinen, wenn der Mauszeiger im Hauptfenster über einer Datei ruht. Je nach gewählter Option wird diese Information angezeigt oder nicht. Einstellungen der Dateizuordnungen  &digikam; unterstützt eine Anzahl unterschiedlicher Bildformate und einige Video- und Audio-Formate. Um festzulegen, welche Dateitypen &digikam; anzuzeigen versucht, können Sie die Dateierweiterungen dieser Liste hinzufügen und entfernen. Jede Datei in einem &digikam; Albumordner, die keine dieser Erweiterungen hat wird, von &digikam; ignoriert. Die Standardeinstellungen können Sie wieder zurückgesetzt werden, indem Sie den Knopf "Aktualisieren" rechts von jeder Kategorie drücken. Einstellungen des Leuchttisches Die Einstellungen des Leuchttisches von &digikam; kann auf dieser Seite auf die Standardwerte gesetzt werden. Jedesmal wenn Sie dann den Leuchttisch öffnen werden diese Einstellungen wenn möglich eingeschaltet. Einige Bilder haben allerdings unterschiedliche Größen und der synchrone Modus ist dann nicht verfügbar. Die Option "In der ganzen Bildgröße laden" sollten Sie nur auf schnellen Rechnern benutzen. Wenn Sie einen haben, dann können Sie hiermit bessere Ansichtsergebnisse erhalten. Einstellungen der Bildbearbeitung Standardmäßig benutzt die Bildbearbeitung einen schwarzen Hintergrund hinter den angezeigten Fotos. Wenn Sie eine andere Farbe bevorzugen, können Sie diese hier auswählen. Sie können die Werkzeugleiste ausschalten, wenn Sie die Bildbearbeitung im Vollbildmodus benutzen. Über- und unterbelichtete Bereiche eines Bildes können mit dunkler bzw. heller Farbe im Bild markiert werden. Diese Farben werden hier festgelegt. In der Bildbearbeitung kann dieser Ansichtsmodus mit F10 und F11 ein- und ausgeschaltet werden. Einstellungen zum Speichern von Dateien Wenn eine JPEG Datei geändert wird und diese Änderung wieder auf die Festplatte gespeichert wird, muss diese Datei neu kodiert werden. Jedes mal, wenn eine JPEG-Datei kodiert wird, muss eine Entscheidung gefällt werden in welcher Qualität dies geschieht. Unglücklicherweise ist die Qualität, in der die Datei gespeichert wurde, nicht in der Bilddatei gespeichert. Dies bedeutet, dass die Bildbearbeitung nicht das gleiche Qualitätsverhältnis bei den geänderten Bildern erneut benutzen kann. Sie können die Standard-Qualitätstufe der Bildbearbeitung hier einstellen. Benutzen Sie dafür den Regler für die JPEG-Qualität. Hierbei bedeutet 1eine niedrige und 100 eine hohe Qualität ohne Kompression. Mit Chroma-Subsampling ist gemeint, dass die Bilder in einer höheren Auflösung der Leuchtdichte als in den Farbinformationen kodiert werden. Bitte lesen Sie dazu diesen Artikel in Wikipedia zur näheren Erklärung. Mit der Einstellung PNG-Komprimierung können Sie die Größe von PNG-Dateien reduzieren. Diese Operation verringert nicht die Bildqualität, da PNG einen verlustfreien Algorithmus einsetzt. Der einzige Effekt ist, dass die Bilddaten mehr Zeit zum Aus- und Einpacken benötigt. Wenn Sie einen schnellen Rechner haben, können Sie diesen Wert auf eine hohe Kompression setzen. Dabei bedeutet 1: eine niedrige und 9 eine hohe Kompression. Mit der Option TIFF-Dateien komprimieren können Sie den Deflate-Kompressionsalgorithmus für TIFF-Bilder einschalten. Dies verringert die Größe der TIFF-Bilder. Es hat keinen Einfluss auf die Bildqualität, da der Deflate-Algorithmus verlustfrei arbeitet. Mit der Einstellung Verlustfreie JPEG-2000-Dateien können Sie verlustfrei speichern. Selbst wenn Sie die verlustbehaftete Einstellung auswählen, ist das Verhältnis zwischen Qualitätsverlust und Dateigröße weit besser als beim normalen JPEG. Als dieser Absatz geschrieben wurde, waren Metadaten noch nicht unterstützt, befand sich aber in der Planung. Einstellungen des Rohdekodierers In den früheren Versionen von &digikam; war die Bildbearbeitung nur ein Bildbetrachter für Fotos. Zur Zeit entwickelt er sich sehr schnell zu einem Werkzeug zur Manipulation Ihrer Fotos weiter. Mit diesem Dialog können Sie die Einstellungen der Bildbearbeitung ändern. 16-Bit-Farbtiefe Wenn diese Einstellung eingeschaltet ist, werden alle Rohdateien mit einer Farbtiefe von 16-Bit unter Verwendung einer linearen Gammakurve dekodiert. Um eine zu dunkle Wiedergabe von Bilder zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen die Farbverwaltung in diesem Modus einzuschalten. Wenn die Option ausgeschaltet ist, werden die Bilder mit einer Farbtiefe von 8-Bit mit einer BT.709 Gammakurve und einem 99-prozentigen Weißpunkt dekodiert. Dieser Modus ist schneller als die 16-Bit-Dekodierung. Nur im 8-Bit-Modus wird die Einstellung für die Leuchtstärke ausgewertet. Dies ist eine Einschränkung von dcraw. RGB mit vier Farben interpolieren Die Standardannahme ist, dass alle grünen Pixel gleich sind. Wenn die geradzeiligen grünen Pixel des CCD-Sensors bei empfindlicher auf ultraviolettes Licht reagieren als die Pixel bei ungeraden Zeilen, erzeugt dieser Unterschied ein Gittermuster in der Ausgabe. Wenn Sie diese Option benutzen, lösen Sie dieses Problem mit einem minimalen Verlust an Details. Diese Option zeichnet das Bild ein wenig weich, eliminiert aber die 2x2 Gittermuster mit der VNG- oder der AHD-Qualitätsmethode. Kameraweißabgleich benutzen Wenn diese Option gesetzt ist, wird der Weißabgleich der Kamera benutzt. Andernfalls wird, wenn gesetzt, die Automatische Farbbalance benutzt. Automatische Farbbalance Diese Einstellung wird nur benutzt, wenn der Weißabgleich nicht gesetzt ist. Standard ist es eine feste Farbbalance benutzen, die auf einer weißen Karte die im Sonnenlicht fotografiert wurde, basiert. Zweitsensoren der Super-CCD benutzen Diese Einstellung wird nur für Fuji Super CCD SLR Kameras unterstützt. Das Benutzen der zweiten Sensoren hat den Effekt, dass unterbelichtete Bilder in vier Schritten mehr Details in den Spitzlichtern bekommen. Für andere Kameras wird diese Option ignoriert. Spitzlichter Dies ist die Geschichte der drei Einstellungen zu den Spitzlichtern nach Nicolas Vilars : Der Standard ist es die Spitzlichter, also die Teile Ihrer Bilder die eingebrannt sind, aufgrund der Unfähigkeit Ihrer Kamera die Spitzlichter einzufangen, als durchgehendes Weiß zu betrachten. Benutzen Sie dazu die Einstellung Durchgehendes Weiß in den Einstellungen. Die Einstellung Farben lösen erzeugt einige ausgefallene Ergebnisse, da sie die Spitzlichter in diversen Rosatönen anzeigt. Zuletzt können Sie versuchen einige Teile der fehlenden Informationen aus den Spitzlichtern zu Rekonstruieren. Dies ist möglich, da blaue Pixel im Allgemeinen sich nicht so schnell sättigen wie grüne und rote. &digikam; und dcraw versuchen daher die fehlenden Grün- und Rot-Anteile aus den noch nicht gesättigten blauen Pixeln zu rekonstruieren. Natürlich ist dies ein Frage, wieviel Farbe oder Weiß Sie wollen. Wenn Sie die Option Rekonstruieren auswählen, bekommen Sie die Möglichkeit ein Level zu setzen. Hierbei ist ein Wert von drei ein Kompromiss und kann/sollte daher für jedes Bild einzeln angepasst werden. An dieser Stelle eine kleine Warnung an all jene, die so neugierig waren die Hilfeseiten von Dcraw zu lesen. Der Autor sagt dort, dass 5 der Kompromiss ist, 0 ein durchgehendes Weiß ist und 1 Farben lösen. In &digikam; sind 0 und 1 eigene Optionen im Menü. Wenn Sie diese auswählen, wird der Level-Regler ausgegraut. Der Regler lässt Sie daher zwischen Null und Sieben wählen und nicht wie in der Befehlszeile von Dcraw zwischen zwischen 0 und 9. Daher ist hier der Kompromiss eine 3 anstelle der 5 im Befehlszeilenwerkzeug von Dcraw. Leuchtstärke (nur im 8-Bit-Modus verfügbar) Setzen Sie den Luminanzwert nach Ihrem Geschmack. Sie müssen ihn wahrscheinlich etwas höher als den Standard 1 setzen. Dies kann aber auch später in den Bildoptionen der &digikam;-Bildbearbeitung gemacht werden. Um die Zeit für das Demosaicing klein zu halten, sollten Sie konservativ vorgehen. Qualität Ein Demosaicing-Algorithmus ist ein digitaler Bildprozess, um ein komplettes Bild aus den Teilrohdaten zu errechnen, die von dem farbgefilterten Bildsensor kommen, den viele Kameras haben und der eine Matrix farbiger Pixel zur Verfügung stellt. Diese Algorithmus ist auch als CFA-Interpolation oder Farbrekonstruktion bekannt. &digikam; und Dcraw stellen Ihnen drei Alternativen zur Verfügung: Bilinear, VNG-Interpolation und AHD-Interpolation. Nach einigen Tests sieht es so aus,. als ob AHD-Interpolation (für Adaptive Homogeneity-Directed) die Qualität für mich und das von mir benutzte Papier erzeugt. VNG-Interpolation (Variable Nummer von Gradienten) war der erste Algorithmus der von Dcraw benutzt wurde. Er erzeugt aber Farbartefakte an den Kanten. Bilinear ist interessant, wenn Sie eine schnelle Lösung mit einem akzeptablen Ergebnis suchen. Rauschverminderung aktivieren Während Ihr Bild demosaict wird können Sie zusätzlich eine Rauschverminderung einschalten. Dies zieht allerdings eine längere Laufzeit nach sich. Die Option wendet einen Rauschverminderungsalgorithmus während das Bild noch im CIE-Lab Farbraum ist. Da die Rauschminderung nur in der Luminanzebene, dem "L" des Farbraums, angewendet wird, sollte sie das Bild nicht weichzeichnen, wie es traditionelle Rauschminderungsalgorithmen im RVB Modus machen. Falls Sie also ein verrauschtes Bild aus den Rohdaten bekommen, sollten Sie keine Rauschreduktion beim fertigen Bild durchführen, sondern das Bild mit dieser Option neu aus den Rohdaten berechnen lassen. Die Standards sind: Domäne = 2 und Bereich = 4. Farbabweichungskorrektur einschalten Wenn Sie die Farbabweichung Ihrer Linsen kennen können Sie die Rot- und Blau-Korrekturwerte hier setzen. Dies ist sicherlich die beste Methode für eine Farbweichungskorrektur, da Sie während der Rohkonvertierung durchgeführt wird. Einstellungen der ICC-Profile &digikam; kann die Farben Ihrer Bilder verwalten. Rohdateien sind überhaupt nicht farbverwaltet. Ihre Kamera stellt die Daten in einem Rohformat zur Verfügung wie sie diese eingefangen hat und lässt Sie die gesamte Verarbeitung durchführen. Jede Kamera geht anders mit den eingefangenen Farbinformationen um. Sie müssen daher ein spezielles Profil auf die Bilder, die Sie verarbeiten wollen, anwenden. In dem Abschnitt ICC Farbprofilverwaltung finden Sie weiter Details und Erklärungen. Ein Profil "übersetzt" die Farbinformationen und gibt Anweisungen wie diese wieder gegeben werden sollten. Es gibt auch LCMS und &digikam; Informationen wie die Farbinformationen von einem Farbraum in den anderen zu übersetzen sind damit die Farben so genau wie möglich sind. VerhaltenFragen, wenn ein Bild in der Bildbearbeitung geöffnet wird / Farbverwaltungsmodul mit Rohdateien starten. Farbprofil-Ordner Setzen Sie hier den Ordner, wie z. B. "/usr/share/color/icc" oder "/home/user/.color/icc", in dem Sie alle Ihre Profile speichern. &digikam; untersucht diese Ordner dann während des Starts. Einstellungen der ICC-Profile Sie haben hier die Möglichkeit "Standards" für Ihre Profile zu hinterlegen. Alles lässt sich beim Öffnen der Rohdatei später ändern. Die Farbverwaltungsansicht ist eine Alternative gegenüber Xcalib oder Argyll. Hier sind nur Ihre Bilder farbverwaltet nicht der gesamte Bildschirm. Sie müssen ein Profil für den Arbeitsbereich, wie z. B. Adobe RGB oder sRGB hinterlegen. Wenn Sie Ihre Bilder später drucken wollen, ist Adobe RGB eventuell die bessere Wahl. Falls Sie sie für die Veröffentlichung im Web benutzen wollen, ist sRGB besser, da Adobe RGB ein wenig eintönig beim Ansehen in nicht farbverwalteter Software wie Browsern wirkt. Sie können dies natürlich später ändern und Adobe RGB kann eine gute Wahl sein für die Speicherung und Bearbeitung der Bilder. Vor der Veröffentlichung eines Bildes in Ihrem Blog können Sie dann zu sRGB wechseln.Benutzen Sie keine nicht-linearen Profile, da diese die Farbbalance ändern. Die Eingabeprofile sollten zu dem Kamerahersteller und Modell das Sie benutzen passen. "Nicht alle Profile sind auf die gleiche Art erstellt". Es gibt einige, wie z.B. Canon, die keine Farbtonmapping oder Gammakorrektur enthalten. Zurzeit korrigiert dcraw Gamma nicht für Konvertierungen bei 16 Bit-Tiefe. Dies bedeutet, dass Sie das Farbtonmapping selbst durchführen müssen. Es gibt weitere Optionen wie das Soft-Proof-Profil, mit dem Sie emulieren können, wie Ihr Bild von einem Gerät wieder gegeben werden würde. Dies ist sehr nützlich, bevor Sie Bild drucken, da Ihr Drucker einen kleineren Farbbereich hat als Ihre Kamera und einige Farben daher sehr gesättigt wirken können. Dies könnten Sie manuell korrigieren, anstatt sich auf den "blinden" Algorithmus Ihres Drucker zu verlassen. Für die meisten Kameras ist es ziemlich offensichtlich welches Farbprofil bei ihnen wofür vorgesehen ist. Leider nicht bei den Modellen von Canon. Daher folgt hier eine Tabelle von Kameras und Profilen die zusammen passen. Diese Antwort ist natürlich inoffiziell: Kamera Profilserien Canon 1D Mark II 6051 Canon 1D Mark II 6111 Canon 1Ds 6021 Canon 1Ds Mark II 6081 Canon 5D 6091 Canon 10D 6031 Canon 20D 6061 Canon 30D 6112 Canon 40D 6101 Canon 300D 6031 Canon 350D 6111 oder 6071 Canon 400D 6131 Die Canon Profilerweiterung lässt den Stil für das Ziel erkennen: F für einen genaue Stil, L für Landschaften, N für Neutral, P für Portraitund S für den Standard Stil. Sie können hier einen typischen Roharbeitsablauf finden. Einstellungen der KIPI-Module KIPI ist das &kde; Image Plugin Interface. Es ist eine Schnittstelle, die von einer Reihe von &kde; Bildbetrachtern und Bildbearbeitungen unterstützt wird. Durch das Bereitstellen dieser Schnittstelle kann &digikam; viele Module unterstützen, die geschrieben wurden, um mit jedem Programm, das die KIPI-Schnittstelle unterstützt, zusammenzuarbeiten. Falls Ihre Distribution die KIPI-Module installiert hat, sehen Sie eine Liste der verfügbaren Module. Wählen Sie die aus, die Sie benutzen wollen, und diese werden dann von &digikam; geladen. Diese Module erscheinen als neue Einträge im Menü des Hauptfensters und darüber hinaus finden Sie einige auch im Kontextmenü der Vorschauen. Kurzbefehle für Aufgaben, die von Module durchgeführt werden, können im Menü unter Einstellungen Kurzbefehle festlegen gesetzt werden. Weitere Informationen (in Englisch) über KIPI-Module können Sie über das KIPI-Projekt unter http://www.kipi-plugins.org oder in den Handbüchern der KIPI-Module bekommen. Diaschau einrichten Die Einstellungen der Diaschau sollten einfach zu verstehen sein. Der obere Regler justiert die Zeit zwischen den Bildübergängen, normalerweise sind 4-5 Sekunden gut. Die anderen Ankreuzfelder schalten die Metadaten ein bzw. aus, die am unteren Ende der Bilder während der Anzeige eingeblendet sind. Einstellungen der Kamera-Schnittstelle Die Kameraeigenschaften zeigen auf der linken Seite eine Liste aller zur Zeit unterstützten Kameras. Auf der rechten Seite oben existiert ein Knopf "Automatische Erkennung", der versucht eine Kamera, die am Computer angeschlossen ist, zu identifizieren. Wenn Sie dies nutzen wollen, vergewissern Sie sich, dass die Kamera ordnungsgemäß verbunden, eingeschaltet und im Bildanzeigemodus ist. Darunter befinden sich die Porteinstellungen. Zur Zeit sind hier Serielle, USB- und USB/FireWire-Massenspeicher unterstützt. Nach der Auswahl einer Kamera auf der linken Seite, werden die unterstützten Ports zur Auswahl angezeigt. Falls nur einer unterstützt wird, wird dieser automatisch ausgewählt. Unten auf der rechten Seite gibt es ein Feld zur Eingabe des genauen Pfades für den Fall eines seriellen Ports. Bitte beachten Sie, dass normale USB-Kameras keine Pfadangabe benötigen. Falls Sie Ihre Kamera nicht auf der Liste finden, können Sie versuchen sie als generischen Massenspeicher mit dem Treiber Eingehangene Kamera zu betreiben. Am unteren Ende können Sie den Pfad für USB- und FireWire- (IEEE-1394 oder i-Link) -Massenspeicherkameras setzen. Dieses Feld wird nur aktiv, wenn Sie eine USB- oder FireWire-Massenspeicherkamera aus der Kameraliste ausgewählt haben. Sie müssen hier den Pfad, " /mnt/camera" oder "/mnt/removable", angeben, auf dem Sie Ihre Kamera einhängen. Um Ihre Digitalkamera mit &digikam; zu benutzen, müssen Sie die Kamera mit Ihrem Rechner verbinden, sie in den Anzeigemodus bringen und einschalten. Probiere Sie aus, ob &digikam; die Kamera automatisch erkennt. Falls nicht, können Sie Kameramodell und Port manuell setzen. Nachdem Sie Ihre Kamera eingerichtet haben, erscheint Ihre Kamera im Menü "Kamera". Sie können jede beliebige Bezeichnung für Ihre Kamera auswählen. Diese wird im Menü Kameras des Hauptfensters angezeigt. Falls Sie mehr als eine Kamera besitzen, können Sie alle hier einfügen. Verschiedene Einstellungen Mit der Option Bestätigungsdialog für das Verschieben von >Bildern in den Mülleimer anzeigen können Sie die Gesprächigkeit von &digikam; beim Löschen eines Fotos in einem Album einstellen. In den Abschnitten Löschen eines Fotos und Löschen eines Albums finden Sie weitere Details. Die redaktionelle Änderungen durch die rechte Seitenleiste können stillschweigend durch &digikam; angewendet werden, wenn Sie die Option Änderungen in der rechten Seitenleiste ohne Rückfragen anwenden benutzen. Andernfalls müssen Sie die Änderungen mit dem Knopf Änderungen anwenden speichern. Sie können auch die Anzeige des Begrüßungsbildschirms von &digikam; beim Starten unterbinden. Dies beschleunigt unter Umständen den Startvorgang von &digikam;. Die Einstellung Beim Start nach neuen Fotos suchen zwingt &digikam; den Basisordner nach neuen oder gelöschten Alben/Fotos zu suchen. Dies verlängert die Startzeit von &digikam;. Wenn etwas aus dem Basisordner gelöscht wurde, fragt &digikam; Sie, ob es diese aus der Datenbank löschen soll. Das Thema einrichten Verschiedene Farbschemas können in &digikam; benutzt werden, um das Hauptfenster an Ihren Geschmack anzupassen. Diese Einstellungen können Sie unter Einstellungen Design aus der Werkzeugleiste auswählen. Eine Vorschau der verfügbaren Designs wird unten aufgezählt: Vorschau Thema Name Aufräumen Dunkel Standard Wüste Digicasa Trostlos Marine OrangeCrush Sandig Diese Designs sind in einfachen Textdateien definiert worden. Wenn Sie daran interessiert sind ein neues Design für &digikam; zu erstellen, finden Sie weitere Informationen darüber in diesem Tutorial.
Die Bildbearbeitung Einführung in die Bildbearbeitung Das Fenster der Bildbearbeitung &digikam; enthält eine schnelle Bildbearbeitung mit einigen Basiswerkzeugen. Sie können diese benutzen, um Ihre Fotos anzusehen und zur Korrektur und Verbesserung. Die Bildbearbeitung kann durch einen Klick mit der linken Maustaste auf die Vorschau eines Bildes oder durch das Kontextmenü der Vorschau und Auswahl des Eintrags Anzeigen/Bearbeiten gestartet werden. Die Bildbearbeitung enthält eine Reihe von Werkzeugen, um Ihre Bilder zu verbessern. Einige davon stehen als Module in &digikam; zur Verfügung. Sie sind also unter Umständen nicht Teil Ihrer Distribution. Weitere Informationen über die KIPI-Module finden Sie im Abschnitt Bildbearbeitung einrichten. Das Fenster der Bildbearbeitung Das Fenster der Bildbearbeitung Die Bildbearbeitung verfügt über ein Hauptfenster mit: Einer Statuszeile am unteren Rand des Fensters, die Dateiname, aktuelle Dateinummer, Vergrößerungsfaktor und die aktuelle Bildgröße anzeigt. Eine Menüleiste am oberen Rand und darunter die Werkzeugleiste zum schnellen Zugriff auf die am häufigsten benötigten Funktionen. Die Werkzeugleiste der Bildbearbeitung (1): Erstes Bild des aktuellen Albums. (2): Vorheriges Bild. (3): Nächstes Bild. (4): Letztes Bild des aktuellen Albums. (5): Speichert das geänderte Bild. (6): Rückgängig machen der letzten Aktion. (7): Wiederherstellen der vorherigen Aktion. (8): Stellt das aktuelle Bild von der Festplatte wieder her. (9): Zoomt in das Bild. (10): Zoomt aus dem Bild. (11): Wechselt zum Auto Zoom (das Bild wird an die Fenstergröße angepasst). (12): Dreht das aktuelle Bild. (13): Schneidet das Bild auf den ausgewählten Bereich zu. Wiederherstellen Ihre Originalfotos Die Bearbeitungsfunktionen der Bildbearbeitung verändern Ihre Fotos. Keine der Funktionen wird jedoch das Originalfoto ändern, bevor Sie Datei Speichern oder den Knopf Speichern aus der Werkzeugleiste benutzt haben. Beachten Sie, dass Sie das Originalfoto nicht mehr wiederherstellen können, sobald Sie das Bild gespeichert haben. Sie sollten also evtl. eine Kopie Ihres Bildes anfertigen, bevor Sie es ändern. Dies können Sie mit Datei Speichern als durchführen. Solange Sie das Foto nicht gespeichert haben, können Sie das Originalbild wieder herstellen, indem Sie aus dem Menü Datei Wiederherstellen oder den Knopf Der Knopf "Wiederherstellen" der Bildbearbeitung Wiederherstellen in der Werkzeugleiste benutzen. Sie verlieren dann jede Änderung, die Sie an dem Foto seit dem letzten Speichern durchgeführt haben. Rückgängig/Wiederherstellen von Aktionen Nahezu jede Aktion der Bildbearbeitung kann rückgängig gemacht bzw. wiederhergestellt werden. Die letzte Aktion können Sie rückgängig machen, indem Sie BearbeitenRückgängig bzw. wiederhergestellt werden, indem Sie BearbeitenWiederherstellen aus dem Menü auswählen. Wenn Sie dies häufig nutzen, sollten Sie sich die Tastaturkürzel, &Ctrl;-Z zum Rückgängig machen und &Ctrl;-Umschalt-Z zum Wiederherstellen merken. Wenn Sie die &LMB; über den Rückgängig- oder Wiederherstellen-Knopf in der Werkzeugleiste einen Moment länger drücken, erhalten Sie ein Kontextmenü. Wenn Sie einen der Menüeinträge auswählen, werden alle Aktionen dazwischen ebenfalls rückgängig gemacht bzw. wiederhergestellt. Zwischen den Fotos bewegen Sobald Sie die Bildbearbeitung gestartet haben, können Sie sich zwischen den Fotos im selben Album oder demselben Stichwort bewegen, indem Sie die Navigationsknöpfe in der Werkzeugleiste, Bild hoch, Bild runter oder die Einträge im Menü Datei benutzen. Wenn Sie Änderungen am aktuellen Foto gemacht haben, werden Sie gefragt, ob Sie diese speichern wollen. Wechsel der Ansicht Sie können in das Foto herein und heraus zoomen in dem Sie &Ctrl;Mausrad oder die Symbole in der Werkzeugleiste oder die Einträge im Ansichts-Menü benutzen. Um ein Foto an die Fenstergröße anzupassen, können Sie diesen Knopf in der Werkzeugleiste benutzen:Vergrößerungsfaktor automatisch wählen Der Knopf zum automatischen Wählen des Vergrößerungsfaktors Ansicht Vollbildmodus zeigt das Foto im Vollbildmodus an. Sie kommen in die normale Ansicht, in dem Sie die Esc-Taste benutzen. Normalerweise wird auch dann die Werkzeugleiste angezeigt. Wenn Sie dies nicht möchten, können Sie dies im Einstellungsdialog von &digikam; ändern. Diesen können Sie aus dem &digikam; Hauptfenster aufrufen. Sehen Sie dazu den Abschnitt zum Einrichten der Bildbearbeitung. Bilder drucken Wenn Sie das aktuelle Bild drucken wollen, können Sie im Menü Datei Bild drucken auswählen und erhalten den Standard &kde; Druckdialog. Sie können hier die Einstellungen anpassen, bevor Sie Ihr Foto drucken. Weitere Informationen über Druckereinstellungen finden Sie im &kde; Druckhandbuch. Aus dem Hauptmenü können Sie einzelne Bilder oder ganze Sätze drucken. Ganze Bildvorschauseiten können aus Ihrer Auswahl gedruckt werden. Sie müssen nur die Bilder mit den Standardmethoden auswählen und aus dem Menü AlbumExportieren Druckassistent auswählen. Wenn Sie dem Assistenten folgen, brauchen Sie nur noch Ihre Wahl zu treffen. &doc-photo-editing; &doc-menu-descriptions; &doc-credits-annexes;