]> &koffice; Eine allgemeine Einführung Raphael Langerhorst
raphael.langerhorst@kdemail.net
Jost Schenck
jost@schenck.de
MarenPakura
maren@kde.org
Deutsche Übersetzung
MarcoWegner
mail@marcowegner.de
Deutsche Übersetzung
Hans-FriederHirsch
f.hirsch@t-online.de
Deutsche Übersetzung
2005-10-27 1.5.0 &koffice; ist ein integriertes Büro-Programmpaket für die &kde;-Arbeitsplatzumgebung. KDE KOffice
Einführung &koffice;-Komponenten &koffice; ist ein integriertes Büro-Programmpaket für die &kde;-Arbeitsplatzumgebung. &koffice; besteht zur Zeit aus den folgenden Programmen: &kword; (Rahmenbasiertes Textverarbeitungsprogramm) &kspread; (Tabellen-Kalkulationsprogramm) &kpresenter; (Bildschirm- und Folienpräsentationen) &kivio; (Flussdiagramme) Karbon14 (Vektorgraphik) &chalk; (Pixelgraphik) &kugar; (Erstellung von Berichten) Kexi (Datenbankprogramm) &kchart; (Diagrammen und Graphiken) &kformula; (Editor für mathematische Formeln) Die &koffice;-Teilprogramme basieren auf dem KParts-Komponentenmodell und können daher eng zusammen arbeiten. Jede &koffice;-Komponente kann in ein beliebiges &koffice;-Dokument eingebettet werden. Sie können z. B. eine in &kspread; erstellte Tabelle direkt in ein &kword;-Dokument einfügen. Damit ist es möglich, mit den &koffice;-Programmen komplexe zusammengesetzte Dokumente zu erstellen. Durch das Einbinden von Modulen können Sie die Fähigkeiten von &koffice; erweitern. Sie finden viele Module in den einzelnen Programmen und können sehr leicht lernen, eigene Module zu entwickeln. Hilfe dazu finden Sie in einem Kapitel diese Handbuchs. In diesem Dokument werden nur die allgemeinen Eigenschaften von &koffice; für alle Teilprogramme erläutert. Weitere Informationen zu den einzelnen Programmen finden Sie in den jeweiligen Handbüchern. Überblick der Eigenschaften von &koffice; Integration &koffice; enthält die Grundlage für alle Anwendungen. Dadurch sind alle Anwendungen gut eingebunden. Ihre eigenen Programme können Sie ebenfalls so gut integrieren. Die dazu erforderliche Technologie wird im Kapitel KParts ausführlich beschrieben. Geringe Anforderung an Computerleistung Obwohl &koffice; so viele Programme enhält, stellt es nur geringe Anforderungen an die Computerleistung, ist schnell und benötigt wenig Arbeitsspeicher. Dies ist auch deshalb möglich, weil &koffice; auf &kde; aufbaut, das die Grundlage für leistungsfähige Programme bereitstellt. Ein Ziel von &koffice; ist es auch, die Benutzeroberfläche nicht mit selten gebrauchten Funktionen zu überladen. Das führt zu einer gut überschaubaren Benutzerschnittstelle, die ein effektives Arbeiten ermöglicht. Geringe Anforderungen bedeutet manchmal auch, das selten benötigte Fähigkeiten nicht vorhanden sind. In diesem Fall können Sie erforderlichen Fähigkeiten durch Erweiterung von &koffice; selbst hinzufügen. &koffice; soll durch selten gebrauchte Fähigkeiten nicht unnötig kompliziert werden. Diese Fähigkeiten können jederzeit durch zusätzliche Module oder Skripte eingefügt werden, damit &koffice; in der Grundversion keine hohen Anforderungen an den Computer stellt und leicht zu bedienen bleibt. Umfassend &koffice; enthält Programme für einen großen Anwendungsbereich und deckt damit die meisten Anforderungen von Privat- und Geschäftsleuten ab. Zusätzliche Fähigkeiten können jederzeit durch Skripte, Module und sogar ganze Anwendungen auf der Basis von &koffice; eingefügt werden. OASIS OpenDocument Format Es ist für einen Sammlung von Büroprogrammen sehr wichtig, sich an weit verbreitete Standards zu halten. Das gilt besonders für die Dateiformate, damit Dokumente problemlos mit anderen Büroprogrammen bearbeitet werden können. Damit verringert sich die Abhängigkeit von Softwareherstellern, besonders wichtig für Firmen und auch für Privatleute. Aus diesem Grund benutzt &koffice; das OASIS-OpenDocument-Format als Standardformat. Fähigkeiten von KDE Da &koffice; auf der der Grundlage von &kde; entwickelt wurde, sind alle Eigenschaften eines &kde;-Programms auch in &koffice; vorhanden, also DCOP, KParts, Einbindung in die Arbeitsumgebung und viele Möglichkeiten zur Einstellung von Eigenschaften. Damit passt sich &koffice; gut in die &kde;-Arbeitsumgebung ein und erleichtert die Arbeitsabläufe. &koffice;-Technologie KParts - ein wesentlicher Bestandteil von &koffice; Jedes &koffice;-Programm erfüllt eine bestimmte Aufgabe. Das Tabellen-Kalkulationsprogramm &kspread; dient der Manipulation von Tabellen, das Programm &kword; der Textverarbeitung. Mit jedem Teilprogramm soll eine bestimmte Aufgabe möglichst gut gelöst werden. Meistens benötigt man jedoch im täglichen Gebrauch von &koffice; Funktionen, die von unterschiedlichen Programmen bereitgestellt werden, ein einem einzigen Dokument. Angenommen, Sie möchten einen in &kword; erstellten Text an einer bestimmten Stelle mit Hilfe einer Tabelle illustrieren. &kword; enthält nur rudimentäre Funktionen zum Umgang mit Tabellen, die in den meisten Fällen nicht ausreichend sind. Man kann beispielsweise keine Währungsformate darstellen oder automatische Berechnungen ausführen lassen. Nun könnten einige &kword; Programmierer natürlich versuchen, all diese und noch viele andere Tabellenfunktionen einzufügen. &kword; würde aber vermutlich dennoch nie die Qualität eines für diese Aufgabe optimierten Programms wie &kspread; erreichen. Außerdem würde es unnötig komplex und die Betreuung des Quellcode könnte unmöglich werden. Die Alternative dazu ist KParts. Die zugrunde liegende Philosophie ist einfach: Jedes Programm soll das tun, was es am besten kann. Zusammengesetzte Dokumente mit KParts Mit KParts kann jedes Ihrer Dokumente die gesamte Funktionalität aller &koffice;-Anwendungen verwenden. Das erreichen Sie, indem Sie sogenannte Komponenten in das Dokument einfügen. Jeder dieser Teile ist ein eigenes Dokument, gewissermaßen ein Dokument innerhalb eines Dokuments. Im oben genannten Beispiel könnten Sie einfach ein &kspread;-Teildokument in ein &kword;-Dokument einfügen. Immer dann, wenn Sie die Tabelle bearbeiten übernimmt &kspread; die Kontrolle im Hintergrund. Die Kontrolle wird wieder an &kword; übertragen, wenn Sie aufhören die Tabelle zu bearbeiten und wieder Text bearbeiten. Die einzige Veränderung die Sie dabei bemerken werden ist, dass bei der Bearbeitung einer Tabelle die Menüleiste und die Werkzeugleisten die Funktionalität von &kspread; an Stelle von &kword; anbieten. Man bezeichnet diese Funktionalität, die Funktionen eines Programms in ein anderes Programm einzubinden, einbetten. KParts in Ihrem Dokument verwenden Wenn Sie noch nie mit Komponenten in Dokumenten gearbeitet haben, werden Sie das zunächst etwas verwirrend finden. Die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung wird Ihnen zeigen, dass die Arbeit mit KParts nicht komplizierter ist, als mit einer einzigen Anwendung zu arbeiten. Eine &kspread;-Komponente in eine &kword;-Anwendung einfügen Sie können &kword; entweder aus dem Menü oder durch die Eingabe von kword in eine Befehlszeile starten. Starten Sie mit einem neuen, leeren Dokument und tippen Sie einen kurzen Beispieltext ein. Wählen Sie auf der Menüleiste Einfügen Objektrahmen Tabellenkalkulation. Sie werden feststellen, dass der Mauszeiger die Form eines Kreuzes angenommen hat. Diese Form des Zeigers zeigt an, dass Sie dabei sind einen Bereich festzulegen. Halten Sie die linke Maustaste dort gedrückt wo Sie die linke obere Ecke Ihrer Tabelle haben möchten und ziehen Sie dann den Mauszeiger dorthin wo die rechte untere Ecke des Bereiches sein soll. Jetzt lassen Sie die Maustaste wieder los und sehen dann einen Dialog mit dem Sie ein bestehendes Dokument einfügen oder ein neues Dokument erstellen können. Erstellen Sie ein leeres Arbeitsblatt. Das war´s. Sie haben es getan. Das war leicht, nicht wahr? Sie sollten jetzt einen Tabellenrahmen in Ihrem &kword;-Dokument sehen.Doppelklicken Sie jetzt in diesen Rahmen. Sie werden dann sehen, dass: Ihre Menüleisten und die Werkzeugleisten sind verändert. Sie entsprechen jetzt denen von &kspread;. Ihr Tabellenrahmen enthält jetzt die Elemente eines &kspread;-Fensters mit Bildlaufleisten, einer Karteireiterleiste zur Auswahl von Tabellen, &etc; Versuchen Sie die Tabelle zu bearbeiten. Sie werden sehen, dass sich das nicht von der Bearbeitung in &kspread; unterscheidet. Tatsächlich verwenden Sie ja wirklich &kspread;. Klicken Sie nun irgendwo außerhalb des Tabellenrahmens in das &kword;-Dokument, so zeigen Menüleiste und Werkzeugleisten wieder die Funktionen von &kword; und die Kontrollelemente des &kspread;-Fensters verschwinden. Ihre Tabelle bleibt jedoch erhalten und zeigt alle Änderungen an, die Sie gemacht haben. KParts ist leicht zu verwenden. Versuchen Sie auch andere Komponenten, oder sogar Komponenten in Komponenten, einzufügen. Die Einrichtung von &koffice; für Ihr System Obwohl mit &koffice; in den Standardeinstellungen bereits gut gearbeitet werden kann, gibt es noch die Möglichkeit, mehr aus &koffice; herauszuholen. Dieses Kapitel zeigt Ihnen, wie Sie noch besser mit Ihrem neuen Büro-Programmpaket arbeiten und es an Ihre Erfordernisse anpassen können. In &koffice; können Sie viele Einstellungen ändern, bis hin zu eigenen Werkzeugleisten und Menüs. Die Schriftausgabe verbessern Zeichensätze unter X-Windows sind ein schwieriges Thema. In diesem Abschnitt gehen wir auf einige häufig im Zusammenhang mit &koffice; gestellte Fragen ein. Es handelt sich dabei meistens nicht um Probleme innerhalb von &koffice;, sondern um Probleme der Systemkonfiguration. Daher ist es manchmal notwendig, einige Systemdateien anzupassen. Falls Sie nicht selbst über Administrator-Rechte verfügen, machen Sie bitte den Systemverwalter auf die Probleme aufmerksam, oder zeigen Sie ihm dieses Hilfedokument. Da es sich um ein sehr komplexes Thema handelt, werden hier nur Auszüge aus dem Font HOWTO behandelt, von dem die folgenden Informationen stammen. Dort finden Sie weitere Informationen. So bekommen Sie passend skalierte Zeichensätzen auf den Bildschirm . Wie erhält man korrekte Ausdrucke Während &koffice; alle X11-Zeichensätze auf dem Bildschirm korrekt darstellt, kann der Ausdruck allerdings Probleme bereiten. Auf den meisten Systemen wird der Ausdruck mit dem Programm ghostscript erledigt. &koffice; kennt die Schriftnamen, die von X-Windows verwendet werden. Allerdings kennt es normalerweise nicht die von ghostscript verwendeten Schriftnamen. &koffice; versucht diese Schriftnamen zu erraten. Das funktioniert leider nicht immer. Die Lösung für dieses Problem ist leider nicht ganz einfach. Vielleicht hat Ihre Linux-Distribution bereits die meiste Arbeit erledigt (falls Sie keine Probleme mit Ausdrucken haben, können Sie diesen Abschnitt überspringen). Was Sie tun müssen ist, dem ghostscriptProgramm mitzuteilen, wie es die &koffice; Schriftnamen in eigene Schriftnamen übersetzen soll. Das können Sie tun, indem Sie einer Datei namens Fontmap Zeilen hinzufügen. Eine sogenannte "Alias"-Zeile in Fontmap sieht etwa folgendermaßen aus: Eine "Alias-Zeile" in der Datei <filename >Fontmap</filename > von <application >ghostscript</application > /Algerian-Roman /Algerian ; Zu beachten ist das erforderliche Leerzeichen vor dem ';'. Diese Zeile veranlasst ghostscript für den &koffice;-Zeichensatz Algerian-Roman den Zeichensatz Algerian zu verwenden. Eine solche Zeile muss man für jeden falsch ausgedruckten Zeichensatz hinzufügen. Zur Erleichterung hat Donovan Rebbechi ein Perl-Skript geschrieben. Es ist unter http://pegasus.rutgers.edu/~elflord/font_howto/kwdfont zu finden. Befindet sich die Zeichensatzdatei unter /usr/share/ghostscript/fonts/fontfile.ttf, so lautet der Befehl kwdfont /usr/share/ghostscript/fonts/fontfile.ttf. Wie schon erwähnt, findet man weitere Informationen im Zeichensatz-HOWTO. Die Oberfläche (&GUI;) von &koffice; anpassen Obwohl die Oberfläche (&GUI;) von &koffice; in der Standardeinstellung sinnvoll vorkonfiguriert ist, gibt es Möglichkeiten, das Erscheinungsbild der Programme an die eigenen Vorstellungen anzupassen. Um z. B. die Funktionen, die durch Knöpfe und Menüeinträge sichtbar sind, auf ein Minimum zu reduzieren, können Sie das &GUI; von &koffice; entsprechend anpassen. Falls Sie z. B. nur einfache Briefe schreiben möchten, benötigen Sie nicht viel mehr Funktionen als speichern, laden, drucken &etc; Mit Hilfe des Aktionen-Konzeptes von &TQt; und &kde; kann man die Menüleiste und die Werkzeugleisten von &koffice; beliebig verändern. Leider gibt es dazu bisher keine einfach anzuwendenden Dialoge. Die &GUI; -Konfiguration von &koffice; ist in &XML;-Dateien gespeichert. Diese müssen verändert werden. Dafür benötigen Sie bis auf Weiteres noch Grundkenntnisse darüber wie &XML; Dateien (oder HTML, da HTML eine Untermenge von &XML; ist) funktionieren. [Das Aktionen-Konzept muss noch genauer erklärt werden -- kt.] Für jedes &koffice;-Programm gibt es zwei &XML;-Dateien: Eine beschreibt das &GUI;, des Programmrahmens (shell) (das Aussehen des Programms ohne geöffnetes Dokument) und eine weitere, die das &GUI; der Komponente beschreibt (dieses sieht man normalerweise). Für &kword; befinden sich diese zwei &XML;-Dateien unter kword_shell.rc und kword.rc. Hier sehen Sie ein Beispiel für eine einfache rc-Datei. Beispiel einer einfachen rc-Datei <!DOCTYPE QConfig ><qconfig> <menubar> <menu name="Edit"><text>Edit</text> <action name="edit_cut"/> <action name="edit_copy"/> <action name="edit_paste"/> <separator/> <action name="edit_find"/> </menu> <menu name="Insert"><text>Insert</text> <action name="insert_picture"/> <action name="insert_clipart"/> <menu name="Variable"><text>Variable</text> <action name="insert_var_datefix"/> <action name="insert_var_datevar"/> </menu> </menu> </menubar> <toolbars> <toolbar name="edit_toolbar" position="right"> <action name="edit_cut"/> <action name="edit_copy"/> <action name="edit_paste"/> </toolbar> </toolbars> </qconfig> Wie Sie mehr Information erhalten Andere &koffice; Handbücher Genaue Informationen für jedes &koffice;-Programm sind im zugehörigen Hilfe-Dokument zu finden. Links Die folgenden Links sind nützlich, wenn Sie weitere Informationen über &kde; und &koffice; suchen. Die Internetseite von &koffice;. Dort finden Sie Informationen wie Sie &koffice; bekommen und installieren können, Neues zu &koffice;, Entwicklung und Bildschirmfotos &etc; Die KDE Homepage. KDE ist die fortgeschrittenste und absolut freie Arbeitsplatzumgebung für Unix-ähnliche Betriebssysteme. &koffice; verwendet die &kde;-Bibliotheken. Trolltech. Die Entwickler des C++-Bibliothek &TQt;. &kde; und &koffice; verwenden &TQt;. Programmierung von &koffice; Einführung Falls Sie sich an der weiteren Entwicklung von &koffice; beteiligen möchten, könnten die folgenden Informationen Ihr Interesse finden: Viele Dokumente zur Programmierung mit &TQt; und &kde; finden Sie unter http://developer.kde.org. Dort gibt es eine Online-Version der vollständigen Dokumentation zur &kde;-Bibliothek. Im Beispiel-Ordner der &koffice;-Quellen finden Sie ein Beispielprogramm. Mitwirkende und Lizenz &koffice; ist das Ergebnis gemeinsamer Anstrengungen vieler Entwickler. Jede Quelldatei ist urheberrechtlich geschützt für die Menschen, die diese besondere Datei geschrieben haben. Ihre Namen finden sich am Anfang jeder Quelldatei, zusammen mit der Lizenz unter der die Datei veröffentlicht wurde. Die Namen der Haupt-Entwickler sind zu finden auf http://www.koffice.org/people.php. Dieses Dokument steht unter dem Copyright von Jost Schenck. Solange dieses Copyright enthalten ist, darf es frei weitergegeben werden. Änderungen dürfen vorgenommen werden, wenn diese an den Autor geschickt oder in das &kde;-CVS aufgenommen werden. Ich bin nicht für irgendwelche Auswirkungen der Benutzung dieses Dokumentes verantwortlich. Die anderen &koffice;-Dokumentationen stehen unter dem Copyright der jeweiligen Autoren. &underFDL; &underGPL; Installation Systemanforderungen Um &koffice; zu installieren und zu benutzen, benötigen Sie: Ein funktionsfähiges &UNIX;-System (z. B. &Linux; oder BSD) mit einer fertig konfigurierten &X-Window;-Oberfläche (z.B. XFree86 oder X.Org). Die &TQt; Bibliotheken. Die T-Arbeitsplatzumgebung (T Desktop Environment). Informationen dazu wie Sie &tde; erhalten und installieren finden Sie bei &tde-http;. Die Erlaubnis zur Installation der Programme auf dem Rechner. Bei einem Einzelplatzrechner ist das wohl selbstverständlich, in einem Netzwerk sollten Sie das zuerst mit dem Systemadministrator sprechen. Bitte beachten Sie, dass Sie &koffice; trotz der Abhängigkeit von den &kde;-3.3-Bibliotheken (oder früheren) auch unter einer anderen Arbeitsplatzumgebung verwenden kann (z.B. XFCE oder GNOME). Falls Sie &koffice; selbst kompilieren wollen, benötigen Sie zusätzlich folgende Programme: automake 1.6.1 oder eine neuere Version. Dieses Programm kann von ftp://ftp.gnu.org/pub/gnu/automake/ heruntergeladen werden. autoconf 2.53 oder eine neuere Version. Dieses Programm kann von ftp://ftp.gnu.org/pub/gnu/autoconf/ heruntergeladen werden. Einen C++-Compiler, der Ausnahmen unterstützt, vorzugsweise eine neuere Version von GCC. (Schauen Sie bei http://gcc.gnu.org nach weiteren Informationen darüber, wie Sie das Programm bekommen und installieren können. &TQt; Entwicklungspakete. Wenn diese Pakete auf Ihrem System nicht installiert sind und wenn sie nicht in der Distribution Ihres Betriebssystems enthalten sind, sollten Sie &TQt; aus dem Quellcode kompilieren. Diese Quellen erhalten Sie bei https://mirror.git.trinitydesktop.org/gitea/TDE/tqt3. Wenn ihr System diese Anforderungen erfüllt, sollten Sie entscheiden, ob Sie die Quellen selbst kompilieren oder lieber auf vor-kompilierte Binärpakete zurückgreifen möchten. Wenn Sie die aktuellsten Binärpakete von &koffice; haben wollen, können Sie weitere Informationen finden indem Sie diesem Link folgen: Binärpakete herunterladen. Falls für das eigene System keine vorkompilierten Pakete verfügbar sind, können Sie die Quellen herunterladen und sie selbst kompilieren. Weitere Informationen dazu sind verfügbar unter den Quelltext herunterladen. Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Internetseite von &koffice;. Die dortigen Informationen zu Quelltexten und BInärpaketen sind immer aktuell. Binärpakete herunterladen Die aktuellsten Binärpakete befinden sich auf: http://koffice.org/download oder auf einem der vielen Spiegel (mirror) - Server. Die aktuelle Liste der Spiegel-Server finden Sie unter: http://www.kde.org/mirrors.html Nur ein zum eigenen System passendes Binärpaket kann verwendet werden. Für &Linux; kann man &koffice;-Pakete nicht nur unter der angegebenen Adresse sondern häufig auch auf der Seite der eigenen Distribution finden. Von Binärpaketen installieren Zur Installation von &koffice; aus vorkompilierten Binärpaketen sollten Sie folgendermaßen vorgehen: Zunächst sollten Sie sicher stellen, dass die erforderlichen Programme installiert und funktionsfähig sind (außer &koffice; natürlich). Die Anforderungen findet man unter Systemanforderungen. Laden Sie das &koffice;-Binärpaket (oder -pakete) in einen temporären Ordner herunter. Falls der Dateiname mit .rpm (&RedHat; Paket Management) endet, kann &koffice; mit dem folgenden Befehl installiert werden: $rpmDateiname Falls der Dateiname auf .deb (Debian-Paket) endet, kann &koffice; mit dem folgenden Befehl installiert werden: $ dpkgDateiname Falls der Dateiname auf .tar.gz oder .tgz (ein tar-Archiv) endet, kann &koffice; mit den folgenden Befehlen installiert werden: $ cd / $ tar Dateiname In diesen Beispielen muss der Dateiname durch den vollständigen Namen des Paketes, mit vollständigem Pfad ersetzt werden, wenn Sie nicht in dem Ordner sind in den Sie das Paket gespeichert haben. Das war´s. Damit sollte &koffice; auf dem Rechner installiert sein. Falls Sie über eine grafische Oberfläche zur Paketverwaltung wie &kpackage; oder GnoRPM verfügen, haben Sie damit einen einfacheren Weg zur Installation als über die Befehlszeile. Genauere Informationen dazu finden Sie in der Dokumentation zum jeweiligen Programm. Den Quelltext herunterladen Den aktuellen Quelltext kann man entweder von http://koffice.org/ oder von einem der vielen Mirror-Seiten herunterladen. Die aktuelle Mirror-Liste findet man unter: http://www.kde.org/mirrors.html Vom Quelltext installieren Wenn Sie &koffice; aus dem Quelltext installieren möchten, sollten Sie: Zunächst sollten Sie sicher stellen, dass die erforderlichen Programme installiert und funktionsfähig sind (außer &koffice; natürlich). Diese Anforderungen finden Sie unter Systemanforderungen. Dann laden Sie die Quelltextdatei zu &koffice; in einen temporären Ordner herunter. Falls der Dateiname auf .src.rpm (&RedHat;-Paketmanager-Datei) endet, kann &koffice; durch folgenden Befehl installiert werden: $ rpm Dateiname Falls der Dateiname auf .src.tar.gz oder .src.tgz (ein tar-Archiv) endet, kann der Quelltext von &koffice; durch folgende Befehle installiert werden. $ tar Dateiname Damit sollte der Quelltext von &koffice; auf Ihrem Rechner installiert sein. &documentation.index;